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Hochschule Hamm-Lippstadt

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Aktuelle Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus an der HSHL

Die Hochschule beobachtet die Situation rund um das Coronavirus (COVID-19) und gibt Hinweise zum Umgang mit Verdachtsfällen und allgemeine Handlungsempfehlungen.

Die Hochschule beobachtet die Situation rund um das Coronavirus (SARS-CoV-2) und COVID-19 und steht in Kontakt mit den Gesundheitsbehörden sowie dem Ministerium, um auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können.

Allgemeine Handlungsempfehlungen und Regelungen

Personen mit Atemwegssymptomen (sofern nicht vom Arzt abgeklärt) oder Fieber dürfen das Gelände der HSHL nicht betreten.

Folgende Maßnahmen gelten generell zum Selbstschutz und zum Schutz anderer Personen: Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene, Abstand zu anderen Personen (mind. 1,5 Meter), sowie das Tragen einer Mund-Nase-Maske (sog. Alltagsmaske) sofern dieser Abstand nicht eingehalten werden kann. Details zu all diesen Maßnahmen und Empfehlungen sind zu finden auf den Webseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA).

Hinweis zum Umgang mit Verdachtsfällen/ Krankheitsfällen

Sollte es bei einem Hochschul-Angehörigen einen begründeten Verdacht geben, mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen zu sein (z.B. durch Kontakt zu Dritten mit bestätigtem COVID-19-Befund) gilt für diese Person – unabhängig davon, ob sie unter Symptomen leidet oder nicht – folgendes. Gleiches ist gültig, wenn Symptome beobachtet werden, die bei einer COVID-19-Erkrankung typisch sind (Fieber, Husten usw. siehe hier):

  • Bleiben Sie zu Hause und wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt/ Ihre Hausärztin und klären Sie das weitere Vorgehen. Beschäftigte der HSHL sollten außerdem Ihre Vorgesetzte/ Ihren Vorgesetzten für weitere Absprachen kontaktieren. Ansprechpartner für Rückfragen von HSHL-Angehörigen zu diesem Thema ist Michael Dettmann- Müthing, Fachkraft für Arbeitssicherheit (Tel. 02381-8789-263).

(erstmals am 02.03.2020 veröffentlicht, wird laufend aktualisiert)

Wichtigste Regelungen zum eingeschränkten Präsenzbetrieb

Im Video sind die wichtigsten Regelungen zum eingeschränkten Präsenzbetrieb aufgrund der Coronavirus-Pandemie zum Semesterstart Wintersemester 2020/21 zu finden:

  • Zutritt zu Gebäuden: Der Aufenthalt in den Gebäuden und auf dem Campus ist nur für berechtigte Studierende zu bestimmten Anlässen (Teilnahme an einer Präsenzlehrveranstaltung, im Rahmen von Abschlussarbeiten, Teilnahme an Prüfungen oder persönlicher Termin) für deren Dauer zulässig.
  • Maskenpflicht: In allen HSHL-Gebäuden auf den Verkehrsflächen (Flure, Aufzüge, Treppen etc.) und immer dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern möglicherweise nicht durchgehend eingehalten werden kann gilt eine Maskenpflicht. Die Maskenpflicht ersetzt nicht die Abstands- und Hygieneregelungen.
  • Abstand halten: Bitte darauf achten, dass immer mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen gehalten wird. An vielen Stellen helfen dabei Markierungen.
  • Hygiene: Die Hochschule reinigt Türklinken, Schalter, Handläufe, Sanitäranlagen regelmäßig nach Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Für jeden einzelnen gilt: Auf eigene Handhygiene achten, Husten- und Niesetikette einhalten.
  • Rückverfolgbarkeit: Alle Anwesenheiten auf dem Campus müssen dokumentiert und im Zweifelsfall durch die Gesundheitsbehörden nachverfolgt werden können. Das heißt, wer sich auf dem Campus aufhält, muss seine Kontaktdaten auf dem jeweils angegebenen Weg hinterlassen, digital oder in Papierform.

Alles zum Nachlesen als PDF (Download).

Stand: 23.09.2020

Aktueller Stand und Regelungen zum Coronavirus

  • Maskenpflicht am Campus Hamm (Stand: 24.09.2020)

    Die HSHL schließt sich ab sofort am Campus Hamm der ausgeweiteten Maskenpflicht innerhalb der Stadt Hamm (siehe www.hamm.de/corona) an. Am Campus Hamm besteht bis einschließlich 6.10.2020 somit eine Maskenpflicht auch in Lehrveranstaltungen für alle Teilnehmenden dieser Veranstaltungen, vergleichbar zur Maskenpflicht an Schulen.

  • Verschiebung des Vorlesungsstarts Wintersemester 2020/21 (Stand: 24.06.2020)

    Verschiebung des Vorlesungsstarts zum Wintersemester 2020/21 für Erstsemester

    An der Vorlesungszeit für die Studierenden ab dem 2. Fachsemester ändert sich nichts, sie geht vom 28.09.2020 - 12.02.2021, siehe auch Termine und Fristen.

    Für Erstsemester in Bachelorstudiengängen ist die Vorlesungszeit: 02.11.2020 – 12.02.2021

    Für alle HSHL-Studierenden in Masterstudiengängen ist die Vorlesungszeit: 12.10.2020 – 12.02.2021

  • Informationen zu lokalen "Lockdowns" sowie für Rückkehrende aus Risikogebieten / Schutzmaßnahmen (Stand: 23.06.2020)

    Alle Personen, die in denen vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebieten waren, haben auf den Campus Betretungsverbot. Auch Personen, die Kontakt mit Corona-Infizierten hatten oder Symptome einer Virusinfektion aufweisen, sollen in häuslicher Quarantäne bleiben. Zusätzlich ist Körperkontakt zu vermeiden, 2 Meter Abstand sollten eingehalten und die Hygienevorschriften sollten eingehalten werden. Die Empfehlungen sind hier zu finden.

    Informationen für Prüfungen von Studierenden aus Regionen, für die individuelle Lockdown-Regelungen gelten

    Die Studierenden, die sich gesund fühlen und es auch sind, können und sollen bei der Prüfung teilnehmen. Unter Einhaltung der Corona-Schutzbestimmungen (Abstandsgebot wird eingehalten und Gesichtsmasken getragen) können die Studierenden auch aus Regionen in Deutschland teilnehmen, in denen die Infektionszahlen über den Grenzwerten liegen.
    Die Anreise aus den betroffenen Kreisen nach Lippstadt oder Hamm hat unter den Lockdown Vorgaben stattzufinden. Keine Gruppenanreisen/Fahrgemeinschaften im PKW. Maximal dürfen 2 Personen gemeinsam unterwegs sein oder Angehörige derselben WG bzw. eines gemeinsamen Haushalts.

    Ausnahme sind weiterhin Studierende die sich in Quarantäne befinden bzw. positiv getestet wurden. Diese müssen die Auflagen der Gesundheitsämter befolgen und dürfen ihren Wohnraum nicht verlassen.

  • Umgang mit Prüfungen (Stand: 18.06.2020)

    In diesem PDF-Dokument zur Durchführung von Prüfungen sind Hinweise für sichere Klausuren nachzulesen.

  • Umgang mit außercurricularen Veranstaltungen (Stand: 21.09.2020)

    Da sich das Coronavirus (SARS-CoV-2) weiter verbreitet und die Zahl der an COVID-19 Erkrankten steigt, hat sich das Präsidium der HSHL entschlossen, vorerst keine außercurricularen Veranstaltungen (unabhängig von der Anzahl der Teilnehmenden) bis zum Ende des Wintersemesters 2020/21 zu genehmigen. Über mögliche Ausnahmen wegen eines engen Bezugs zum Lehrbetrieb, wie z.B. bei Sprachkursen, wird ggfs. separat informiert. Auf diese Weise will die Hochschule Hamm-Lippstadt dazu beitragen, eine weitere Verbreitung des Virus einzudämmen.

  • Geregelter Teilbetrieb der HSHL ab 18.03. (Stand: 21.09.2020)

    Ab Mittwoch, 18.03.2020 arbeiten alle Hochschul-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis auf wenige Ausnahmen aus dem Homeoffice weiter, um einen geregelten Teilbetrieb aufrecht zu erhalten, jedoch die Sozialkontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und so die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus zu bremsen. Alle Bereiche der Hochschule sind zu den üblichen Zeiten per Telefon oder E-Mail zu erreichen. Studierende und Studieninteressierte können auf diesen Wegen auch Kontakt zu Ihren Professorinnen und Professoren aufnehmen oder die Beratungsangebote der HSHL, wie z.B. die Zentrale Studienberatung, das International Office, den Career Service, das Campus Office usw. kontaktieren. Wir bitten zu beachten, dass es in einzelnen Teilbereichen zu einem eingeschränkten Serviceangebot kommen kann.

    Von Montag, 23.03. bis Freitag, 25.09.2020 waren die Außenzugänge verschlossen und der Zutritt nur über eine zentrale Meldestelle möglich. Diese Meldestelle fällt mit Beginn des Vorlesungsbetriebs zum Wintersemester am 28.09.2020 weg, die Gebäude werden wieder zentral geöffnet und verschlossen. Die Verantwortung zur Nachverfolgbarkeit von Kontakten auf den Campus liegt bei Veranstaltungsleitungen und Vorgesetzten.

  • HSHL für Publikumsverkehr geschlossen (Stand: 21.09.2020)

    Um einen wirkungsvollen Beitrag zur Bremsung der aktuellen Coronavirus-Pandemie zu leisten, bleibt die HSHL ab Dienstag, 17.03.2020 für den Publikumsverkehr geschlossen. Das betrifft u.a. das Campus Office, die Zentrale Studienberatung, das International Office und den Career Service, sowie die Bibliotheken. Notwendige Dokumente können via E-Mail oder wo nötig auf dem Postweg eingereicht werden.

    Die HSHL befindet sich auch weiterhin im geregelten Teilbetrieb. Jedoch finden wieder Lehrveranstaltungen in Präzenz statt. Hierfür gilt: Der Aufenthalt in den Gebäuden und auf dem Campus ist nur für berechtigte Studierende zu bestimmten Anlässen (Teilnahme an einer Präsenzlehrveranstaltung, im Rahmen von Abschlussarbeiten, Teilnahme an Prüfungen oder persönlicher Termin) für deren Dauer zulässig. Für Beschäftigte siehe separate Regelungen.

  • Corona-Epidemie-Hochschulverordnung (Stand: 17.04.2020)

    Um den Hochschulen die notwendigen rechtlichen Regelungen für einen digitalen Lehrbetrieb zur Verfügung zu stellen, wird das Ministerium eine Rechtsverordnung erlassen, die den Hochschulen flexible Instrumente an die Hand gibt, mit denen diese in der Epidemie handlungsfähig bleiben und insbesondere den Lehr- und Studienbetrieb aufrechterhalten können. Die Rechtsverordnung tritt am Samstag, 18. April 2020 in Kraft. Mehr dazu ist hier in der Pressemeldung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW nachzulesen.

    Um die entsprechenden Detailregelungen zu finden (z.B. zu allen Fragen rund um Prüfungen), können die entsprechenden Beteiligten an der HSHL nun in die konkrete Planung gehen. Wir bitten alle Studierenden deshalb noch um ein wenig Geduld, während wir mit Hochdruck daran arbeiten, alle offenen Fragen zu klären.

    Bereits durch die Verordnung geklärt ist die folgende Frage:

    Zählt das Sommersemester 2020 zur Regelstudienzeit?

    Die individuelle Regelstudienzeit ist für diejenigen Studierenden, die im Sommersemester 2020 eingeschrieben sind und soweit sie nicht beurlaubt sind, um ein Semester erhöht.

Informationen zu Studium und Lehre (Ordnung zur Kompensation der Folgen der Coronavirus SARS-CoV-2-Epidemie für Studium und Lehre an der Hochschule Hamm-Lippstadt)

  • Einleitung und § 1 Grundsätze

    Aufgrund des § 82a Absatz 1 Satz 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) vom 16.09.2014 (GV. NRW. S. 547) in der aktuell gültigen Fassung in Verbindung mit der Verordnung zur Bewältigung der durch die Coronavirus SARS-CoV-2- Epidemie an den Hochschulbetrieb gestellten Herausforderungen (Corona-Epidemie-Hochschulverordnung) vom 17.04.2020 (GV. NRW. S. 297) in der aktuell gültigen Fassung hat das Präsidium der Hochschule Hamm-Lippstadt die folgende Ordnung erlassen.

    § 1 Grundsätze

    (1) Durch die nachfolgenden Regelungen macht das Präsidium von seinen durch die Corona-Epidemie-Hochschulverordnung vom 17.04.2020 eingeräumten Befugnissen mit dem Ziel Gebrauch, den Departments zu ermöglichen, den Herausforderungen, die durch die Coronavirus SARS-CoV-2-Epidemie entstehen oder entstanden sind, hinsichtlich Studium und Lehre zu begegnen und die Funktionsfähigkeit des Studien- und Prüfungsbetriebs sicherzustellen.

    (2) Sofern nicht anders bestimmt, erstrecken sich die Regelungen dieser Ordnung auf sämtliche Studiengänge der Hochschule Hamm-Lippstadt. Soweit Regelungen in den Prüfungsordnungen und Ordnungen der Hochschule in der Fassung, die zu Beginn der Vorlesungszeit des Sommersemesters 2020 gilt, den Regelungen, die das Präsidium durch diese Ordnung erlassen hat, widersprechen, sind die Regelungen in diesen Prüfungsordnungen und Ordnungen insoweit gemäß § 13 Absatz 2 Corona-Epidemie-Hochschulverordnung nicht anwendbar. § 14 Corona-Epidemie-Hochschulverordnung bleibt unberührt.

    (3) Der Studienbetrieb des Sommersemesters 2020 wird mit dem 20.04.2020 (Vorlesungsbeginn) ausschließlich in digitaler Form aufgenommen und zunächst bis auf Weiteres in dieser Weise fortgeführt. Bereits vor dem 20.04.2020 digital abgehaltene Veranstaltungen werden inhaltlich zur Vorlesungszeit hinzugerechnet. Über Änderungen im digitalen Studienbetrieb entscheidet das Präsidium unter Beachtung der sich aus der Coronavirus SARS-CoV-2-Epidemie ableitenden Maßgaben des Bundes und des Landes mit einem zeitlichen Vorlauf von mindestens zwei Kalenderwochen.

  • § 2 Lehrveranstaltungen

    Die Durchführung von Lehrveranstaltungen erfolgt im Sommersemester 2020 in digitaler Form. Das Präsidium entscheidet anhand der weiteren Entwicklungen über Änderungen.

  • § 3 Prüfungen

    (1) Die Departments sind befugt, Hochschulprüfungen in elektronischer Form oder in elektronischer Kommunikation (Online-Prüfungen) mit Ausnahme von Online-Klausuren (z.B. im Homeoffice durchgeführt) abzunehmen. Es ist dabei Sorge zu tragen, dass der Grundsatz der prüfungsrechtlichen Gleichbehandlung so weit, wie dies in Ansehung der Epidemie möglich ist, eingehalten wird.

    (2) Mündliche Prüfungen werden grundsätzlich als Videoprüfung durchgeführt. Die im Rahmen der Durchführung von Videoprüfungen zu beachtenden rechtlichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen sind der Ordnung als Anlage 1 beigefügten "Handreichung zur Abnahme von mündlichen Videoprüfungen" zu entnehmen. Die Prüfungssituation darf nicht - auch nicht mit Hilfe mobiler Endgeräte - aufgezeichnet werden. Die Bekanntgabe der Bewertung der mündlichen Prüfung kann zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

    (3) Online-Prüfungen können über Internetplattformen von Drittanbietern geführt werden. Studierende, die in mündliche Onlineprüfungen außerhalb der Hochschule nicht einwilligen oder nicht über die notwendige technische Ausstattung verfügen, können in einer mündlichen Online-Prüfung in Räumen mit entsprechender Ausstattung der Hochschule geprüft werden.

    (4) Prüfungen, die im Sommersemester 2020 abgelegt und nicht bestanden werden, gelten mit Ausnahme von Bachelor-, Master und Projektarbeiten sowie Praxis- und Auslandssemester als nicht unternommen (Freiversuch). In Folge von Täuschungen nicht bestandene Modulprüfungen werden auf die Versuchsanzahl nach § 9 RPO BA / MA angerechnet.

    (5) Der Rücktritt von einer Prüfung im Sommersemester 2020 ist zu jedem Zeitpunkt bis zum Beginn der Prüfung möglich. Der Nichtantritt zur Prüfung wird als rechtzeitige Rücktrittserklärung gewertet. Diese Regelung gilt nicht für Abschlussarbeiten sowie praktische Leistungen und Praxis- und Auslandssemester. Auf die gesonderten Regelungen in § 4 und § 5 wird verwiesen.

    (6) Werden abweichend vom Normalfall (benotete Leistungen) keine Noten vergeben, sondern nur das Bestehen oder das Nichtbestehen bestätigt, wird das Ergebnis unbenotet übernommen. Die Zusammensetzung der Endnote ergibt sich dann aus den verbleibenden benoteten Leistungen. Satz 1 und 2 gelten auch für an anderen Hochschulen erworbenen Leistungen.

  • § 4 Abschlussarbeiten

    (1) Von Bachelor- und Masterarbeiten, die bis zum 31.08.2020 angemeldet werden, kann neben der Möglichkeit nach § 18 Absatz 6 der RPO BA/MA die oder der Studierende von der Anfertigung der Abschlussarbeit zurücktreten, ohne dass dies als Fehlversuch gewertet wird. Der Rücktritt ist spätestens zwei Wochen vor Ablauf der regulären Abgabefrist unter Angabe einer Begründung nebst erforderlicher Belege zu stellen (Ausschlussfrist).

    (2) Abweichend von § 19 Absatz 1 RPO BA/MA können Abschlussarbeiten auch in digitaler Form per Mail an campusoffice@hshl.de fristgerecht abgegeben werden. Die digitale Form ersetzt in diesem Fall das schriftliche Dokument und ist als solches die für die Bewertung einzig maßgebliche Ausfertigung. Die Erklärung nach § 18 Absatz 8 der RPO BA/MA ist als Scan mit zu übersenden.

  • § 5 Studienbegleitende Praktika, Praxis- und Auslandsemester

    (1) Bei Praxiselementen (Betriebspraktikum, Praxissemester etc.) gelten im Sommersemester 2020 75% der üblichen zeitlich abzuleistenden Tätigkeiten als ausreichend für eine Anrechnung.

    (2) Sollten Studierende durch Umstände, die durch die Epidemie verursacht sind, ein begonnenes Praktikum nicht abschließen können, so kann der Prüfungsausschuss im Einzelfall gemäß RPO BA/MA zur Verfügung stehende alternative Leistungen als Praktikumsersatz anerkennen, welche im Vorfeld durch den / die betreuende/n Person festgelegt wurden. Dies gilt auch für Praktika im Ausland.

    (3) Studierende, die ein Praxis- oder Auslandssemester begonnen haben und dieses aufgrund der durch die Bundes- bzw. Landesregierung getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie nicht fortführen können, können von diesem Modul zurücktreten. Der Rücktrittsantrag ist unter Angabe einer Begründung nebst erforderlicher Belege an den Prüfungsausschuss zu stellen.

    (4) Studierende, die ein Praxissemester begonnen haben und aufgrund der benannten Umstände nicht fortführen können, können ferner einen Antrag auf Unterbrechung des abzuleistenden Moduls stellen. Die bereits geleisteten Tätigkeiten werden bei Fortsetzung angerechnet. Der Antrag ist bis spätestens zwei Wochen vor Ende der abzuleistenden Tätigkeit im Betrieb an den Prüfungsausschuss zu stellen und zu begründen. Dem Antrag auf Unterbrechung ist eine Zustimmung der betreuenden Professorin bzw. des Professors beizufügen.

  • § 6 Wechsel der Fachprüfungsordnung

    Sofern eine Studierende bzw. ein Studierender im Sommersemester 2020 oder im Wintersemester 2020/2021 von einem verpflichtenden Wechsel der Fachprüfungsordnung betroffen ist und aufgrund der Coronavirus-Pandemie einzelne Prüfungen nicht mehr nach der auslaufenden Fachprüfungsordnung absolvieren konnte, kann im Einzelfall auf Antrag eine Härtefallregelung getroffen werden. Der Antrag ist zu begründen. Zuständig für die Entscheidung ist der Prüfungsausschuss.

  • § 7 Regelstudienzeit

    Die individuelle Regelstudienzeit ist für diejenigen Studierenden, die im Sommersemester 2020 an der Hochschule Hamm-Lippstadt eingeschrieben und nicht beurlaubt sind, oder als Zweithörerin oder Zweithörer nach § 52 Absatz 2 des Hochschulgesetzes zugelassen sind, gemäß § 10 Absatz 1 Satz 1 der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung um ein Semester erhöht.

  • § 8 Einsicht in die Prüfungsakten

    Eine Einsicht in die Bewertung von schriftlichen Prüfungsleistungen kann erst nach Wiederaufnahme des regulären Hochschulbetriebs in Präsenz gewährt werden. Widerspruchsfristen sind einzuhalten. Der Widerspruch gegen die Bewertung einer schriftlichen Prüfungsleitung kann nach Einsicht in die Prüfungsunterlagen begründet werden.

  • § 9 Nachweis von Zugangsvoraussetzungen bereits eingeschriebener Studierender bzw. bei Einschreibung zum Wintersemester 2020/21

    (1) Studierende, die für das Sommersemester 2020 auf Basis einer vorläufigen Gesamtnote zum Masterstudium zugelassen wurden, müssen den Nachweis über das Vorliegen des nach der einschlägigen Fachprüfungsordnung erforderlichen Bachelorabschlusses spätestens bis zum 01.12.2020 erbringen. Bleibt der Nachweis bis zur genannten Frist aus, erlischt die Einschreibung mit Wirkung für die Zukunft.

    (2) Studierende, die für das Wintersemester 2020/21 auf Basis einer vorläufigen Gesamtnote zum Masterstudium zugelassen werden, müssen den Nachweis über das Vorliegen des nach der einschlägigen Fachprüfungsordnung erforderlichen Bachelorabschlusses spätestens bis zum 01.06.2021 erbringen. Bleibt der Nachweis bis zur genannten Frist aus, erlischt die Einschreibung mit Wirkung für die Zukunft.

  • § 10 Kein Einschreibungserfordernis für studienabschließende Prüfungen

    (1) Wird die Prüfung einer oder eines Studierenden, mit der das Studium im Sommersemester 2020 hätte abgeschlossen werden können, aufgrund der Coronavirus SARS-CoV-2-Epidemie auf das Wintersemester 2020/21 verschoben, so kann sie oder er in besonderen Fällen (z.B. soziale Notlage) beantragen, dass sie oder er für die Abnahme dieser Prüfung nicht mehr eingeschrieben sein muss. Der Antrag ist an das Campus Office zu richten und zu begründen.

    (2) Besteht der oder die Studierende die entsprechende Prüfung im Wintersemester 2020/21 nicht, so kann sie oder er sich für das Wintersemester 2020/21 rückwirkend zurückmelden. Erfolgt keine Rückmeldung und wird das Studium auch nicht erfolgreich abgeschlossen, erfolgt die rückwirkende Exmatrikulation zum Ende des Sommersemesters 2020.

  • § 11 Inkrafttreten; Außerkrafttreten

    (1) Diese Ordnung tritt mit Wirkung zum 20.04.2020 in Kraft und wird im Verkündungsblatt der Hochschule Hamm-Lippstadt veröffentlicht.

    (2) Die Ordnung tritt zum 1. April 2021 außer Kraft. Sofern prüfungsrelevante Regelungen aufgrund des Außerkrafttretens der Corona-Epidemie-Hochschulverordnung außer Kraft treten, treten Regelungen der §§ 3 bis 5 erst mit Ende der hochschulintern festgelegten Prüfungsperiode außer Kraft.

    Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses des Präsidiums vom 15.05.2020.

    Die entsprechende rechtsgültige Amtliche Mitteilung der HSHL ist hier zu finden.

Weitere Informationen zu Studium und Lehre (aktualisiert am 4.11.2020)

  • Betreuung von Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten

    Die Betreuung von Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten kann aus dem Homeoffice weiter geführt werden. So kann eine Betreuung Studierender telefonisch und/oder z.B. per Skype erfolgen. Alle Beteiligten der HSHL sind bemüht, sich hierbei im Sinne der Studierenden zu verhalten und alternative Betreuungsangebote anzubieten.

     

  • Abgabe von Arbeiten und Praxisberichten

    Arbeiten und Praxisberichte können über den Postweg an das Campus Office der Hochschule gesandt werden.

    Alternativ lässt die Hochschule – bezogen auf den momentanen Ausnahmezustand – die Abgabe der Arbeiten und Berichte auch in digitaler Form zu. In diesem Fall ist eine Mail an das Campus Office zu schicken, die Arbeit/der Bericht ist als PDF-Datei in einer verschlüsselten ZIP-Datei hinzuzufügen, inklusiver der unterschriebenen eidesstattlichen Versicherung, die anschließend im Original nachzureichen ist. Eine genaue Anleitung zu diesem Vorgehen und zu den Erfordernissen ist auf Anfrage beim Campus Office erhältlich.

    Die dann eingereichte digitale Version ist auch die zu beurteilende Arbeit – die Arbeit/ der Bericht darf nicht in schriftlicher Form nachgereicht werden. Die digitale Arbeit/der digitale Bericht ist zu beurteilen, wie die Papierform. Wenn bereits eine Arbeit in Papierform eingereicht wurde (und zum Beispiel noch auf dem Postweg befindlich ist), dann darf keine digitale Version parallel eingereicht werden.

  • Digitale Lehrveranstaltungen - Prüfungsrelevanz

    Durch eine Absage einer Präsenzveranstaltung geht kein Ausfall von Lehre einher: Es ist die Zeit der digitalen Tools. Damit können Modulinhalte digital vermittelt werden und diese sind  auch prüfungsrelevant. Generell besteht die Möglichkeit die Hochschullehre durch Präsenzveranstaltungen sowie auch durch die Möglichkeiten eines Fernstudiums, d.h. im Selbststudium mit Anleitung durch Studienmaterial, zu erfüllen.

    Viele unserer Lehrenden haben sich bereits in der Vergangenheit mit digitalen Lehr- und Lernformaten auseinandergesetzt und auch viele positive Ergebnisse mit E-Learning und Blended-Learning-Angeboten erzielt.

    Die Hochschulleitung hat das Zentrum für Wissensmanagement und Monika Pape aus dem Bereich Hochschuldidaktik gebeten, die Lehrenden auch in diesem Semester bei anstehenden Umstellungsmaßnahmen zu unterstützen.

  • Anmeldung von Bachelor- und Masterarbeiten
    • Studierende können das Antragsformular im "Campus Office online" herunterladen und bearbeiten.
    • Das ausgefüllte Formular ist als Scan oder Foto an die betreuende Professorin/ den betreuenden Professor zu versenden, welche/r dieses mit einer Mail-Bestätigung an das CO leitet.
    • Der betreuende Professor bzw. die betreuende Professorin ist für die Eintragung der Zweitprüferin oder des Zweitprüfers zuständig .
  • Kolloquium zu Abschlussarbeiten
    • Die Durchführung der Prüfung ist auch per Videokonferenz möglich. Studierende und Prüfende sprechen sich dazu direkt ab. Hierbei ist zu beachten, dass beide Prüfenden (1. und 2. Prüferin/ Prüfer) der Prüfung beisitzen und der Prüfling versichert, sich alleine im Raum aufzuhalten.
  • Prüfungsanmeldung
    • Wir möchten darauf hinweisen, dass durch das Aussetzen der Präsenzveranstaltungen der Zeitraum für die Prüfungsanmeldungen NICHT verschoben ist.
    • Abmeldung von Prüfungen sind bis 1 Woche vor Prüfungszeitbeginn möglich.
  • Auslandsaufenthalte während der Corona-Pandemie

    Studierende, die zurzeit über ein Auslandssemester oder Auslandspraktikum nachdenken, sollten Folgendes beachten:

    • Der weitere Verlauf der COVID-19-Pandemie bleibt schwer vorhersehbar und kann regional sehr unterschiedlich ausfallen. Studierende sollten deshalb in den kommenden Wochen und Monaten die Seiten des Auswärtigen Amtes nutzen, um sich informiert zu halten, und zwar über die weltweite Entwicklung der Situation und ganz besonders über die landesspezifischen Empfehlungen.
    • Auch nach einem stetigen Sinken der Fälle ist ein erneuter sprunghafter Anstieg (eine zweite oder sogar dritte "Infektionswelle") möglich.
    • Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass Reisende mit deutscher Staatsangehörigkeit nicht mit weiteren Rückholaktionen aus dem Ausland durch die Bundesregierung rechnen dürfen (im Fall von weiteren "Infektionswellen"). Andere Staaten, die zuvor Rückholflüge für ihre Bürger organisiert hatten, gehen möglicherweise genauso vor. Internationale Studierende sollten sich bei den Behörden ihres Heimatlandes erkundigen (und unsere "Hinweise für internationale Studierende" auf dieser Seite beachten).
    • Bei Buchungen (Flüge, Unterkunft etc.) ist es ratsam, darauf zu achten, dass diese ggf. wieder storniert werden können.
    • Studierende sollten einen "Plan B" haben für den Fall, dass ihr Auslandsvorhaben doch nicht stattfinden kann. Wer alternativ ein Praktikum ins Auge fasst, sollte den Vorteil ausnutzen, den Zeitraum relativ frei mit dem Praktikumsgeber absprechen zu können. Beispiel: Um vor Beginn der Vorlesungszeit des Sommersemesters 2021 die vorgeschriebenen 16 Wochen abzudecken, reicht es aus, wenn das Praktikum im Oktober oder sogar erst im November beginnt. Das gilt natürlich in ähnlicher Weise auch für spätere Semester.

    Bei Fragen zu Auslandsaufenthalten steht allen Studierenden das International Office gern zur Verfügung, und zwar per E-Mail, Telefon (+49 (0)2381 8789-140) oder Webex-Videokonferenz (Link auf Anfrage).

  • Ausstellen von Bescheinigungen
    • Es werden PDF-Vorlagen verwendet oder Sachverhalte im Fließtext dargestellt und per E-Mail an die studentische Adresse gesendet.
    • Zeugnisse und Urkunden werden bis auf Weiteres mit Einschreiben und Rückschein versendet.
  • Einschreibung Master
    • Anträge auf Immatrikulation bleiben auch nach Ablauf der üblichen Einschreibungsfrist aktiv, eine spätere Immatrikulation ist also möglich.
    • Über die Frist wird entschieden, sobald die HSHL wieder in den Regelbetrieb geht.
    • Die Zahlung des Semesterbeitrags soll zur ursprünglichen Frist erfolgen und wird erstattet, wenn es nicht zur Zulassung kommt.
  • Verzögerung bei der Einschreibung ins Masterstudium

    Falls sich nach dem Bachelor-Abschluss auf Grund der aktuellen Situation die Einschreibung in ein geplantes Masterstudium verzögern sollte:
    Mit dem Abschluss an der HSHL läuft eine 6-wöchige Deaktivierungsfrist für den jeweiligen HSHL-Account los. Sollte ein Masterstudium an der HSHL geplant sein und sich die Einschreibung verzögern, melden sich Betroffene bitte unter help@hshl.de mit dem Betreff "Verlängerung der Deaktivierungsfrist aufgrund Masterstudium".

  • Anmeldung von Studierenden in Lernplattformkursen beim Übergang zwischen Bachelor- und Masterstudium

    Wenn Studierende sich derzeit kurz vor Ende ihres Bachelorstudiums befinden und nur noch auf letzte Noten oder Leistungsnachweise warten, bevor sie sich vollständig in einen Masterstudiengang der HSHL einschreiben können, können sie trotzdem bereits die digitalen Lehrangebote des entsprechenden Masterstudiengangs wahrnehmen. Hierzu reicht das Absenden einer einfachen E-Mail an das Zentrum für Wissensmanagement (help@hshl.de) mit der Bitte um Anmeldung in den entsprechenden Kursen der Lernplattform. Dies ist insbesondere auf Grund der aktuellen Lage auch ohne bereits erfolgte Immatrikulation möglich.

Informationen zum Laborbetrieb

  • Hinweise für den Laborbetrieb

    Folgende Hinweise sind gültig von März bis 11.05.2020:

    • Generell werden alle Labore geschlossen und auf Notbetrieb umgestellt. Das heißt: Soweit keine individuellen Sonderregelungen getroffen werden, sind die Labore nicht zugänglich und sollen nicht betreten werden. Lüftung und Heizung werden heruntergefahren. Die Stromversorgung in den Laboren bleibt in vollem Umfang gewährleistet.
    • Labore, in denen Geräte nicht abgeschaltet werden dürfen und/oder in denen Dauerversuche laufen, bleiben für die Laborleitungen für Kontrollgänge zugänglich. Für diese gelten weiterhin die Laborsicherheitsrichtlinien, insbesondere die Vorschrift, dass Labore nicht allein betreten werden dürfen.
    • Auch für Kontrollgänge sollten sich also die zuständigen Personen verabreden und gemeinsam die Labore kontrollieren, für die sie zuständig sind. Dabei gelten selbstverständlich die Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung von Vireninfektionen.

    Folgende Ergänzung hat ab dem 12.05.2020  Gültigkeit:

  • Experimentelle studentische Arbeiten
    • Projektarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, die in den Laboren der HSHL durchgeführt werden, sind zu unterbrechen oder zu verschieben, falls sie noch nicht begonnen wurden. Wie bereits gestern mitgeteilt, kann der Bearbeitungszeitraum auf Antrag entsprechend verlängert werden.
    • Arbeiten im Labor zur Vorbereitung von Praktika für Studierende können ebenfalls nicht durchgeführt werden. Der jeweilige Praktikumsbeginn muss entsprechend verschoben werden, je nachdem, wann der Lehrbetrieb wieder aufgenommen werden kann (Stand jetzt ist dies der Fall am 20.04.2020).

Informationen für HSHL-Beschäftigte (aus den Bereichen Personal und IT)

  • Alternativen zu Skype

    Viele fragen sich derzeit, was es noch für Alternativen zur Arbeit mit Skype gibt. Die HSHL-IT empfiehlt hierzu Cisco Webex Meetings. Eine Anleitung hierzu veröffentlichen wir in Kürze auf dieser Seite. Der Cisco Jabber lässt sich mit bis zu 6 Personen für Video-Telefonie nutzen.

  • Sonderregelungen Homeoffice

    Die HSHL befindet sich derzeit in einem geregelten Teilbetrieb, bei dem die Beschäftigten aus dem Homeoffice ihrer Tätigkeit nachgehen. Weitere Informationen für Beschäftigte finden sich in der FAQ-Liste des Dezernates 4 - Personal auf dem internen Public-Laufwerk.

  • Stornierung von Urlaubs- und Gleitzeitanträgen

    Gemeinsam mit den Personalräten der HSHL und der Gleichstellungsbeauftragten wurde von der Hochschule folgender Hinweis zum Thema Stornierung von Urlaubs- und Gleittagen entwickelt:

    Aktuell erreichen uns viele Stornierungen von Urlaubstagen. In der jetzigen Situation ist dies aufgrund der vielfältigen Absagen von Auslandsreisen und geplanten Urlauben auch nur zu verständlich.

    Ergänzend zu den in der derzeiten Ausnahmesituation gültigen flexiblen Regelungen zur Arbeitszeit bitte wir dabei aber folgendes zu beachten:
    Der Betrieb einer Hochschule ist saisonal sehr unterschiedlich und aktuell wäre, vor allem vor dem Hintergrund der Verschiebung der Vorlesungszeit, die reguläre Zeit, um Urlaub und Überstunden abzubauen. In der aktuellen Situation gibt es zudem große Unterschiede bei den Arbeits-Möglichkeiten im Home Office und den Anforderungen an einzelne Abteilungen. Seitens der Hochschulleitung spielt es natürlich auch eine Rolle, dass wir mit dem Wiederaufnehmen des Vorlesungsbetriebs als Hochschule handlungsfähig sein wollen und in der Lage sein wollen, Versäumtes aufzuholen, um den Studierenden eine bestmögliche Ausbildung zu bieten.

    Grundsätzlich sind (rein rechtlich) bereits beantragte und genehmigte Urlaubszeiten, die in die Zeit des Teilbetriebs fallen, auch zu nehmen. Urlaubs-Stornierungen sollten daher auf unbedingt notwendige Fälle beschränkt werden und individuell mit den Vorgesetzen abgestimmt werden. Nutzen Sie doch den schon beantragten Urlaub, wie gedacht, zu Erholungszwecken.

    Und bleiben Sie vor allem gesund.

  • Geändertes Vorgehen bei Krankmeldungen

    Für Krankheitstage sind bis auf Weiteres keine Formulare auszufüllen. Erkrankte Kolleginnen und Kollegen melden sich auf dem in ihrer Organisationseinheit üblichen Weg bei ihren Vorgesetzten krank und senden zusätzlich eine Mail über die Krankmeldung an zeit@hshl.de und nehmen zusätzlich ihre/n Vorgesetzen in cc. Weitere wichtige Informationen hierzu für Beschäftigte finden sich in der FAQ-Liste des Dezernates 4 - Personal auf dem internen Public-Laufwerk.

Lehrbeauftragte

  • Die Situation für Lehrbeauftragte

    Lehrbeauftragte sind selbstständig tätig und erhalten ein Honorar, soweit die Leistung erbracht wird. Ausfallende Lehrveranstaltungen können daher nicht vergütet werden. Wenn mit Wiederaufnahme des Vorlesungsbetriebs anstelle der Lehrveranstaltung verwendbare digitale Inhalte angeboten werden, erhalten die Lehrbeauftragten das vereinbarte Honorar, die Beurteilung der Leistung erfolgt durch die Departments und ist zu dokumentieren. Blockseminare können verschoben werden. Lehrveranstaltungen, die in der Regel wöchentlich stattfinden, können erst ab dem Zeitpunkt stattfinden, an dem allgemein die Präsenzveranstaltungen wieder aufgenommen werden. Dies ist derzeit für den 20. April vorgesehen.

    Digitale Formate, die bereits vor dem 20. April stattfinden und als Lehrveranstaltung zu beurteilen sind, werden selbstverständlich unabhängig davon vergütet.

Informationen für Beschäftigte mit Kind(ern)

  • Notfallbetreuung von Kita- und Schulkindern

    Überblicksseite über Verordnungen, Allgemeinverfügungen und Erlasse des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Hier zu finden sind Informationen zur Notbetreuung (Verordnung vom 20.04.2020) – und Antworten u.a. auf folgende Fragen:

    • Welche Kinder dürfen die angebotene Notfallbetreuung besuchen?
    • Wer trifft die Entscheidung zur Teilnahme eines Kindes an der Notfallbetreuung?
    • Wer zählt zum "Personal kritischer Infrastrukturen" (Anlage 1, Anlage 2, Stand 23.04.2020)?
    • Welchen Nachweis müssen Eltern über die Zugehörigkeit zu einer der genannten Berufsgruppen erbringen?

    Weitere Informationen und Links:

  • Informationen für Eltern von Schulkindern

    Für Eltern mit schulpflichtigen Kindern gibt die Webseite des Schulministeriums NRW wichtige Informationen und einen Überblick über alle vom Ministerium herausgegebenen Mitteilungen:

    FAQ Liste zu vielen Fragen rund um das Thema Schule z.B.:

    • Zeitplan für Schulprüfungen, Abschlüsse, Versetzungen
    • Notbetreuung und Wiederaufnahme des Unterrichts
    • Materialsammlungen für Lernangebote auf Distanz
    • Klassenfahrten / Erstattungen
    • u.v.m.
  • Beschäftigungstipps für Kinder

    Womit können sich Kinder und Jugendliche sinnvoll zu Hause beschäftigen, wenn Schulen und Kitas geschlossen sind? Damit die Langeweile nicht zu groß wird, gibt es online viele Apps und Angebote, die helfen, die Zeit gut zu nutzen:

    • Das Kinderministerium des BMFSFJ gibt Tipps gegen Langeweile
    • In Kooperation mit KiKA, dem Kinderkanal von ARD und ZDF, bietet das Familienministerium Nordrhein-Westfalen auf seiner Webseite chancen.nrw/kika. täglich kindgerechte Mitmach-Videos an.
    • Das Netzwerk Seitenstark hat eine kindgerechte Themenseite zur Corona-Pandemie veröffentlicht. Hier bietet sich Kindern in einem Forum auch die Möglichkeit, sich online mit Freundinnen und Freunden und anderen Kindern zu treffen.
    • Die Stiftung Lesen hat viele Buchempfehlungen und Vorlesegeschichten für alle Altersgruppen zusammengestellt.
    • Das Deutsche Jugendinstitut bietet eine Datenbank, in der Eltern Apps für Kinder verschiedener Altersstufen suchen können.
    • Auf der Internetseite der Sendung mit der Maus gibt es Videos, Hörspiele und vieles mehr für Kinder
    • www.internet-abc.de - Hier wird Medienkompetenz kindgerecht, verständlich und mit Quizfragen in Lernmodulen vermittelt. Kinder und Eltern erhalten Hilfestellung und Informationen über den verantwortungsvollen Umgang mit dem World Wide Web.
    • Auf der Erdkundewebsite Kinderweltreise können Kinder alle Länder der Erde und die Lebensweise dort anschaulich kennenlernen.
    • Kinder Kirchen Korona- kurz KiKiKo- Challenge, hier gibt es jeden Tag eine spannende Aufgabe zu einem Wochenthema.
    • Musikbegeisterte können mit der Klangkiste des WDR viel Spaß haben.
    • Kleine Forscher - Online-Spiele, die Kindern naturwissenschaftliche und technische Phänomene näherbringen.
    • www.scratch.mit.edu - Mit Scratch können Kinder online oder offline eigene interaktive Geschichten, Spiele und Animationen erstellen, indem sie diese programmieren.
    • Betzold Blog – Spiel und Basteltipps für KiTa Kinder.

    Und falls das Wetter mal schlecht sein sollte oder die Kinder noch viel überschüssige Energie haben bieten sich Online-Sportprogramme an:

    • "ALBAs tägliche Sportstunde" - ein Angebot von ALBA BERLIN
    • "Fit mit Werder" - ein Angebot des SV Werder Bremen
    • www.padlet.com - Der Sportdezernent der Bezirksregierung Münster hat in Zusammenarbeit mit Beraterinnen und Beratern im Schulsport ein Regal voller guter Bewegungsideen.
    • www.schulsport-nrw.de - Auf der Seite Schulsport NRW kann man täglich Sportanregungen für zu Hause erhalten, um "Fit durch die Krise" zu kommen.
  • Digitale Lernangebote für Schulkinder
    • Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt unter Sicher digital lernen: Tipps für Eltern Anregungen wie Maßnahmen ergriffen werden können, um Kinder vor den Risiken des Internet zu schützen und das Surfen sicherer zu machen.
    • Das Schulministerium NRW lobt das Lernangebot des WDR in der schulfreien Zeit.
    • Hier findet sich eine Übersicht der ARD-weiten TV- und Radio-Lernangebote.
    • Die MINT-Allianz stellt Online-Angebote für zu Hause zur Verfügung unter dem Motto: "Wir bleiben schlau!"
    • Die in Zusammenarbeit mit der HSHL im April 2018 in Lippstadt eröffnete HABA Digitalwerkstatt Lippstadt bietet online Workshops und Kurse für Kinder im Alter von 6-12 Jahren an.

    Lernen im Grundschulalter

    • www.amira-lesen.de - Das AMIRA-Leseprogramm stellt Grundschülerinnen und -schülern sprachlich einfache und anschauliche Texte online und offline zur Verfügung, Sie können in der deutschen und in der Herkunftssprache gelesen und gehört werden. Darüber hinaus können die Inhalte in vielen interaktiven Spielen vertieft werden.
    • www.hamsterkiste.de - Hier können Grundschulkinder schulische Inhalte vertiefen.
    • www.pikas.dzlm.de - Hier finden Eltern von Grundschulkindern Hinweise auf ausgewähltes Material zum häuslichen "Mathe machen" der Technischen Universität Dortmund Fakultät für Mathematik.
    • Homeschooling vom Zentrum für Medienbildung - Täglich neue Ideen des Zentrums für Medienbildung der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd für Grundschülerinnen und -schüler sowie Tipps für Eltern, wie sie ihre Kinder sinnvoll zu Hause fördern können.


    Weitere (kommerzielle) digitale Lernangebote für Schülerinnen und Schüler

    Neben den von den Schulen für ihre Schülerinnen und Schüler zusammengestellten Lern- und Arbeitsmaterialien, gibt es auch online viele Seiten, die Lern- und Unterrichtsmaterial für Kinder verschiedenen Alters anbieten. Viele der hier aufgeführten Plattformen empfiehlt auch das BMFSFJ auf seinen Webseiten:

    Einige der Angebote sind aktuell kostenlos (bitte jeweils prüfen!).

    Fachübergreifende Lernplattformen:

    • Anton - Deutsch, Mathe, Sachkunde, Bio und Musik für die Klassen 1 bis 10
    • Corona School - Studierende unterstützen Schülerinnen und Schüler beim Lernen - per Videochat
    • Duden Learnattack bietet breites Lernangebot (zwei Monate kostenlos)
    • Deutscher Bildungsserver - Leseprogramm Antolin, Mathe-Aufgaben, Rätsel, Suchspiele und mehr
    • Lehrermarktplatz - Unterrichtsmaterialien für alle Fächer und Bundesländer
    • scoyo - Interaktive Lernvideos und Übungen für Klasse 1 bis 7
    • Betzold Blog Lernvideos - Zusammenstellung verschiedener Lernvideo-Kanäle für verschiedene Fächer
    • School to go ist eine Initiative des Forschungsinstituts Bildung Digital (FoBiD). Mit dieser Initiative leistet das FoBiD einen Beitrag zur digitalen Bildung – für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und die interessierte Öffentlichkeit.
    • www.schlaukopf.de bietet die Möglichkeit schulische Inhalte aller Klassen und Schulformen zu vertiefen.
    • Skills4 School - Lern-App eines Hammer Startups für verschiedene Fächer und Klassen

    Lernplattformen mit den Schwerpunkten Mathematik/Naturwissenschaften:

    • Matific - Interaktive Matheaufgaben vom Kindergarten bis zur 6. Klasse.
    • ClassNinjas - Mathe-Skills für die 5.-8. Klasse
    • bettermarks - Interaktive Matheaufgaben für die 4.-10. Klasse.
  • Homeoffice - Infos und Hilfestellungen zur Vereinbarkeit

    Fast alle Beschäftigten der HSHL arbeiten zurzeit im Homeoffice. Doch klappt das auch, wenn "nebenher" noch Kinder zuhause zu betreuen sind? Viele Tipps verschweigen, dass "ganz normal, nur eben von zuhause aus Arbeiten" für Familien unter den gegebenen Umständen meist utopisch ist. Einige Webseiten thematisieren das Problem - eine ist z.B. Homeoffice und Homeschooling.

  • Informationen für Alleinerziehende

    Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter NRW informiert hier alleinerziehende Eltern und gibt Hilfestellungen rund um das Thema Corona.

    Kinder von erwerbstätigen Alleinerziehenden (Kindertagespflege, Kitakinder und Schulkinder der Klassen 1-6) sollen für die Notbetreuung zugelassen werden (Start: 27.April 2020).

  • Arbeitsrechtliche Informationen

    Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert hier zu allen arbeitsrechtlichen Folgen der Corona-Krise.

    In einer FAQ-Liste werden die wichtigsten Fragen beantwortet und Antworten sowie weitere Informationen zu verschiedenen Themen gegeben - z.B.: "Was passiert, wenn mein Kind nicht krank ist, aber die Kita/Schule meines Kindes (länger) geschlossen wird und ich keine andere Betreuung für das Kind habe? Muss ich dann Urlaub nehmen?"

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