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Praktikum am Kap der Guten Hoffnung

Hallo, mein Name ist Alexander Piontek und ich studiere Biomedizinische Technologie im fünften Semester. Ich komme also frisch aus dem Praxissemester, welches ich in Kapstadt – Südafrika verbracht habe.

Warum Kapstadt?

Ich hatte schon länger die Idee, eben dieses Semester dafür zu nutzen in das Ausland zu gehen und ein paar neue Erfahrungen zu sammeln. Als eine Freundin und ehemalige Studentin der HSHL von Kapstadt erzählte, stand es für mich fest. Es soll Südafrika werden. Kurz darauf stieß ich auf die Vermittlungsorganisation "Magister", welche Praktikumsplätze sowie Wohnungsplätze vermittelt. Ich reichte ca. ein halbes Jahr vor dem Praktikum meine Bewerbungsunterlagen dort ein und bekam bereits nach kurzer Zeit eine Liste mit Praktikumsplätzen, welche auf mich und mein Studienfach zugeschnitten waren. Es dauerte nur einige Tage, da hatte ich bereits ein über Skype geführtes Bewerbungsgespräch mit der Firma, die ich als Favoriten gewählt hatte. Und direkt am nächsten Tag kam dann auch die Zusage!

Alexanders Fotoeindruck

Kirstenbosh Gardens Concert

Die Stadt

Kapstadt wirkt sehr europäisch und wird durch den Tourismus geprägt.  Zwischen Tafelberg und Atlantik gelegen, ist sie durch ihre Vielfalt besonders. Man kann Wandern, Surfen, die Geschichte der Stadt erkunden und vieles mehr, oder aber auch einfach mal faul am Strand liegen und entspannen. Ebenso einzigartig ist das Nachtleben der Großstadt.  Südafrikaner habe ich als stets aufgeschlossen, freundlich und voller Tatendrang kennengelernt.  Man trifft hier auf Menschen aus aller Welt. Genauso international wie die Stadt selbst ist auch die Küche. Egal welche Vorlieben man hat, es ist so ziemlich alles in Kapstadt zu finden.

Arbeiten

Mein Praktikum verbrachte ich bei Strait Access Technologies, einer Firma, die sich auf Herztechnik spezialisiert hat. Ich arbeitete dort als Designingenieur in der Forschung und Entwicklung. Die Firma arbeitet mit der UCT (University of Capetown) zusammen und befindet sich im Christiaan Barnard Gebäude (benannt nach dem Mann, der die weltweit erste erfolgreiche Herztransplantation durchgeführt hat). Sie machen es sich zur Aufgabe Produkte zu entwickeln, die Herzoperationen vereinfachen. Dies soll auch Ländern der Dritten Welt ermöglichen problemlos Herzoperationen durch zu führen. Meine Aufgabe war es Prototypen zu entwickeln und zu testen, sowie Produkt- und Prozessoptimierungen durchzuführen. So lernte ich viel für mein Studium und den späteren Arbeitsalltag. Zudem konnte ich internationale Arbeitserfahrung sammeln.

Reisen

Als mein Praktikum dann nach vier Monaten vorbei war, hatte ich noch einen Monat um das Land zu erkunden. Ich habe mir einen der Hop-on Hop-off Busse herausgesucht und bin damit durch Südafrika gereist. Das Gute an diesen Bussen ist, dass man seine Reise spontan von Tag zu Tag planen kann, wodurch man sehr flexibel bleibt. So reiste ich von Kapstadt an der Küste entlang Richtung Johannesburg und lernte viele neue Leute kennen. Ich hatte viel Spaß auf der Reise, ich lernte Surfen, habe mehrere Safaris gemacht, bin oft gewandert und vieles mehr.

Wasserkrise

Die Wasserkrise in Kapstadt ist ein großes, ernstzunehmendes Problem und sollte nicht unterschätzt werden. Bevor man ein Praktikum oder ein Auslandssemester dort absolviert, sollte man sich dessen bewusst sein und sich vorher ausreichend informieren.

Voraussetzungen für Kapstadt

Spezielle Voraussetzungen, wie einen Sprachnachweis oder Ähnliches, habe ich für mein Praktikum nicht gebraucht. Das Wichtigste ist Offenheit und eine gewisse Neugier gegenüber anderen Kulturen.

Fazit

Kapstadt ist meiner Meinung nach eine wundervolle Stadt voller Leben und Freude, in welcher man viel erleben und Spaß haben kann. Das selbe gilt für das Reisen entlang der Küste. Ich habe viele Erfahrungen sammeln können und viele neue Freunde gewonnen. Zudem habe ich viel für mein Studium, sowie das spätere Arbeiten lernen können.

Cheers und vielen Dank für eure Aufmerksamkeit,

Alexander Piontek

Ein Bericht von Alexander Piontek, 5. Semester "Biomedizinische Technologie", vom 27.02.2018.

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