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HSHL entwickelt Assistenzsystem für die Arbeit körperlich behinderter Menschen

Von Assistenzsystemen für die Arbeit können insbesondere Menschen mit einer Körperbehinderung profitieren. Dies zeigt jetzt auch ein gemeinsames Projekt zwischen Hochschule Hamm-Lippstadt und der Werkstatt für Behinderte der evangelischen Stiftung Volmarstein.

Von Assistenzsystemen für die Arbeit können insbesondere Menschen mit einer Körperbehinderung profitieren. Dies zeigt jetzt auch ein gemeinsames Projekt zwischen Hochschule Hamm-Lippstadt und der Werkstatt für Behinderte der evangelischen Stiftung Volmarstein. Ziel ist es, ein Werkerassistenzsystem zu schaffen, das die Einschränkungen der jeweiligen Mitarbeiterin oder des jeweiligen Mitarbeiters eigenständig erkennt und die Prozessassistenz individuell an die Bedürfnisse anpasst. Die Zusammenarbeit ist Teil des Projektes "Mittelstand 4.0 Südwestfalen" von HSHL-Professor Dr.-Ing Matthias Mayer und Kurt Weigelt, wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem Projekt.

Die Behindertenwerkstatt in Volmarstein beschäftigt rund 190 Menschen, die zum Beispiel in den Bereichen Kabelkonfektion, Kabelmontage, Verpackung, Kleinmontage, industrielle Dienstleistungen und Metallverarbeitung arbeiten. Industrie 4.0 bzw. in diesem Fall genauer Arbeit 4.0 bietet hierbei die Chance, durch den gezielten Einsatz von Technologie, die Fähigkeiten behinderter Menschen individuell noch stärker zu fördern. Die neuen technologischen Innovationen bieten Menschen mit Behinderung die einzigartige Möglichkeit, komplexere Montageprozesse eigenständig zu erlernen und auszuführen, somit einen wirtschaftlichen Mehrwert zu schaffen und letztendlich Selbstvertrauen für ein zufriedenes und selbstbestimmtes Leben zu erlangen.

Bei einem Besuch von Werkstattleiter Andreas Barth und Produktionsleiter Lars Ahlborn an der HSHL konnte ein an der Hochschule zu Lehr- und Forschungszwecken entwickeltes Werkerassistenzsystem bereits auf ein aktuell zu fertigendes Produkt der Werkstatt programmiert werden. Zu Testzwecken besuchten zudem fünf Beschäftigte der Werkstatt die HSHL und probierten das System live aus, um zu sehen, inwieweit es für den Einsatz in der Werkstatt geeignet wäre. Im weiteren Projektverlauf geht es nun darum, die genauen Anforderungen an ein Werkerassistenzsystem für Menschen mit unterschiedlichen körperlichen oder geistigen Einschränkungen zu erforschen.

© 2018 Hochschule Hamm-Lippstadt

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