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Praxissemester beim Modehaus Ebbers

Darf ich mich kurz vorstellen? Ich bin Euer Tour-Guide. Mein Name ist Brit Conrad, modebegeisterte Studentin im fünften Semester des Studiengangs "Betriebswirtschaftslehre" an der HSHL. Der Beginn meines Praxissemesters liegt schon acht Monate zurück. Wahnsinn, wie die Zeit verfliegt…! Genug zu meiner Person. Jetzt nehme ich Euch mit auf die Reise durch mein erlebnisreiches Praxissemester im Bereich Marketing im Modehaus ebbers. Hierbei handelt es sich um ein Familienunternehmen im Textileinzelhandel, mit drei Filialen für Jung und Alt im Herzen Warendorfs. Löst den Anker, setzt die Segel!

Fotoeindrücke von Brit Conrad

Ein fantastisches Team

Angst vor einem Sturm auf hoher See? Völlig unbegründet. Als Leichtmatrose hat man zwar Respekt vor neuen Situationen, aber 1. kommt es anders und 2. als man denkt. Man verlässt den gewohnten Heimathafen der HSHL und ist plötzlich mitten im Arbeitsleben. Neues Land, neue Leute. Was ist der Motor eines funktionierenden Schiffs? Richtig, die Besatzung. Kapitän Christoph Berger und seine 74-köpfige Crew empfingen mich herzlich. Ein fantastisches, starkes Team, aus unterschiedlichsten Charakteren. Die Mischung macht’s!

Verantwortung

Seit dem ersten Seetag: Verantwortung pur. Ich hatte stets die Nadel meines Kompasses im Auge und setzte mir das Ziel, so viele Häfen wie möglich zu erreichen und meine Erlebnisse im Logbuch festzuhalten.

Kernprojekt meiner Reise war die Entwicklung von Kundenbindungstools in Form einer Kundenkarten- und Mitarbeiter-App. Hier konnte ich mich so richtig austoben, denn bei der Neuentwicklung wurde keineswegs auf Standards gesetzt. Momentan befindet sich die App in der Optimierungsphase und in naher Zukunft folgt das Ausrollen dieser mittels einer eigenen Werbestrategie. Die Aufgabe für mich als Matrose war es, dieses Projekt – wie ein Schiff – zu pflegen. So musste der Lack immer in neuem Glanz erstrahlen, Unebenheiten ausgebessert und der Weg zum Ziel immer wieder neu berechnet werden.

Durch die stetige Interaktion mit der Crew entwickelte ich mich weiter und lernte auch in Sturmsituationen richtig zu handeln. Viele Branchenkenntnisse, vor allem im Hinblick auf die Thematik der Marktentwicklung und der zunehmenden Digitalisierung konnte ich während meiner Reise sammeln. Was unser Schiff zu etwas Besonderem macht, sind die Events, für dessen Planung und Marketing ich zuständig war. Unser Kapitän sagt immer: "Shopping muss mehr und mehr Erlebnischarakter bekommen!". Jeder Einzelhandel sollte seinen Kunden ein Einkaufserlebnis vor Ort bieten und Storytelling betreiben. Darin besteht die Chance, sich langfristig gegenüber der digitalen Shoppingwelt zu behaupten.

Um das besondere Image unseres Schiffs gegenüber unseren Mitreisenden zu stärken, gehörte es auch zu meinen Aufgaben, die sozialen Plattformen zu pflegen. Hierzu zählte der Entwurf von Social Media Posting-Strategien im Rahmen der jeweils aktuellen Werbekampagne. Zum Stillstand komme ich bei meinen vielfältigen Aufgaben also nie, denn es gilt immer wieder spannende neue Herausforderungen auf See zu meistern.

Ein unvergessliches Highlight der Reise war der Gewinn des internationalen "EK Passion Star" 2018. Hierbei übernahm ich mit Erfolg das Verfassen einer Unternehmensbewerbung. Voller Stolz und mit einem breiten Lächeln im Gesicht nahmen unser Kapitän und ich den internationalen EK Passion Star für "Leidenschaft durch Storytelling" im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung (14. September 2018) auf der EK HOME in Bielefeld entgegen. Hierbei wurden Unternehmen prämiert, welche sich mit besonderem Engagement und einem hohen Maß an leidenschaftlichem Handeln auszeichnen.

Fazit:

Meine Reise ist noch nicht zu Ende. Zusammen mit dem Modehaus kann ich noch viele Ziele im Rahmen meiner Werkstudententätigkeit erreichen! Beruflich, schätze ich, bin ich in meinem Zielhafen angekommen. Nutzt auch Ihr die Chance, durch ein Praxissemester, Euren Horizont zu erweitern. Setzt die Segel und macht spannende Erfahrungen, die Euch keiner mehr nehmen kann. Ahoi!

Eure Brit

 

Ein Beitrag von: Brit Conrad, 5. Semester "Betriebswirtschaftslehre", vom 10.10.2018

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