Intro » Hochschule Hamm-Lippstadt » News, Presse & Blog » Presse » Kooperation im Doppelpack: Hochschule schließt Vereinbarungen mit zwei technischen Hochschulen in Ghana

Mit der Koforidua Technical University im Südosten Ghanas und der Ho Technical University, gelegen im Osten Ghanas in der sogenannten Volta Region, konnte die Hochschule Hamm-Lippstadt jetzt ihr internationales Netzwerk an Partnerhochschulen auf dem afrikanischen Kontinent erweitern. HSHL-Präsident Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld unterzeichnete bei einer Reise Ende Februar vor Ort Kooperationsvereinbarungen mit beiden Hochschulen. Im Rahmen des Besuches wurden auch erste Gespräche über die zukünftige Ausgestaltung der Zusammenarbeit sowie fachliche Diskussionen mit den ghanaischen Kolleginnen und Kollegen geführt. "Wir hoffen auf eine erfolgreiche Kooperation, sehen großes Potenzial in der Zusammenarbeit und sind sicher, dass wir viel voneinander lernen können", freut sich Prof. Dr. Zeppenfeld über die neu gewonnenen Partnerschaften.

Das Kooperationsmodell sieht vor, Bildungs- und Forschungsprogramme sowie den Studierenden- und Beschäftigtenaustausch mit beiden Hochschulen zu fördern. Die Suche nach geeigneten Förderprogrammen zur finanziellen Unterstützung der verschiedenen Themen wird an den Hochschulen jetzt in Angriff genommen. Mit der Koforidua Technical University (KTU) konnten während des Besuchs schon konkrete Kooperationsideen abgestimmt werden, sowohl die KTU als auch die HSHL haben Ansprechpartnerinnen und -partner benannt, die künftig die Kooperation mit Leben füllen werden. Ein erster Gegenbesuch, bei dem Prof. Smile Gavua Dzisi, Vice Chancellor der KTU, mit mehreren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern anreisen wird, ist für September geplant. Dr. Augustine Ntiamoah, ein Wissenschaftler der ghanaischen Hochschule, wird als Hauptredner an den Hammer Bioenergietagen teilnehmen.

Neben dem fachlichen Austausch ließen es sich die Kolleginnen und Kollegen aus Ghana nicht nehmen, ihren Gästen aus Deutschland Land und Leute näher zu bringen. Bei einem gemeinsamen Ausflug wurden unter anderem der "Mount Gemi", der zweithöchste Berg in Ghana und das "Tafi Atome Monkey Sanctuary", ein Ökotourismus-Projekt zum Schutz der dort heimischen Mona-Affen besichtigt. Auch der "Akosombo"-Staudamm, der den Fluss Volta zu einem der größten Stauseen der Erde staut, stand mit auf dem Ausflugsprogramm. "Wir bedanken uns bei unseren ghanaischen Partnern für die überragende Gastfreundschaft und die spannenden Einblicke in die Kultur und freuen uns darauf, ihnen beim Gegenbesuch im Herbst Nordrhein-Westfalen und unsere Hochschulstandorte Hamm und Lippstadt zu zeigen", so Prof. Dr. Zeppenfeld.

Beitrag vom 06.03.2017