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Ein Herr sitzt auf einer Bank an der See und liest Zeitung.
Che / photocase.de

EU-Forschungsprojekt BASTION an der HSHL gestartet

Die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) beteiligt sich am EU-Forschungsprojekt BASTION. Am 30. Januar 2014, trafen sich die beteiligten Wissenschaftler in Tallin, Estland, für das Kickoff-Meeting des Projekts. Das Projekt vereint mehrere europäische Partner aus Industrie und Forschung, darunter ASTER-Technologies, Infineon, die Universität Twente in den Niederlanden, die Universität Lund in Schweden und das Politecnico di Torino aus Italien. In dem Projekt soll es darum gehen, effiziente Produktionstests für zukünftige Mikrochips zu entwickeln. Beim ersten Treffen in Tallin besprachen die Forschungspartner die zukünftigen Aktivitäten und diskutierten über aktuelle Entwicklungen in diesem Forschungsbereich. Das gesamte Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und ein Fördervolumen von rund 3,6 Millionen Euro. Es ist das erste EU-Forschungsprojekt an der HSHL.

Hintergrund der Forschungsaktivitäten ist, dass allein die Tests moderner Mikrochips bis zu 50 Prozent der gesamten Produktionskosten verschlingen. Moderne Mikrochips werden immer komplexer. Durch die starken Forschungsaktivitäten wird aktuell eine Verdopplung der Anzahl der Transistoren auf einem Mikrochip in weniger als 18 Monaten erreicht. "Beinhaltete ein Mikrochip 1974 noch 2300 Transistoren so gibt es auf einer modernen Graphic Processing Unit (GPU) mehr als 7 Milliarden Transistoren", erklärt Prof. Dr. René Krenz-Baath, Leiter des Studiengangs "Intelligent Systems Design". Ziel des Forschungsprojektes sei es, entgegen der ständig ansteigenden Komplexität digitaler Systeme, zu verhindern, dass die Testkosten entsprechend anwachsen. Beispielsweise ist die Entwicklung neuartiger Fehlermodelle notwendig, um Defekte auf den nur noch wenige Nanometer großen Strukturen auf den Mikrochips zuverlässig zu erkennen. Die von Prof. Krenz-Baath geleitete HSHL-Forschungsgruppe für "System Design und System Verifikation" erforscht deshalb effiziente Zugangsmechanismen für die Produktionstests zukünftiger Mikrochips.

Foto: Kick-off Meeting in Tallin (v.l.n.r.)

Dimitar Nikolov (Univ. Lund), Riccardo Cantoro (Politecnico di Torino), Farrokh Ghani Zadegan (Univ. Lund), Anton Tšertov (Technical Univ. Tallin), Matteo Sonza-Reorda (Politecnico di Torino), Mari Šavel (Invent Baltics), Jaan Raik (Technical Univ. Tallin), Maksim Jenihhin (Technical Univ. Tallin), Carsten Laudert (Infineon), Sergei Devadze (Testonica Labs), Hans Kerkhoff (Univ. Twente), Erik Larssin (Univ. Lund), Christoph Lotz (ASTER Technologies), René Krenz-Baath (HSHL), Artur Jutman (Testonica Labs)

Über die Hochschule Hamm-Lippstadt:

Mit der Entscheidung der nordrhein-westfälischen Landesregierung, eine neue staatliche Fachhochschule in Hamm und Lippstadt aufzubauen, wurde 2009 der Grundstein für eine Hochschule neuen Profils gelegt. Präsident Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld und Vizepräsident Karl-Heinz Sandknop haben gemeinsam mit ihrem Team praxiserfahrener Professorinnen und Professoren ein innovatives Studienangebot im Bereich der Ingenieurswissenschaften entwickelt. Derzeit werden zehn Bachelor- sowie drei Masterstudiengänge angeboten, die sich durch ihre interdisziplinäre Ausrichtung, Marktorientierung und hohen Praxisbezug auszeichnen:

Aktuell studieren insgesamt rund 2.350 Studierende an der Hochschule Hamm-Lippstadt. Der teils noch im Bau befindliche Doppelcampus Hamm-Lippstadt wird insgesamt Platz für ca. 4.000 Studierende bieten. Mit den Neubauten werden auch gebäudetechnisch ideale Voraussetzungen geschaffen, um Ingenieurinnen und Ingenieure für die Zukunft auszubilden.

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