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Von frei schwebenden Kugeln und balancierenden Lego-Mindstorm-Fahrzeugen: Mechatronik-Prüfung

Klausuren, Referate oder Hausarbeiten gehören zum Prüfungsalltag an Hochschulen. Die Aufgabe der Studierenden des 5. Semesters "Mechatronik" an der Hochschule Hamm-Lippstadt hingegen ist in diesem Wintersemester alles andere als alltäglich: Die 42 jungen Frauen und Männer sollen mechatronische Systeme selbständig bauen und auf einer Projektmesse live präsentieren. Bei den gestellten Aufgaben sind neben technischem Know-How und Einfallsreichtum auch Kreativität und Teamgeist gefragt: Ein Fahrradhinterrad, das Animationen auf die Straße projiziert; eine frei schwebende Kugel; eine Kühlschranktür, die warnt, wenn sie offen stehen bleibt; ein Spindschließfach, das so umgerüstet wurde, dass es elektronisch geöffnet und verschlossen werden kann oder ein Lego-Mindstorm-Fahrzeug, welches einen Besen balanciert – sind nur einige der Prüfungsaufgaben.

Hinter der Idee für die "etwas andere" Art der Semesterabschlussprüfung stecken Prof. Dr.-Ing. Mirek Göbel und Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schneider. Die Inhaber der Professuren "Regelungstechnik" sowie "Elektrotechnik und digitale Signalverarbeitung" legen großen Wert darauf, dass die Studierenden alle Prozessschritte beim Bau eines mechatronisches System selbständig durchlaufen und somit das erlernte Wissen in den "Elektrotechnik"-Veranstaltungen anwenden können. "Jede Gruppe präsentiert ihr Projekt auf einem Messestand, die Veranstaltung ist öffentlich und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer können alle Projekte besichtigen", erklärt Prof. Mirek Göbel den Prüfungsnachmittag. "In die Bewertung fließt neben der Funktionalität der mechatronischen Systeme auch die Präsentation der Gruppe ein", ergänzt Prof. Ulrich Schneider. Genau das erwarte die Studierenden auch in ihrer beruflichen Zukunft, so die beiden Lippstädter Professoren, und auf die sollen sie bestmöglich vorbereitet werden.

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