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Gesichtsvisier aus dem 3D-Drucker

HSHL unterstützt Praxen und Kliniken

Masken und Visiere sind in Zeiten der Coronavirus-Pandemie ein wichtiges Gut. Sie werden in Arztpraxen und Kliniken benötigt, um das medizinische Fachpersonal oder auch Beschäftigte bei den Rettungsdiensten bei ihrer Arbeit gut vor einer Infektion zu schützen. Um hierbei zu helfen nutzen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) die hochschuleigenen 3D-Drucker.

Masken und Visiere sind in Zeiten der Coronavirus-Pandemie ein wichtiges Gut. Sie werden in Arztpraxen und Kliniken benötigt, um das medizinische Fachpersonal oder auch Beschäftigte bei den Rettungsdiensten bei ihrer Arbeit gut vor einer Infektion zu schützen. Um hierbei zu helfen nutzen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) die hochschuleigenen 3D-Drucker. Nach Initiative des wissenschaftlichen Mitarbeiters Gido Wahrmann und den Kolleginnen und Kollegen Kathleen Pelikan, Kristan Rother, Sjef Hoffmann und Miladin Ceranic konnten an 10 Druckern und Lasercuttern in Laboren der Hochschule die Visiere hergestellt werden.

"Wir haben derzeit zehn einsatzbereite 3D-Drucker. So konnten wir rund 25 Visiere pro Tag anfertigen", sagt Gido Wahrmann. Die 3D-Drucker gehören zur Ausstattung der Labore der HSHL und werden im Regelbetrieb von den Studierenden für ihre praktischen Projekte genutzt. Da diese auf Grund der Schutzmaßnahmen derzeit nicht für die Präsenzlehre genutzt werden können, konnten sie für die Produktion des Gesichtsschutzes genutzt werden. Angeschafft werden musste ausschließlich das Verbrauchsmaterial, um für den Rettungsdienst die gewünschte Anzahl von vorerst 200 Stück herzustellen. "Wir haben die Masken produziert und dem Rettungsdienst des Kreises Soest zukommen lassen, der die Verteilung an die entsprechenden Stellen übernimmt. Die Masken basieren auf der freigegebenen Datei des 3D Drucker Herstellers Prusa aus Tschechien", sagt Wahrmann. Pro Visier benötigt der 3D-Drucker rund 3 Stunden für den Druck. Das Anfertigen des Kopfbandes und das Fertigstellen der Einzelteile zu einem verwendungsfertigen Visier dauert im Anschluss weitere zehn Minuten.

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