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Hochschule Hamm-Lippstadt

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"Stärken von Wissenschaft und Wirtschaft bündeln"

Geburtstagsempfänge zu 10 Jahren Hochschule Hamm-Lippstadt

Digitalisierung, Gründung, Standortentwicklung, Bildung – zu diesen vier Themenkomplexen diskutierte eine Gesprächsrunde aus Politik, Hochschule und Städten anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Hochschule Hamm-Lippstadt am 14. November 2019 auf dem Campus Hamm und am 21. November 2019 auf dem Campus Lippstadt.

Digitalisierung, Gründung, Standortentwicklung, Bildung – zu diesen vier Themenkomplexen diskutierte eine Gesprächsrunde aus Politik, Hochschule und Städten anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Hochschule Hamm-Lippstadt am 14. November 2019 auf dem Campus Hamm und am 21. November 2019 auf dem Campus Lippstadt. Moderiert durch Carmen Hentschel widmeten sich die Teilnehmenden dabei Rückblick, aktuellem Status und Ausblick der jungen Hochschule. Im Anschluss an die Runden verwandelte sich das Hörsaalgebäude in ein Campuskino bei dem Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie geladene Gäste bei Popcorn und Getränken den Abend ausklingen ließen.

"Eine vernetzte Hochschule, die Fachkräfte für die Region und darüber hinaus ausbildet – innovativ, intelligent, international und interdisziplinär", so kündigte Präsident Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld die Hochschule Hamm-Lippstadt in ihrem Gründungsjahr 2009 der Öffentlichkeit an. Zehn Jahre später blickt die Hochschule auf eine der modernsten Strukturen in der deutschen Hochschullandschaft für angewandte Wissenschaften, die sich durch Studienangebot, Organisation wie auch Gebäudeausstattung widerspiegeln. Der Erfolg bestätigt das Konzept des HSHL-Teams: Bislang 2577 Absolventinnen und Absolventen haben einen Bachelor- oder Masterabschluss an der Hochschule erworben. Aktuell gibt es 14 Bachelor- und 10 Masterstudiengänge, die mit zumeist interdisziplinären Studienangeboten oftmals verschiedene Fachrichtungen kombinieren. Das Interesse am Studienangebot der HSHL stieß auf solch hohe Resonanz, dass die ursprünglich geplanten 4.000 Studierenden in Abstimmung mit dem Land Nordrhein-Westfalen erhöht wurden, einhergehend mit einer Kapazitätserhöhung von Personal sowie angemieteten Räumlichkeiten an beiden Hochschulstandorten.

"Wir blicken auf eine lebendige Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und haben einen guten Aufbau der Forschung zu verzeichnen", resümiert Prof. Zeppenfeld. 197 Drittmittelprojekte, aktuell 35 Stifterinnen, Stifter und Sponsoren, 42 Partnerunternehmen im dualen Studienbereich, 15 Netzwerke und regionale Verbünde sowie vielfältige Unternehmenskontakte auch außerhalb der Region und des Landes, die die Studierenden über Praxis-, Projekt- und Bachelorarbeiten unterstützen, lautet die Zahlenbilanz in diesem Zusammenhang.

Das Kooperationsnetzwerk der HSHL verankert sich zudem durch Mitgliedschaften wie im internationalen World Technology Universities Network oder der deutschen Hochschulallianz für den Mittelstand. "Die Ansiedlung des Fraunhofer Anwendungszentrums SYMILA in Hamm sowie unsere Beteiligung am Aufbau des Kompetenzzentrums Fahrzeug-Elektronik KFE in Lippstadt sind weitere wichtige Meilensteine in unserem Hochschulaufbau", betont der Präsident.

Die Themen Digitalisierung und Gründung stellt die Hochschule besonders in den Vordergrund. So sind auf beiden Campus die Lehrräume digital ausgestattet, eine Online-Lernplattform ermöglicht Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden, über 40.000 E-Books bieten die HSHL-Bibliotheken und auch digitale Prüfungen finden an der Hochschule statt. An beiden Hochschulstandorten sind erste Gründungen zu verzeichnen. So wie die Videoagentur veemotion gegründet durch Hammer Absolventen oder das Konzept "Paralec Wheels" für Aktivrollstühle eines HSHL-Masterstudenten aus Lippstadt erwartet die HSHL weitere Geschäftsideen aus dem Hochschulumfeld.

"Die enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft an der Hochschule Hamm-Lippstadt ermöglicht es jungen und kreativen Menschen, ihre Gründungsideen voranzubringen. Gleichzeitig profitieren Unternehmen von gut ausgebildeten Fachkräften", sagte Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen beim Empfang am Campus Lippstadt. "Die entstehenden Innovationszentren an beiden Hochschulstandorten bündeln eindrucksvoll die Stärken von Wissenschaft und Wirtschaft und stärken damit die Wettbewerbsfähigkeit der ganzen Region und Nordrhein-Westfalens. Die HSHL hat zusammen mit ihrem Innovation Board jetzt eine interessante Projektskizze vorgelegt. Diese passt hervorragend in unsere Digitalstrategie und adressiert die großen Herausforderungen im Bereich Gebäude- und Klimatechnik, Gesundheit und neue Arbeitswelten", sagte Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Hochschule Hamm-Lippstadt. "Geplant ist ein hoch innovativer und neuer Inkubator an den Standorten Lippstadt und Hamm, der ein Leuchtturm für die Bereiche Digitalisierung, Internationalität und Entrepreneurship werden soll. Damit wäre eine Landesförderung von bis zu 5,6 Millionen Euro in den kommenden fünf Jahren verbunden." Ziel des Projekts "HSHL-Incubator" ist die Weiterentwicklung digitaler Forschungs- und Entwicklungspotenziale in der Region, die proaktive Förderung von Geschäftsideen aus dem hochschulnahen, aber auch dem internationalen Umfeld - sowohl auf Seiten der Wissenschaft als auch der heimischen Wirtschaft. Dabei sollen vor allem nachhaltige Projekte und Start-ups etabliert und unterstützt werden.

Als einen "Innovationsschub für die Region" bezeichnete Christoph Dammermann, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, die Hochschule Hamm-Lippstadt in der Gesprächsrunde auf dem Campus Hamm in der Vorwoche. Sie präge nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Standorte, sondern sei auch ein wichtiger Impulsgeber.

Angesprochen auf die Zukunftspläne für die Hochschule, benannte Zeppenfeld: "Innovations- und Forschungsinkubator zu sein als Partner in Westfalen und darüber hinaus." Als staatliche Bildungsinstitution gelte es dabei, eine praxisorientierte Hochschulbildung am Puls der Zeit sicherzustellen. "Wir bilden für und mit der Region aus mit unseren Studierenden im Mittelpunkt. Auch unsere Vernetzung mit den Schulen möchten wir weiter intensivieren." Besonders freue sich der Hochschulpräsident auf die ersten HSHL-Promovenden am neuen NRW-Promotionskolleg, welches erstmalig Promotionen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften – früher Fachhochschulen - ermögliche.

Campus Hamm, 14.11.2019:

Teilnehmende der Gesprächsrunde:

  •  Christoph Dammermann, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Dr. Hans-Peter Zils, Ministerialrat im Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW
  • Jörg Hegemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Hamm GmbH, Vorsitzender des Hochschulrats
  • Ulrike Wäsche, 1. Bürgermeisterin der Stadt Hamm
  • Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld, HSHL-Präsident
  • Theresa Nücken, Allgemeiner Studierendenausschuss der HSHL

Campus Lippstadt, 21.11.2019:

Teilnehmende der Gesprächsrunde:

  • Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Gründungsjahr der HSHL 2009 NRW-Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie
  • Wilhelm Coprian, Wirtschaftsförderer der Stadt Lippstadt während des Wettbewerbs und der Gründungszeit, aktuell 1. Vorsitzender der Akademischen Gesellschaft Lippstadt
  • Christof Sommer, Bürgermeister der Stadt Lippstadt
  • Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld, HSHL-Präsident
  • Louisa Schmitt, Allgemeiner Studierendenausschuss der HSHL

 Zahlen, Daten, Fakten zur Hochschule Hamm-Lippstadt:

  • Aktuell 6200 Studierende
  • 40 Prozent Frauenanteil unter den Studierenden
  • 2577 Absolventen/-innen
  • 14 Bachelorstudiengänge
  • 10 Masterstudiengänge
  • 386 Mitarbeiter/-innen gesamt
    • 108 Professoren/-innen
    • 124 Wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen 
    • 154 Mitarbeiter/-innen in der Verwaltung

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