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Viele Lösungswege zur Frage "Energie – aber wie?"

Prof. Torsten Cziesla bei offener Podiumsdiskussion am Hans-Böckler-Berufskolleg

Die angehenden Umwelttechnischen Assistenten und Assistentinnen stellten sich die Frage: "Wie gehen wir mit den Forderungen von Greta Thunberg um?" Die Podiumsdiskussion am Berufskolleg in Marl mit dem Thema "Energie - aber wie?" wurde durch zwei Expertenvorträge eingeleitet und durch Schulleiter Wolfgang Großer moderiert.

Die angehenden Umwelttechnischen Assistenten und Assistentinnen stellten sich die Frage: "Wie gehen wir am Hans-Böckler-Berufskolleg mit den Forderungen von Greta Thunberg um?" Dazu setzten sich die Schülerinnen und Schüler auch mit den Forderungen der Fridays for Future Bewegung für die Stadt Münster auseinander und bereiteten viele Fragen zu den Themen Energiewende und E-Mobilität vor. Der Einladung zur Podiumsdiskussion waren dann auch Vertreterinnen und Vertreter der Bewegung aus Recklinghausen und Münster gefolgt. Die Podiumsdiskussion am Berufskolleg in Marl mit dem Thema "Energie - aber wie?" wurde durch zwei Expertenvorträge eingeleitet und durch Schulleiter Wolfgang Großer moderiert.

Prof. Torsten Cziesla, Studiengangsleiter "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" an der Hochschule Hamm-Lippstadt, stellte in seinem Vortrag anschaulich dar, dass der Energieappetit der wachsenden Weltbevölkerung weiter steigen wird und der Wechsel von den fossilen Brennstoffen hin zu den verschiedenen Nutzungsformen erneuerbarer Energien unabdingbar ist. Er führte in seinem Fachvortrag vor dem Hintergrund der Klimaproblematik weiter aus, welche Lösungswege bereits heute angezeigt sind, um auch künftigen Generationen eine Lebensgrundlage mit "Energie" zu ermöglichen. Dabei stellte er die Notwendigkeit zu einer sektorenübergreifenden Kopplung der Energiesysteme dar und erläuterte am Beispiel der Elektromobilität, welche wichtigen Vorteile sich durch dezentrale Versorgungsstrukturen sowie digitale Vernetzung ergeben können.

Anschließend stellte Prof. Christof Wetter, FH Münster, sein Forschungsprojekt "EnerPrax – Energiespeicher in der Praxis" vor. Angereist war er mit einem Elektromobil der Firma Tesla, das zur Besichtigung nach der Veranstaltung direkt vor der Schule parkte. Prof. Christof Wetter erörterte in seinem Fachvortrag die Notwendigkeit der Energiespeicherung für eine stabile und klimafreundliche Energieversorgung und verdeutlichte seine Forschungsergebnisse an praktischen Beispielen. Er berichtete über Forschungsergebnisse aus der Gemeinde Saerbeck, im Kreis Steinfurt, in der verschiedene Speichertechnologien für eine dezentrale Zwischenspeicherung aktuell entwickelt und erprobt werden.

Mathias Gößling aus Münster stellte die Forderungen von Fridays for Future für die Stadt Münster vor. "Die Perspektive muss sein, dass durch eine Energiewende das Leben noch schöner wird. Durch weniger Autos in den Städten kann die Lebensqualität steigen", so Mathias Gößling.

Im Anschluss eröffnete Schulleiter Wolfgang Großer die Podiumsdiskussion mit den beiden Experten, mit den Vertretern von Fridays for Future aus Recklinghausen und aus Münster und drei angehenden Umwelttechnischen Assistenten aus dem beruflichen Gymnasium.

 Pressetext: Hans-Böckler-Berufskolleg

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