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Kia ora tatou

Mein Name ist Verena. Ich studiere Energietechnik und Ressourcenoptimierung im 5. Semester. Zurzeit absolviere ich mein Praxissemester in Neuseeland.

Seit fast einem halben Jahr lebe, und arbeite ich nun schon in New Plymouth (Nordinsel) für die Firma Elementalgroup (Projektmanagement für EE - Projekte) als Praktikantin. Die Sprache war für mich erst mal ein kleines Problem, wobei alle meine Kollegen nett und hilfsbereit sind, dauerte es fast einen Monat, bis ich mit dem Akzent zurechtkam.

Verenas Fotoeindrücke

Mount Taranaki

ahuahu Beach

Black Beach

Hot pools and mud pools Rotorua

Tongariro Alpine Crossing

Obwohl so ein Umzug mit viel Aufwand und Stress verbunden ist, könnte es mir hier nicht besser gehen: Top Wetter (wir haben ja Weihnachten im Sommer – ca. 26 Grad), super Mitbewohner (zwei Kiwis – so nennen sich die Neuseeländer/innen und eine Italienerin), ein Auto (das nach ein paar Werkstattterminen sogar fährt) und die WG direkt am Strand (schwarzer Sand!).

Die Natur hier ist herrlich und vielfältig. New Plymouth liegt direkt an der Tasmanischen See (was perfekt zum Surfen ist) und ungefähr 40 Minuten vom Mount Taranaki entfernt (zweithöchster Vulkan Neuseelands). Der Nationalpark (Egmont Nationalpark), der den Vulkan umgibt, ist eine ganz eigene Welt: Regenwald, weit und breit keine Menschenseele und hinter jeder Kurve erwartet einen eine neue atemberaubende Aussicht.

Wem Wandern zu langweilig ist (obwohl ich mir das kaum vorstellen kann, bei diesen manchmal doch sehr verlassenen, steilen Pfaden), der wird in den etwas größeren (touristischen) Städten, wie bspw. Auckland, Queenstown, Rotorua mit Adrenalin freisetzenden Aktivitäten überschüttet: Rafting, Bungyjumpen und Skydiving sind nur einige wenige von unzähligen Aktivitäten!

Auch kulturell hat Neuseeland einiges zu bieten, da Aotearoa - "Land der langen weißen Wolke" (Neuseeland auf Maori), immer noch zum Teil von den Ureinwohnern bewohnt wird und überall ihre heiligen Orte und Symbole zu finden sind. Besonders beeindruckt mich, dass man das traditionelle Maori - Kochen (Hangi) live miterleben kann, dass das nationale Rugbyteam (All Blacks) vor jedem Spiel den traditionellen "Haka" tanzt, und dass so gut wie alle Museen und Ausstellungen kostenlos sind. Zudem gibt es viel zu entdecken/lernen über die Geschichte (Treaty of Waitangi), die Flora (der Silverfern als Nationalpflanze) und die Fauna (der Kiwi als Nationaltier/-vogel).

Weihnachten habe ich mit Freunden am Strand verbracht und mir direkt einen dicken Sonnenbrand geholt (das Ozonloch lässt grüßen) und über Silvester war ich auf dem berühmtesten Vulkan Neuseelands und habe am Tongariro Alpine Crossing teilgenommen. Auf fast 2000 Meter Höhe war es dann doch nicht mehr so sommerlich, aber es ist schon ein interessantes Gefühl über einen noch aktiven Vulkan zu wandern (immerhin fast 7 Stunden).

Ende März geht es für mich wieder zurück, da die Uni ja wieder losgeht, und obwohl ich meinen Aufenthalt schon um zwei Monate verlängert habe, würde ich sehr gerne noch einmal acht Monate bleiben.

Ka kite ano!

Bericht von Verena Dohmwirth, 5. Semester "Energietechnik und Ressourcenoptimierung", vom 08.01.2018.

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