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Auslandssemester Kalifornien

"Das Auslandssemester hört sich ja eigentlich ganz entspannt an und viel zu sehen gibt es bestimmt auch, also versuche ich das mal." Das war mein erster Gedanke, den ich hatte, als ich die Wahl zwischen Praxis- oder Auslandssemester hatte. Am Ende wurde dieser Gedanke nicht ganz bestätigt, aber mal von vorne.

Ich bin Christian (22) und studiere "Sport- und Gesundheitstechnik" an der HSHL. Als technischer Studiengang ist es nicht ganz so üblich ein Auslandssemester zu machen wie bei wirtschaftlichen oder sprachlichen Studiengängen, ich kann es aber trotzdem nur jedem empfehlen! Fangen wir mal mit dem schlimmsten Teil des Auslandssemesters an: der Vorbereitung… Der Aufwand bevor es überhaupt los geht ist wirklich groß, von der Bewerbung über das Visum bis hin zur Wohnungssuche. Der große Vorteil, den man aber hat ist, dass uns bei all den Problemen und Fragen immer Hilfe (International Office/Agenturen wie College Contact) zur Seite steht und es kein Problem gibt das nicht gelöst werden kann.

Christians Fotoeindruck

Blick auf das Hollywood Sign

Da mir keine Partneruniversität wirklich zugesagt hat, war mir relativ schnell klar, dass ich als sogenannter "FreeMover" mir selbst eine Uni suche. Das geht am besten über Organisationen wie College Contact oder  International Education for Global Minds (IEC), dort findet Ihr auch ganz viele Erfahrungsberichte, Ratgeber usw. Die Bewerbung ist sehr zeitintensiv aber nicht schwer und wenn die erstmal geschafft ist wird es nur noch besser.

Bei mir fiel die Wahl nach langem hin und her auf die California State University Los Angeles. Der Hauptgrund dafür war, dass ich unbedingt in eine Metropole wollte und die Uni von der Studierendenzahl ruhig etwas größer sein durfte, das muss am Ende aber jeder für sich entscheiden.

Die Universitäten in den Staaten sind schon eine ganz andere Welt und aufgrund der hohen Studiengebühren auch gut ausgestattet. Vom eigenen Spint über Sportanlagen bis hin zum Food Court mit 8 verschiedenen Restaurants. Auch der Unterrichtsstil ist ein ganz anderer. Man bekommt jede Woche Hausaufgaben auf, schreibt mehrere Tests/Ausarbeitungen und Klausuren. Das sollte Euch aber in keinem Fall abschrecken, erst recht nicht wenn ihr denkt, dass Euer Englisch vielleicht zu schlecht ist! Mein Englisch war wirklich schlecht (bis zum Abi immer nur ausreichend :D ), aber nach ein paar Wochen merkt man schon deutliche Unterschiede. Die Amerikaner sind auch total freundlich und helfen Dir wo sie nur können und sind immer total begeistert, wenn sie hören dass Du aus Deutschland alleine für ein Semester rüber gekommen bist.

Eine der besten Sachen beim Auslandssemester ist, dass man gerade an der Uni echt viel Zeit zum Reisen hat und somit dieses riesige Land erkunden kann. Von Los Angeles aus seid Ihr am perfekten Drehkreuz für Flüge an jeden erdenklichen Ort. Ich war zu der Zeit in Vancouver, Las Vegas, San Francisco und Mexiko und ich kann es jedem nur empfehlen! Insbesondere Vegas!

Zu der Stadt Los Angeles an sich müsst ihr aber ein paar Sachen wissen. LA ist die Stadt der Reichen? Stimmt! Als Student gehört man da leider nicht zu, was man auch relativ schnell merkt. Miete(>600$) und sonstige Kosten sind deutlich höher sind als in Deutschland und man ist ohne eigenes Auto in der Stadt schon aufgeschmissen. Ich hab es aber auch ohne geschafft, da man an der Uni die Möglichkeit hat ein Semesterticket zu kaufen für ca. 120$ pro Semester, was extrem günstig ist. Allerdings dauert es auch deutlich länger, da das Verkehrsnetz sehr schlecht ist. Der Autoverkehr ist aber auch absolut grausam mit einer Rushhour die 24/7 dauert.

Ich kann jedem nur empfehlen ein Auslandssemester zu machen, da die Leute, Orte und besonders das Erlebnis ein halbes Jahr, 10.000km alleine von zu Hause weg zu sein einfach unbeschreiblich ist.

Falls ihr irgendwelche Fragen habt, könnt ihr mich auch gerne über das International Office kontaktieren.

Viele Grüße

Ein Bericht von Christian Bödger, 6. Semester "Sport- und Gesundheitstechnik", vom 20.03.2018.

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