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Leidenschaft trifft Wissenschaft

Mit Begeisterung Themen rüberbringen: das macht das Besondere eines "Science Slam" aus. Bei diesem populär-wissenschaftlichen Kurzvortragsturnier darf es ruhig knallen und krachen, allerdings eher rhetorisch, denn die Referentinnen und Referenten haben maximal zehn Minuten, um ihr Forschungs- oder Wissenschaftsthema allgemein gut verständlich und auf unterhaltsame Art und Weise zu präsentieren.

3. Science Slam 

Nach einjähriger Pause lud die Hochschule zum dritten Science Slam am 15. April 2015 in Lippstadt ein. Erstmalig fand das Kurzvortragsturnier auf dem neuen Campus statt. Das erste Obergeschoss im Gebäude L4 bot das perfekte Umfeld und die entsprechende Atmosphäre: Der AStA hatte an diesem Abend die gastronische Versorgung übernommen und schaffte mit einer beleuchteten, stylischen Theke für Tresenstimmung.

Da wo Lippstadt ist, ist vorne 

Ganz nah an ihren Fans kämpften die Vortragenden um die Gunst des Publikums. Viel Spaß und Unterhaltung, und interessannte Einblicke in die Wissenschaften, waren garantiert. Am Ende hatte Dr. Rüdiger Holzbach, Chefarzt LWL-Kliniken Warstein-Lippstadt, mit seinem Vortrag  "Lippstadt ist die drittgrößte Stadt in Deutschland - oder die Methodik bestimmt das Ergebnis" die Nase vorn. Ganz knapp setzte er sich gegen Thomas Toczkowski durch. Der wissenschaftliche Mitarbeiter der Technischen Universität Dortmund hatte mit seinem Beitrag "Chemical Scene Investigation" auch viele Punkte erhalten, aber der Lokalbezug und die teils überraschenden Erkenntnisse und die Kriterien, die Dr. Holzbach für die Bedeutung Lippstadts heranzog, waren an diesem Abend einfach nicht zu schlagen. Im Vergleich zu Großstädten wie Köln, Hamburg, München oder Berlin belegte Lippstadt Platz 1 etwa bei der Anzahl der Fußballerstligisten im Umkreis von 150 Kilometern, bei der Menge von KFZ-Kennzeichen, im Verhältnis von Anzahl der Brücken und Einwohnerzahl, der Anzahl von Bischofssitzen, der Quadratmeter Stadtfläche pro Einwohner oder bei Schulden pro Einwohner. Das Publikum dankte es ihm mit der höchsten Punktzahl.

Premiere

Eine Premiere lieferte Dennis Tokarczyk, Student 6. Semester Energietechnik und Ressourcenoptimierung an der Hochschule Hamm-Lippstadt. Als erster Studierender wagte er den Sprung auf die Bühne des Lippstädter Science Slam. Nach der krankheitsbedingten Absage eines Teilnehmers nahm er spontan die Chance wahr und gewann mit seiner Präsentation "Was will der Student?" vor allem die Herzen der andere Studierenden unter den Gästen und sorgte bei den anwesenden Professoren für viel Schmunzeln.

Vom autononem Fahren zur Musikgeschichte

Prof. Ulrich Schneider, Gewinner des ersten "Goldenen Glühstrumpfes" 2012, belegte mit ganz knappem Abstand den vierten Platz. Der Professor für Elektrotechnik und digitale Signalverarbeitung an der Hochschule Hamm-Lippstadt  lieferte in diesem Jahr viele Beispiele zum Thema "Autonomes Fahren" und warb am Ende leidenschaftlich für die Mechatronik als spannendem Betätigungsfeld. 

Mit seinem Vortrag "Musik und Ideen - wie hängt das zusammen?" belegte Kay Weber, selbständiger Musiker, den fünften Rang. Seine Reise durch die Kultur- und Musikgeschichte stellte die Entwicklung von Feldversuchen im Zusammenhang von Musik und Gehirnaktivitäten dar und zeigte auf, welche Möglichkeiten die technologische Weiterentwicklung bietet.

"Goldener Glühstrumpf"

Die Uhr läuft unerbittlich rückwärts und spätestens nach 600 Sekunden ist Schluss. Am Ende entscheidet das Publikum wer die Trophäe − unseren "Goldenen Glühstrumpf" − mit nach Hause nehmen darf: Klatschen, Trampeln, Toben erwünscht!

Galerie

Siegerliste

2012 konnte sich als erster Sieger HSHL-Professor Ulrich Schneider in die Gewinnerliste eintragen. Das Votum des Publikums fiel am Ende zwar knapp, aber auch eindeutig aus: Unter großem Applaus konnte er den "Goldenen Glühstrumpf" mit nach Hause nehmen.

Auch bei der zweiten Ausgabe 2013 fiel die Abstimmung des Publikums per "Applausometer" über den Sieg denkbar knapp aus, doch am Ende konnte Michael Kibler, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule den "Goldenen Glühstrumpf" sein Eigen nennen.

2015 lag Dr. Rüdiger Holzbach, Chefarzt LWL-Kliniken Warstein-Lippstadt, mit seinem Vortrag  "Lippstadt ist die drittgrößte Stadt in Deutschland - oder die Methodik bestimmt das Ergebnis" vorn. Er hatte sich ganz knapp nach Punkten gegen seine Mittbewerber durchgesetzt.