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HSHL bei 4. Berliner Transferkonferenz

Wie Hochschulen strukturschwache Regionen fördern können

Wie Hochschulen strukturschwache Regionen in Deutschland fördern können, ist das Leitthema der 4. Berliner Transferkonferenz. Veranstalterin der Konferenz ist die Hochschulallianz für den Mittelstand (HAfM), ein Verbund von bundesweit zwölf Hochschulen für Angewandte Wissenschaften.

Wie Hochschulen strukturschwache Regionen in Deutschland fördern können, ist das Leitthema der 4. Berliner Transferkonferenz. Veranstalterin der Konferenz ist die Hochschulallianz für den Mittelstand (HAfM), ein Verbund von bundesweit zwölf Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Innerhalb Deutschlands bestehen teils große regionale Unterschiede, was die Wirtschafts- und Innovationskraft betrifft. Um dieses Gefälle zu beseitigen, hat die Bundesregierung im Sommer 2019 die Einrichtung eines gesamtdeutschen Fördersystems für strukturschwache Regionen beschlossen.

Bei der 4. Berliner Transferkonferenz am Mittwoch, den 29. Januar, diskutierten Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, was Hochschulen für strukturschwache Regionen leisten können.

HSHL-Präsident Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld hat in seinem Vortrag "Gelernt: Wie Hochschulen strukturschwache Regionen stärken – best practice" am Beispiel der Hochschule Hamm-Lippstadt einen möglichen Weg aufgezeigt. "Im August 2008 sind die Städte Hamm und Lippstadt dem Aufruf zum Wettbewerb, Ausbau Fachhochschulen Nordrhein-Westfalen mit einer Bewerbung als Hochschulstandort gefolgt. Denn die Region hatte mit dem Strukturwandel bedingt durch Schließung vieler Zechen, dem doppelten Abiturjahrgang und geburtenstarken Jahrgängen zu kämpfen. Die Hochschule sollte Innovationskraft und wirtschaftlichen Aufschwung bringen. Im Jahr 2009 nahm die Hochschule Hamm-Lippstadt mit 80 Studierenden und zwei Studiengängen den Lehrbetrieb auf. Nun sind 6200 Studierende in 14 Bachelorstudiengängen und 10 Masterstudiengängen eingeschrieben. Die HSHL ist zurecht ein best practice-Beispiel", so Prof. Zeppenfeld. Außerdem ist die Hochschule Hamm-Lippstadt ein starker Kooperationspartner für Wissenschaft und Wirtschaft. "Die Effekte sind deutlich sichtbar durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze, Belebung und Verjüngung der Stadt, Firmengründungen von Alumni, Niederlassung von wissenschaftsnahen Bereichen, Gründung von wissenschaftlichen Instituten und Transfer in die Wirtschaft und die Gesellschaft", erklärt HSHL-Präsident Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld. Wie auch andere Regionen in Deutschland vom Innovationstreiber Hochschule profitieren können und was Hochschulen dafür tun können, waren die zentralen Diskussionspunkte der Konferenz.

Die Hochschulallianz für den Mittelstand ist ein bundesweiter Verbund von derzeit zwölf Hochschulen und versteht sich als Netzwerk zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. 2015 von zehn Hochschulen für angewandte Wissenschaften gegründet, wurde die Hochschule Hamm-Lippstadt durch einen einstimmigen Beschluss auf der Mitgliederversammlung am 7. November 2016 in Mainz als 11. Mitglied zum 1. Januar 2017 in die Allianz aufgenommen.

© 2020 Hochschule Hamm-Lippstadt

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