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Ein Herr sitzt auf einer Bank an der See und liest Zeitung.
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Hochschule Hamm-Lippstadt unterzeichnet Charta "Familie in der Hochschule"

Die Sicherung von Familienfreundlichkeit und Chancengleichheit ist seit ihrer Gründung 2009 integraler Bestandteil im Aufbauprozess der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL). Jüngst unterzeichnete HSHL-Präsident Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld die Charta "Familie in der Hochschule".

Die Sicherung von Familienfreundlichkeit und Chancengleichheit ist seit ihrer Gründung 2009 integraler Bestandteil im Aufbauprozess der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL). Jüngst unterzeichnete HSHL-Präsident Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld die Charta "Familie in der Hochschule". Ziel der Hochschulinitiative ist es, Familienfreundlichkeit spezifisch für den Hochschulbereich weiter zu entwickeln.

Die unterzeichnenden Hochschulen – inzwischen über 110 deutschlandweit -  verfolgen ein gemeinsames Ziel: Als öffentliche Arbeitgeberinnen wollen sie ihre Verantwortung wahrnehmen und als Vorreiterinnen die gesellschaftliche Entwicklung hin zu mehr Familienorientierung, Wertschätzung und Vielfalt gestalten.

Die HSHL hat zur Unterzeichnung der Charta folgende Ziele formuliert:

  • Unterstützung bei der flexiblen und kooperativen Gestaltung von Arbeitsmodellen
  • Bedarfsgerechte Unterstützung von Studierenden mit Familienaufgaben beim erfolgreichen Abschluss ihres Studiums
  • Schaffung von bedarfsgerechten Kinderbetreuungsangeboten für Studierende, Beschäftigte und Lehrende

Aktuell trägt die HSHL bereits mit folgenden Strukturen und Unterstützungsangeboten zur Vereinbarkeit von Familie mit Beruf und Studium sowie zur Chancengleichheit bei:

  • Die HSHL ermöglicht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durch Gleit- und Teilzeitmodelle eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
  • Die HSHL hat an beiden Campus Eltern-Kind-Zimmer für Studierende und Beschäftigte eingerichtet. Die Räume dienen als Arbeits-, Wickel-, Still-, Ruhe- und Spielräume. Das Eltern-Kind-Zimmer soll es Hochschulangehörigen ermöglichen, ihr Kind/ihre Kinder mit an den Arbeits- bzw. Studienplatz zu bringen und selbst zu beaufsichtigen, wenn kurzfristig und unerwartet die planmäßige Betreuung durch Dritte ausfällt (z. B. plötzliche Erkrankung der Tagesmutter).
  • Ein ausleihbarer mobiler Wickeltisch, der flexibel mit in Büros genommen werden kann, bietet ebenfalls Möglichkeiten für Ausnahmesituationen genau wie ein mobiler Spielekoffer.
  • Der digitale Hörsaal ist ein weiteres Angebot, das die ortsunabhängige und bei Bedarf auch zeitversetzte Teilnahme an Lehrveranstaltungen ermöglicht. Hierbei werden Lehrveranstaltungen aufgezeichnet und/oder live übertragen, sofern die Lehrenden einverstanden sind und sich die Inhalte eignen.
  • Die Zentrale Studienberatung gibt Tipps rund um das Studium und ist bei Fragen jeder Art und in allen Lebenslagen ansprechbar. Hier werden bei Bedarf auch weitere Ansprechpartner genannt oder vermittelt.
  • Die Gleichstellungsbeauftragte informiert über Unterstützungsangebote für Eltern am Campus und in beiden Hochschulstädten. Ggf. erfolgt die Vermittlung an die Familienbüros der Städte.
  • Für Studierende mit Kind oder auch Angehörigen, die gepflegt werden müssen, ist es besonders wichtig, frühzeitig über ihren Studienplan Gewissheit zu haben. Der sogenannte "Priority Check-In" ist ein Angebot der Zentralen Studienberatung und des Zentrums für Wissensmanagement, welches diesen Gruppen eine bessere Planungssicherheit ermöglichen soll. Nach Bedarfsnachweis bei der Zentralen Studienberatung können die Studierenden noch vor Veröffentlichung der Gruppen Einsicht in die Studienplanung erhalten. Sie können sich dann verbindlich in eine bestimmte, für sie zeitlich am besten geeignete Gruppe eintragen und so die nötige Flexibilität für ihre Betreuungsplanung erhalten.

"Mit der Unterzeichnung der Charta 'Familie in der Hochschule' unterstreichen wir noch einmal die Bedeutung dieser Themen an der HSHL", so Prof. Klaus Zeppenfeld. "In einem nächsten Schritt möchten wir insbesondere die Betreuungsangebote für Kinder von Hochschulangehörigen weiter ausbauen."

© 2019 Hochschule Hamm-Lippstadt

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