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Postkarten hängen an einer Wäscheleine.
pixabay.ocm

HSHL-Blog

Berichte | Geschichten | Erlebnisse

Viele spannende Erlebnisse und Erfahrungen von unseren Studierenden.

Chinesische Double-Degree-Studierende in Deutschland

Mir, Rudi, und Eugen wurde die Ehre zuteil, die Studierenden unserer Partnerhochschule in Chongqing, China ein Semester lang zu begleiten und an das Leben in Deutschland zu gewöhnen. Im Rahmen des Double-Degree-Programms zwischen der Hochschule Hamm-Lippstadt und der Chongqing University of Posts and Telecommunications absolvierten acht chinesische Studierende sechs Semester in ihrem Heimatland. Im Anschluss stand für ein Semester der Besuch einer Sprachschule in Duisburg auf dem Plan, in der die Studierenden ihre gewonnenen Sprachkenntnisse verbessern konnten und nach Absolvierung einer Deutsch-Prüfung zum Weiterstudieren in Lippstadt zugelassen werden.

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Summer Camp 2015

Von gekochten Hühnerfüßen und anderen Einblicken

Zwei aufregende und unvergessliche Wochen wurden mir durch das Summer Camp 2015 geboten. Ich, Stefan Vogel, Mechatronik-Student im 5. Semester, war Anfang September zusammen mit 15 weiteren Studierenden der South East University Nanjing und der Hochschule Hamm-Lippstadt Teilnehmer des zweiwöchigen Summer Camps. Dieses wurde bereits zum zweiten Mal durch die Hella KGaA Hueck & Co., der Hochschule Hamm Lippstadt und der South East University Nanjing ermöglicht. Auf dem Programm standen für uns neben dem kulturellen Austausch und Sightseeing auch zwei Kreativ-Projekte in den Hochschulen in Deutschland und China.

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Ziel in Sicht

Nach unserem ersten Besuch im Juni 2014 an der University of Posts and Telecommunications in Chongqing (CQUPT) gehen die Lehrveranstaltungen in die zweite Runde. Ziel ist, die Studierenden des Double-Degree-Programms im Studiengang Mechatronik auf den Studienstart an der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) in Deutschland vorzubereiten. Diesmal betreuen wir zwei Jahrgänge: die Studierenden im 6. Semester, Junior, und die Studierenden im 4. Semester, Sophomore.

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Erste Lehrveranstaltungen an der CQUPT in Chongqing

Endlich ist es so weit: Unsere ersten Lehrveranstaltungen an der University of Posts and Telecommunications in Chongqing (CQUPT), mit der wir ein Double-Degree-Programm im Studiengang "Mechatronik" aufbauen. Die ersten zehn Studierenden in diesem Programm mit unserer chinesischen Partneruniversität sind bereits im vierten Semester.

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Internationaler Studierendenaustausch im Sommercamp

Hallo, mein Name ist Xiangyan Haasner. Ich bin eine chinesische Studentin im 6. Semester Wirtschaftsingenieurwesen, Schwerpunkt Technischer Einkauf, an der Hochschule Hamm-Lippstadt. Mitte Juli besuchte eine Gruppe chinesischer Studierender die Hochschule Hamm-Lippstadt und die Firma Hella für zehn Tage im Rahmen des Sommercamps. Gemeinsam mit einer Gruppe deutscher Studierenden wurde ein ausführliches Programm absolviert. Meine Aufgabe bestand darin, bei sprachlichen oder kulturellen Schwierigkeiten zu helfen.

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Sawasdee und Kop Khun Ka

Was seit letztem Juni geplant wurde und mit einem Kennenlernen bei einer Tagung in Berlin begann, wurde jetzt endlich in die Tat umgesetzt: Eine Delegation der HSHL reiste nach Thailand, und so kann die Hochschule nun zwei weitere ausländische Hochschulpartner in ihrem internationalen Netzwerk begrüßen.

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Austausch mit dem Alpenland

Gerade aus Polen zurück, saßen wir nur ein paar Tage später schon wieder im Flieger. Diesmal in Richtung Österreich zu unserer Partnerhochschule FH Wiener Neustadt. Diese Hochschule ist die erste Fachhochschule in Österreich und wurde 1994 gegründet. Auch hier gibt es verschiedene Campus: Wiener Neustadt, Tulln und Wieselburg. Am ersten Tag in Wiener Neustadt konnten wir uns davon überzeugen, dass der Partner, den wir bisher nur vom Telefon und durch die Website kannten, uns sehr ähnlich ist in seiner fachlichen Ausrichtung und Philosophie.

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Die HSHL zu Gast bei Freunden

Die Zahl der internationalen Kooperationen der Hochschule Hamm-Lippstadt wächst immer weiter, und so hieß es mal wieder "Kofferpacken" für den Präsidenten und mich, um das Netzwerk zu pflegen und zu stärken. Nach unserer Brasilienreise im Februar waren die Reisestrapazen diesmal allerdings nicht ganz so groß, denn es ging sozusagen in die direkte Nachbarschaft, und zwar zu unserer Partnerhochschule im polnischen Kalisz.

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Ein erlebnisreicher Abschied aus China

China ist nicht nur Chongqing, und mit Beginn der Semesterferien starteten Peter Swietek und ich daher eine Rundreise durch das Land der Mitte: Shanghai und Peking standen auf unserem Touristenprogramm. In Shanghai stellte sich direkt während der Taxifahrt vom Flughafen zum Hostel das erste  "Aha-Erlebnis" ein. Die Skyline der Stadt kann ich sonst nur aus Filmen oder von Fotos, und so ist mir spontan die Kinnlade heruntergeklappt. Dass es bereits etwa acht Uhr und somit eigentlich dunkel war, ist uns aufgrund einer totalen Lichtüberreizung gar nicht weiter aufgefallen.  Überall befinden sich riesige Leuchtreklametafeln, jedes Hochhaus ist in irgendeiner Form mit funkelnden LED-Lichtern oder mit übergroßen Bildschirmen ausgestattet,  die kitschige Werbesendungen zeigen. Sicher nicht jedermanns Geschmack, aber dennoch beeindruckend.

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Auf Exkursion in Chongqing

So ein Auslandssemester ist anstrengend… Immer ist irgendwas los, da kommt man kaum zum Schreiben. Aber wir haben viel erlebt, über das es zu erzählen lohnt – deshalb will ich an dieser Stelle nochmal von ein paar Highlights berichten.

Wir hatten uns in China spätestens nach zwei Monaten eingelebt. Das Bestellen von lokalen Spezialitäten und der Smalltalk im Chongqinger Dialekt mit dem Taxifahrer wurden zur Selbstverständlichkeit. So war es auch kein Problem, uns auf eigene Faust und ohne Begleitung aus unserem sicheren Hafen der Universität in Hechuan heraus zu wagen. Zwar nur in einen anderen Stadtteil, doch das bedeutet in Chongquing, der größten Stadt der Welt, mitunter eine Strecke von 80 Kilometern zurück zu legen.

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Zuckerhut zum Abschied

Auch am dritten Tag unseres Aufenthaltes in Brasilien war das Programm nicht minder spannend als an den vorherigen. Nach einer kurzen Nacht in Porto Alegre ging es mit dem Frühflieger nach Florianópolis, einer der schönsten Städte Brasiliens. Sie liegt auf einer im Südatlantik vorgelagerten Insel. Leider habe ich diese Stadt bisher nur im Regen erleben können und so kam es auch an diesem Freitag: es regnete fast den gesamten Tag. Als ich das unserem brasilianischen Ansprechpartnern, Prof. von Wangenheim und Prof. Westphal erzählte, meinten die, das es wohl an mir liegen müsste und nicht am Wetter...

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Erster LOI unterzeichnet

Am zweiten Tag unseres Besuchs an der "Universidade Federal do Rio Grande do Sul", kurz UFRGS, in Porto Alegre ging es Schlag auf Schlag weiter. Zunächst, und damit haben wir ein ganz wichtiges Ziel unserer Reise erreicht, trafen wir meinen Amtskollegen, den Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Carlos Alexandre Netto. Wir haben einen Letter of Intent, LOI, über die künftige Zusammenarbeit unserer Hochschulen unterzeichnet. Der Termin verlief sehr freundschaftlich. Alle Beteiligten möchten die Kooperation sehr schnell beginnen, denn beide Seiten sind überzeugt, dass es viele Möglichkeiten einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen geben wird. Wir freuen uns sehr, dass wir mit einer der besten Hochschulen Brasiliens künftig kooperieren werden.

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Ein 36-Stunden-Tag in Brasililen

Im Dienste der Wissenschaft nimmt man einige Strapazen auf sich: Als wir knapp 24 Stunden nach Beginn unserer Reise endlich den Zielflughafen vor Augen hatten, startete unser Flieger erst noch einmal durch. Er hatte zu viel Schwung für die Landung. Auch für uns als Vielflieger – zuletzt China und Kosovo, da sammeln sich einige Flugmeilen an – war das noch etwas Neues. Endlich wieder festen Boden unter den Füßen, erwartete uns gleich die nächste Überraschung: 36° Celsius und 85% Luftfeuchtigkeit, und dazu weihnachtliche Deko überall, das ist für uns Mitteleuropäer doch gewöhnungsbedürftig.

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Samba für die Wissenschaften

Rund 11.000 Kilometer Flugstrecke liegen vor uns und, wie immer, ein strammes Programm. Nachdem wir zuletzt der Zeit entgegen geflogen sind, geht es dieses Mal in die andere Richtung, nämlich nach Brasilien, einem der flächen- und bevölkerungsmäßig größten Staaten der Welt. Dort, an der Atlantikküste, werden wir Universitäten in Porto Alegre und Florianópolis besuchen. Beide, das ist zum einen die "Universidade Federal do Rio Grande do Sul" in Porto Alegre und zum anderen die "Universidade Federal de Santa Catarina" in Florianópolis, zählen zu den großen und renommierten Hochschulen des Landes.

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Freizeitvergnügen in China

Die Zeit in China vergeht wie im Flug - es wird mal wieder Zeit für einen kleinen Rückblick über die Ereignisse der letzten Wochen. Dabei wollen wir auch einen Blick auf die folgende Frage werfen: Was macht der Chinese eigentlich so in seiner Freizeit?

Der 1. Oktober ist in China Nationalfeiertag. An diesem Tag im Jahr 1949 wurde die Volksrepublik China von Mao Zedong ausgerufen, dem Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas. In der Hauptstadt Peking findet aus diesem Anlass eine Flaggenzeremonie auf dem Tian'anmen Platz statt, der auch als Platz des himmlischen Friedens bekannt ist. Auch in Chongqing zog eine kleine Parade mit Fahnen und Pauken durch die Straßen. Aber wie es mit Feiertagen so ist – sie bedeuten vor allem eins: Urlaub. Die Chinesen haben sogar gleich zwei Tage frei. Und was machen die meisten Chinesen an Urlaubstagen? Natürlich, sie reisen mit ihren Familien und Freunden. So lud auch unser Betreuer Alex uns ein, einen zweitägigen Ausflug mit ihm und 40 weiteren Chinesen zu unternehmen.

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Crashkurs Chinaknigge

Als Leiterin des International Office habe ich mich natürlich besonders darauf gefreut, die fünf Studierenden in Chongqing zu treffen und zu sehen, wie es ihnen geht und wie sie an der Universität leben. Schließlich sind sie schon vor uns Ende August Richtung China aufgebrochen – eine Reise ins Ungewisse, durch die Hochschule zwar gut vorbereitet durch einen Sprachkurs und ein interkulturelles Training, aber trotzdem ohne zu wissen, was auf sie zukommt, wie sie wohnen werden, welche Anforderungen an sie gestellt werden würden in Bezug auf die Deutschkurse, die sie geben sollten und die Chinesischkurse, die sie am Ende des Semesters bestanden haben sollen.

Als sie schließlich durch die Tür des Studentencafés kamen, in dem wir auf sie warteten, haben wir uns alle sehr gefreut. Bei Kaffee und frischem Obst gab es viel zu erzählen. Über die Anreise und die hier schon oft erwähnte erste Mahlzeit "Entensuppe am Stück", über die Betreuung an der Universität durch den Leiter des Internationalen Büros, der auch uns bei unserem Besuch begleitete und überzeugt ist, dass alle Teile eines Huhns sehr, sehr gut für die Haut sind. Auch über die ersten Sprachversuche vor Ort, den Chongqing Dialekt und überhaupt das Wichtigste, die ersten chinesischen Schimpfworte, wurde viel diskutiert. Bei der Bestellung der Getränke konnten die Studierenden ihre Sprachfertigkeiten unter Beweis stellen. Wir waren beeindruckt.

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NI HAO: bye, bye Land des Lächelns

Die Koffer sind gepackt und wir werden gleich abgeholt, um den Rückflug von Peking nach Frankfurt anzutreten. Die Wege und Fahrten in der Millionenmetropole sind lang und oft von Stau begleitet. Die Schnellstrassen sind aber so gut ausgebaut, dass sie bei ursprünglich vorgesehenen drei Spuren mal schnell sechsspurig genutzt werden. Und um auch wirklich keinen Raum zu verschenken, wird selbstverständlich der STANDStreifen zum Überholen genutzt. Trotz des für den flüchtigen Betrachter nach Chaos aussehenden Verkehrsgeschehens passieren kaum Unfälle.

Nach Konfuzius soll man eben auch den natürlichen Lauf der Dinge zulassen. Daher machen wir uns um die pünktliche Anreise zum Flughafen keine Gedanken. Überhaupt können wir abschließend berichten, dass wir uns nie um organisatorische Dinge Gedanken machen mussten. Es war alles zu jeder Zeit perfekt organisiert und unsere chinesischen Freunde waren immer daran interessiert, dass es uns gut geht und waren entsprechend sehr bemüht. Unser herzliches Dankeschön noch einmal an dieser Stelle.

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Große Wiedersehensfreude in Chongqing

Auch in Chongqing erwartete uns die derzeit vorherrschende Wetterart, nämlich Smog. Allerdings in einer neuen Variante, denn es war ziemlich warm und zudem extrem schwül. Diese gefährliche Mischung legte meine ohnehin schon lädierten Atemwege nun völlig lahm. Und noch etwas anderes hatten wir schon mal irgendwo gehört bzw. gelesen: nachdem wir am Flughafen von Alex, einem Mitarbeiter der Universität abgeholt worden waren und nach gut einer Stunde Fahrzeit im Hotel eingecheckt hatten, trafen wir uns gleich darauf zum Essen. Es ging in ein Restaurant, in dem auf unserem Tisch ein Topf schon fröhlich vor sich hin köchelte… Und siehe da, als nach kurzer Zeit das Geheimnis gelüftet wurde, waren wir auch an diesem unserem ersten Abend in Chongqing zu einer Entensuppe am Stück eingeladen. Näheres zu dieser traditionellen Speise ist dem Blog unserer China-Studierenden zu entnehmen!

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Auf in die chinesische Provinz Shanxi

Von Beijing nach Taiyuan, Hauptstadt der Kohleprovinz, Shanxi sind es nur 50 Flugminuten. Aufgrund von starkem Bodennebel in Beijing kam es aber beim Abflug zu einer Verspätung unseres Fluges von mehr als einer halben Stunde. Diese Verspätung sollte sich später auch noch erhöhen, denn auf dem Weg vom Flughafen der Provinz Shanxi in die Stadt Taiyuan kreuzte sich unser Weg mit dem des Parteisekretärs der Provinz. Und hier gab es ganz klare Prioritäten: Unsere Straße war für mehr als eine halbe Stunde gesperrt und sehr viele sehr hektische Polizisten sorgten dafür, dass der Parteisekretär in Ruhe und auf leeren Straßen durch seine Provinz reisen konnte.

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Andere Länder, andere Sitten

Der Flug Frankfurt-Beijing mit Air China startete pünktlich und verlief reibungslos. Nur, wie immer bei solchen Langstreckenflügen, war er für uns Passagiere zu lang. Peking zeigte sich am frühen Morgen um 06:00 Uhr schon sehr "versmogt", sodass wir die Sonne den ganzen Tag nicht ein einziges Mal zu Gesicht bekommen haben. In der 18-Millionen-Einwohner-Megacity gibt es fünf Millionen Autos. Bei der fast zweistündigen Fahrt ins Hotel, die von Staus geprägt war kam es mir vor, als wenn ich schon ein Drittel davon heute hier gesehen hätte. Soviel zum etwas nachdenklichen Teil des Tages. Der Rest hätte besser nicht sein können, es funktionierte alles sehr freundschaftlich.

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