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HSHL-Blog

Berichte | Geschichten | Erlebnisse

Viele spannende Erlebnisse und Erfahrungen von unseren Studierenden.

Im Labor ist’s viel zu spannend - Mein Auslandspraktikum in Lille

Mein Name ist Dominik Klein und ich studiere dem Bachelorstudiengang "Materialdesign – Bionik und Photonik" in Lippstadt. Mein Schwerpunkt ist Leichtbau und meine betreuende Professorin ist Frau Dr. Sabine Fuchs, die mir den Kontakt zu meinem Praktikumsgeber dem UMET gegeben hat und mich tatkräftig unterstützt hat.

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Kühlen mit der Heizpumpe

Ausparken von der Terrasse und auf Richtung Narbonne hieß es am Montag. Tagesziel war Aix-en-Provence, aber soweit kamen wir nicht – stattdessen haben wir Halt im in der Stadt der berühmten Filmfestspiele gemacht: Cannes an der Côte d’Azur. Statt uns allerdings die touristischen Sehenswürdigkeiten anzuschauen, hatten wir nur Augen für die nächste Lademöglichkeit. Im Parkhaus am Bahnhof sind wir schließlich fündig geworden, aber hier gab es nur normalen 230V-Lichtstrom. Das bedeutete für uns mindestens 5 Stunden aufladen, so dass wir dann doch noch ein wenig Zeit für die schönen Seiten von Cannes hatten. Mit vollen Akkus haben wir uns dann wieder auf den Weg gemacht entlang der Küste, um möglichst weit Richtung Narbonne zu kommen. Mittendrin ein Meilenstein: der 3000. Testkilometer im Stromos war geschafft, unsere Tour im Winter mitgezählt.

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Mit Starthilfe Richtung Monaco

Die berühmten "Verzögerungen im Betriebsablauf" hat es in Hamburg nicht gegeben – wir sind pünktlich abgefahren. Die ganze Fahrt über wussten wir jedoch nicht, ob mit dem Laden auf dem Zug alles problemlos klappt, und so waren wir gespannt auf die Ankunft in Italien. Am Samstagmorgen in Alessandria dann die große Überraschung: Nicht nur das Laden während der Fahrt war fehlgeschlagen, der Wagen sprang gleich gar nicht mehr an. Da der Stromos auf dem Autozug in der Pole Position stand, mussten wir ihn vor den Augen aller Fahrgäste runter schieben.

Auf dem Parkplatz dann der kritische Blick unter die Haube, aber auch wir waren zunächst ratlos. Da fiel uns der Diagnosetester von unserem Sponsor Hella-Gutmann ein: Die Diagnose ergab Fehlermeldungen im ABS und dem Bodycontroller, die Details zeigten eine zu niedrige Bordspannung. Beim Bremslichttest brach dann die Bordspannung total zusammen, so dass sogar unser LED-Tagfahrlicht die Funktion verweigerte.

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Wer sein Elektromobil liebt...

Das ist das Motto – zumindest für den Start in Deutschland – unserer zweiten "Testfahrt in die Zukunft". Mit dem Ziel, unterwegs an Bord die Akkus unseres Stromos wieder aufzuladen, hatten wir gemeinsam mit der DB AutoZug GmbH die Reise nach Alessandria in Piemont per Autozug durchgeplant. Von dort geht die eigentliche alpine Teststrecke dann weiter nach Monaco und Frankreich.

Ursprünglich war das Autozug-Terminal Hildesheim als Startpunkt der Reise geplant, denn mit einer Entfernung von ca. 170 km ist die Strecke von Lippstadt mit einem Elektroauto für eine Tagestour zwar ordentlich, aber auch nicht zu lang, sodass wir mit einer Aufladung unterwegs, die immerhin bis zu vier Stunden dauert, bequem dorthin gelangt wären. Dann kam die Programmänderung: Hamburg statt Hildesheim.

Ca. 300 km Strecke! Mal eben eine knappe Verdopplung der Kilometer. An sich, mit einer konventionellen Antriebsart kein Problem. Mit einem Elektroauto jedoch eine echte Herausforderung: 300 km Distanz bedeuten, drei Mal laden unterwegs. Vier Stunden jeweils an der Ladestation, also in Summe 12 Stunden, plus Fahrzeit. Da summiert sich die Fahrzeit schnell auf 14-15 Stunden auf. Bei einer geplanten Ankunft in Hamburg um 10 Uhr hätten wir also die gesamte Nacht durchfahren müssen.

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