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1. und 4. Platz: Förderpreise Unternehmensverband Westfalen-Mitte gehen an HSHL-Studierende

Anna Günter und Tobias Lodenkemper erhielten zwei der insgesamt fünf Förderpreise, die gestern bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des Unternehmensverbandes Westfalen-Mitte an Absolventinnen und Absolventen verliehen wurden. Die ehemalige Studentin der Mechatronik am Standort Lippstadt bekam den ersten, mit 2.500 Euro dotierten Preis für ihre hervorragende Bachelorarbeit mit besonderem Praxisbezug. Tobias Lodenkemper, Absolvent der Energietechnik und Ressourcenoptimierung am Standort Hamm, wurde mit dem vierten Förderpreis und 1.000 Euro für seine Abschlussarbeit ausgezeichnet. Mit den diesjährigen Absolventinnen und Absolventen kam die Hochschule Hamm-Lippstadt erstmalig für die Förderpreise des Verbandes in Frage.

Ziel der Förderpreise ist die Würdigung herausragender Bachelor- bzw. Masterarbeiten. Des Weiteren soll der Kontakt zwischen Hochschulen und den heimischen Unternehmen intensiviert werden. Egbert Neuhaus, Vorsitzender des  Unternehmensverbandes Westfalen-Mitte: „Um den Technologie-Transfer in unserer Region anzukurbeln, ist der regelmäßige und intensive Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft für die Entwicklung unseres Standortes sehr bedeutsam“.

Die Erstplatzierte Anna Günter studierte dual Mechatronik an der HSHL, ihr Partnerunternehmen war die Hella KgaA Hueck&Co in Lippstadt. Ihre Bachelorarbeit trägt den Titel „Modulare Systeme für die LED-Straßenbeleuchtung – Untersuchungen zur Erreichung einer Effizienzsteigerung“ und beschäftigt sich mit der LED Straßenleuchte Eco StreetLine. Betreut wurde ihre Abschlussarbeit von Prof. Dr. Jörg Meyer, Inhaber der von der Hella KGaA Hueck & Co, der Sparkasse Lippstadt, der Stadt Lippstadt und der Volksbank Lippstadt eG finanzierten Stiftungsprofessur „Photonik und Materialwissenschaften“. „Anna Günter stellt in Ihrer Arbeit umfassend dar, auf welche Weise sich bestehende LED-Lichtmodule optimieren lassen um gleichzeitig zu hohen Gesamtlichtströmen und besten Wirkungsgraden zu gelangen. Die vielfältigen Problemstellungen, wie beispielsweise thermisches Management, Materialauswahl, effiziente Optiken und optimale elektrische Ansteuerung wurden in vorbildlicher Manier bearbeitet und gelöst.“, so Meyer. Zusätzlich konnte die Absolventin die Lebensdauer der Module auf theoretisch zwölf Jahre, und damit das dreifache herkömmlicher Straßenleuchten, steigern.

Ein vierter Förderpreis wurde an Tobias Lodenkemper verliehen. Hintergrund seiner Bachelorarbeit mit dem Titel „Messung des Betriebsverhaltens eines mobilen Sorptionsspeichers als Wärmequelle für einen Schubwendetrockner“ war der mobile Sorptionsspeicher auf Zeolithbasis, der vom Zentrum für Angewandte Energieforschung Bayern und der Müllverbrennungsanlage Hamm entwickelt worden ist. Ein Versuch sollte zeigen, ob die Abwärme des Speichers geeignet ist, um Laub trocknen zu können. Betreut wurde die Bachelorarbeit von Prof. Dr.-Ing. Marcus Kiuntke, Inhaber der Professur „Bioenergieingenieurwesen mit Schwerpunkt Biogas“ an der Hochschule Hamm-Lippstadt. „Tobias Lodenkemper betreute nicht nur die Durchführung des Versuches, sondern stellte auch die Messergebnisse sowie deren Auswertung in seiner Arbeit dar. Anhand dieser Werte ermittelte er die Wärmeverluste über die Rohrleitungen, berechnete die Strömungsform und veranschaulichte das Strömungsprofil grafisch“, erläutert Kiuntke den Inhalt der prämierten Arbeit.

„Die beiden Auszeichnungen zeigen, dass sich praxisnahe Lehre auch in herausragenden Bachelorarbeiten und Studienabschlüssen niederschlägt“, so der Präsident der erst vor vier Jahren gegründeten HSHL Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld. „Wir gratulieren Frau Günter und Herrn Lodenkemper herzlich zu diesem Erfolg!“

Den zweiten Platz der Förderpreise des Unternehmensverbandes Westfalen-Mitte belegt Stephan Didam, Absolvent der Fachhochschule Südwestfalen, Standort Meschede, mit seiner Arbeit „ Verbesserung einer Stift-Leiter-Befestigung in einer 63A Steckvorrichtung“. Der dritte Förderpreis wurde an Tobias Schröder überreicht. Er studierte an der Fachhochschule Südwestfalen am Standort Soest, seine Bachelorarbeit trägt den Titel „Konstruktion einer Vorrichtung zur Simulation der Belastungen in Kettengelenken“. Gemeinsam mit HSHL-Absolvent Lodenkemper teilt sich Dennis Neitmeier, Absolvent der Fachhochschule Südwestfalen, Standort Soest den vierten Platz. Er fertigte seine Arbeit mit dem Titel „ Bestimmung der Kornzerkleinerung eines Feldhäckslers mittels Bildverarbeitung“ an.

Weitere Informationen:

Über die Hochschule Hamm-Lippstadt:

Mit der Entscheidung der nordrhein-westfälischen Landesregierung, eine neue Fachhochschule in Hamm und Lippstadt aufzubauen, wurde 2009 der Grundstein für eine Hochschule neuen Profils gelegt. Präsident Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld und Vizepräsident Karl-Heinz Sandknop haben gemeinsam mit ihrem Team praxiserfahrener Professorinnen und Professoren ein innovatives Studienangebot im Bereich der Ingenieurswissenschaften entwickelt. Derzeit werden acht Bachelorstudiengänge angeboten, die sich durch Marktorientierung und hohen Praxisbezug auszeichnen: Biomedizinische Technologie, Energietechnik und Ressourcenoptimierung, Technisches Management und Marketing sowie Intelligent Systems Design in Hamm. Computervisualistik und Design, Mechatronik, Wirtschaftsingenieurwesen sowie Materialdesign – Bionik und Photonik in Lippstadt. Am Standort Hamm wird mit Product and Asset Management der erste Masterstudiengang angeboten.

Aktuell studieren insgesamt rund 1.900Studierende an der Hochschule Hamm-Lippstadt. Der zurzeit im Bau befindliche Doppelcampus Hamm-Lippstadt wird insgesamt Platz für ca. 4.000 Studierende in verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengängen bieten. Mit der Errichtung der beiden Neubauten werden auch gebäudetechnisch ideale Voraussetzungen geschaffen, um Ingenieurinnen und Ingenieure für die Zukunft auszubilden.

 

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