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Hey, how are you? - Abenteuer Afrika

Es war einmal eine SMK (Soziale Medien und Kommunikationsinformatik)-Studentin namens Claire, die sich für ihr Praktikum in die Weiten von Südafrika begab.

Und diese Studentin bin ich!

Semester Nummer 5

Das berühmt-berüchtigte Praxissemster. Für mich stand schon lange fest, dass ich dies gerne im Ausland absolvieren möchte. Dank einer ehemaligen Studentin von der HSHL stieß ich auf die Organisation "Magister", die Praktika in Südafrika vermittelt. Knapp ein halbes Jahr vor Beginn habe ich meine Bewerbungsunterlagen dort eingereicht und mir wurde kurze Zeit später eine Liste mit passenden Praktikumsplätzen zugeschickt, aus der ich anschließend meine Favoriten auswählen konnte. Magister stellte den Kontakt zwischen mir und den Firmen her, organisierte ein Skype-Interview und noch am selben Tag hatte ich meine Zusage!

Claires Fotoeindrücke

Blyde River Canyon Panorama Route

Pinguine am Boulders Beach Simons Town

Safari Krüger Nationalpark

Wilderness Strand Garden Route

Überraschung pur

Warum Südafrika? Das Schöne an diesem Land ist die Vielfalt in jeder Hinsicht: Alles ist möglich! Das ist auch der Grund warum man nie weiß was als nächstes passiert. Spontanität und Abenteuer werden hier großgeschrieben. So kann es sein, dass man einen Tag bei einem Straßenfest zwischen verschiedenen Nationen tanzt und am anderen Tag in den Bergen ohne Handyempfang sitzt und einfach die Aussicht genießt.

Die sogenannten "Locals"

Ein unbeschreiblich nettes Volk! Jede Konversation, egal wo oder mit wem beginnt mit einer freundlichen Frage nach dem Gemütszustand. Auch wenn einige von ihnen nicht viel besitzen, sind sie trotzdem die glücklichsten Frohnaturen, die ich je kennengelernt habe. Gesangsessions mit den Uber Fahrern (Taxi Fahrern) sind nicht von Seltenheit.

Arbeiten

Ich verbringe mein Praktikum bei der Oxford English Academy, einer weltweiten bekannten Sprachschule, die unter anderem auch in Kapstadt, Südafrika angesiedelt ist. Mein Aufgabengebiet dort umfasst das Social Media Management / Marketing, sprich den Inhalt der einzelnen sozialen Plattformen wie beispielsweise Facebook und Instagram zu entwerfen, kreieren, posten und zu analysieren. Jedoch werde ich auch in andere Projekte mit einbezogen, wie zum Beispiel die Organisation des „Social Programm“. Dabei werden Aktivitäten für Schüler nach dem Unterricht geplant. In dem Zusammenhang lasse ich auch den Informatik-Teil meines Studiums mit einfließen, indem ich eine App programmiere.

Freizeit

Auch wenn ich einen vollen Arbeitstag hatte, war doch genug Zeit Land und Leute kennenzulernen, sei es beim Beobachten des Sonnenuntergangs vom Signal Hill oder Lion’s Head, oder beim Entspannen am Strand oder doch bei einem Einkaufsbummel durch das Shoppingcenter V&A Waterfront am Hafen. Was ich aber am meisten vermissen werde, wenn ich wieder in Deutschland bin, sind die sogenannten "First Thursdays": Jeden ersten Donnerstag im Monat versammeln sich alle in der Innenstadt, da an diesen Tagen die Kunstgalerien für jeden kostenlos geöffnet haben.

Reisen

Mit das Beste an der Zeit hier: Über Weihnachten hatte ich Besuch von meiner Familie, mit der ich einen Roadtrip durch Südafrika gemacht habe. Dabei sind wir in Johannesburg gestartet, anschließend ging es weiter mit der Panoramaroute über den Blyde River Canyon, den Krüger Nationalpark, St. Lucia, Durban bis hin zu der bekannten Gardenroute, welche die Städte Port Elizabeth, Jeffreys und Plettenberg Bay und Knysna unter anderem beinhaltet. Im letzten Monat meines Aufenthalts ist eine Reise in die angrenzenden Länder im Norden von Südafrika geplant: Namibia, Botswana und Simbabwe!

Irgendwelche Voraussetzungen?

Mal abgesehen von der einen oder anderen Impfung, braucht man nur eine Charaktereigenschaft mitbringen: Gelassenheit! Die Südafrikaner nehmen das Leben wie es kommt.

Krise

Auch wenn Südafrika eins der schönsten Länder ist, ist es leider auch eins mit einigen Problemen. Abgesehen von der Armut, herrscht zurzeit große Sorge um die Wasserverhältnisse. Deswegen sollte man mit Kompromissen, wie einer kürzeren Dusche als gewohnt, rechnen, aber das ist es sowas von wert!
Auf jeden Fall kann ich von Südafrika nicht genug kriegen! Und freue mich auf die letzten Wochen, die ich hier noch habe.

Und wenn sie nicht gestorben ist, dann beantwortet sie gerne Eure Fragen heute noch, falls Ihr auch an einem Auslandsaufenthalt in Südafrika interessiert seid!

Eure Claire

Beitrag von Claire Sophie Schäfers, 5. Semester "Soziale Medien und Kommunikationsinformatik", vom 03.01.2018.

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