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Über 100 Studierende nutzen offene Labore

Selbst ausprobieren in modernster Laborumgebung heißt es für die Studierenden der Hochschule Hamm-Lippstadt im Studiengang "Sport-und Gesundheitstechnik". In zwei "offenen Laboren" können Studierende aller Semester seit gut einem Jahr praxisorientiert und selbstständig arbeiten.

Selbst ausprobieren in modernster Laborumgebung heißt es für die Studierenden der Hochschule Hamm-Lippstadt im Studiengang "Sport-und Gesundheitstechnik". In zwei "offenen Laboren" können Studierende aller Semester seit gut einem Jahr praxisorientiert und selbstständig arbeiten. Über 100 Studierende nutzten bereits die Gelegenheit, um Lehrstoff individuell nachzuholen oder zu vertiefen, an Praxis- oder Bachelorarbeiten zu arbeiten oder Fertigkeiten im Labor im Bereich Kunststofftechnik und Rapid Prototyping sowie im Labor für Informatik und Assistenztechnologie auszubauen.

Während der Zugang zu Laboren oftmals durch den Lehrplan vorgegeben ist, ermöglichen die "offenen Labore" im Studiengang "Sport-und Gesundheitstechnik" praxisnahes Lernen und Ausprobieren individuell "auf eigene Faust" und bei Bedarf mit Expertenrat vor Ort. Im Vordergrund steht das wirklichkeits- und praxisnahe Arbeiten, um sich auch außerhalb von Praktika und Übungen auszuprobieren. Denn mit der hochwertigen Laborausstattung können die Studierenden unter Betreuung von studentischen Hilfskräften und wissenschaftlichen Mitarbeitern individuell lernen.

Unter Berücksichtigung der Stundenpläne steht den Studierenden das offene Labor für Informatik und Assistenztechnologie von Prof. Dr.-Ing. Petra Rolfes-Gehrmann, Masterstudiengangsleiterin "Product Development and Business Studies", für ca. acht Stunden pro Woche zur Verfügung, um im Bereich der Informatik und Elektrotechnik zum Beispiel Übungen nachzuholen. In aller Ruhe haben sie die Chance sich im Programmieren und in elektrotechnischen Themenfeldern weiterzubilden, das Löten zu lernen oder sich mit anderen Studierenden unterschiedlicher Semester auszutauschen. Hier können sich bereits neugierige Studierende über die Vertiefung "Assistenztechnologie" informieren, die ab dem vierten Semester eines der vier Wahlpflichtmodule darstellt. Wissenschaftlicher Mitarbeiter Patrick Kohler, sowie studentische Hilfskräfte unterstützen bei Bedarf. Weiterhin stehen 17 Computer zum Programmieren, aber auch zum Recherchieren zur Verfügung.

An zwei Tagen öffnet das Labor für den Bereich Kunststofftechnik und Rapid Prototyping von Prof. Dr.-Ing. Jens Spirgatis seine Türen. Das Angebot des Leiters des Bachelorstudiengangs "Sport- und Gesundheitstechnik" richtet sich sowohl an Studierende, die sich für die Vertiefung "Mobilität und Sicherheit" interessieren als auch an Studierende, die tiefergehendes Interesse an Grundlagen der Werkstoffkunde oder Kunststoffverarbeitung haben. Darüber hinaus werden Projekt- oder Bachelorarbeiten entweder durch Beratung oder Zugang zu Laboreinrichtungen, wie zum Beispiel den 3D-Druckern unterstützt.

Erste wissenschaftliche Arbeiten sowie Konstruktionen und Prototypen können in diesem offenen Labor Realität werden – da hier mitunter auch mal eine kleine Hilfestellung notwendig ist, stehen den Interessierten der wissenschaftliche Mitarbeiter Lukas Pischke sowie studentische Hilfskräfte mit Rat und Tat zur Seite.

 

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