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Ein Herr sitzt auf einer Bank an der See und liest Zeitung.
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Verbundprojekt erhält Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

IT-Sicherheit ohne Hürden

Die Initiative "IT-Sicherheit in der Wirtschaft" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie fördert das Verbundprojekt "KMUeinfachSICHER" der HSHL gemeinsam mit dem SICP – Software Innovation Campus Paderborn der Universität Paderborn.

Die Initiative "IT-Sicherheit in der Wirtschaft" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie fördert mit einem Gesamtvolumen von über 924.800 Euro das Verbundprojekt "KMUeinfachSICHER" der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) gemeinsam mit dem SICP – Software Innovation Campus Paderborn der Universität Paderborn. Ziel des Forschungsprojektes ist es, Verfahren und Maßnahmen zu entwickeln, die es insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ermöglichen, mit geringem Aufwand ihre IT-Sicherheit signifikant zu verbessern. Weitere assoziierte Partner des Projekts sind die Industrie- und Handelskammer Arnsberg, Hellweg-Sauerland sowie die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld.

In den Zeiten von Industrie 4.0 prägt Informationstechnik immer mehr betriebliche Prozesse. Umso bedeutender wird die IT-Sicherheit. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen stehen hierbei vor Herausforderungen: Oft fehlt entsprechendes IT-Fachpersonal und damit einhergehendes innerbetriebliches Wissen. Gefragt sind kosteneffiziente und leicht bedienbare Lösungen im Bereich IT-Sicherheit wie zahlreiche Untersuchungen zeigen. Hier setzt das neue Verbundprojekt an, welches von Prof. Dr.-Ing. Matthias Mayer, Professur für "Produktions- und Qualitätsmanagement" an der Hochschule Hamm-Lippstadt geleitet wird. Gemeinsam mit dem SICP der Universität Paderborn soll zum einen ein vereinfachtes Risikobewertungsverfahren für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt werden. Zum anderen soll eine Online-Schulungsplattform aufgebaut werden, die die IT-Sicherheit in KMU nachhaltig verbessert. Die Schulungsformate sollen auch Nicht-IT-Fachkräfte dazu befähigen, ein rudimentäres IT-Sicherheitsmanagement in ihren Unternehmen einzuführen und dabei unterschiedliche Qualifikationen und Vorkenntnisse der Anwendenden berücksichtigen. "Wir werden IT-Sicherheit für kleine und mittelständische Unternehmen breitenwirksam und nachhaltig vorantreiben. KMU werden konkrete Unterstützungsangebote erhalten, die niederschwellig und kostenfrei auf einer Projektwebseite zur Verfügung stehen", so Prof. Mayer. Unterstützt wird Prof. Dr.-Ing. Matthias Mayer an der HSHL neben wissenschaftlichen Mitarbeitenden durch Prof. Stefan Albertz, Lehrgebiet "3D Animation und Visual Effects", der im Rahmen von "KMUeinfachSICHER" die medientechnische Umsetzung der erarbeiteten Maßnahmen verantwortet. Die Laufzeit des aktuell gestarteten Projektes ist auf drei Jahre angelegt, mit ersten Ergebnissen rechnet das Forschungsteam noch in diesem Jahr.

Die Universität Paderborn beteiligt sich mit dem SI-Lab an dem Verbundprojekt "KMUeinfachSICHER". Das SI-Lab ist die zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Paderborn im SICP – Software Innovation Campus Paderborn. "KMUeinfachSICHER" ist im Kompetenzbereich Digital Security angesiedelt, in dem Dr. Simon Oberthür als R&D Manager Digital Security tätig ist. Im SI-Lab engagieren sich über 30 Arbeitsgruppen verschiedener Disziplinen. In den Fachgruppen "IT-Sicherheit" unter Leitung von Prof. Dr. Tibor Jager und "Didaktik der Informatik" unter Leitung von Prof. Dr. Carsten Schulte werden die Arbeiten der Universität Paderborn im Rahmen des Projektes durchgeführt.

Die Industrie- und Handelskammer Arnsberg, Hellweg-Sauerland sowie die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld werden über ihre Netzwerke und den Dachverband regional und bundesweit über die Ergebnisse des Projektes informieren.

Die BMWi-Initiative "IT-Sicherheit in der Wirtschaft" schafft seit ihrer Gründung 2011 konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung des Bewusstseins für IT-Sicherheit speziell bei kleinen und mittleren Unternehmen. Die Initiative ist Bestandteil der Digitalen Agenda der Bundesregierung und als gemeinsame Initiative mit der Wirtschaft konzipiert. Die Initiative bündelt die bestehenden Aktivitäten von herstellerneutralen IT-Sicherheitsinitiativen unter einer Dachmarke und erarbeitet konkrete Maßnahmen zur Unterstützung des deutschen Mittelstandes.

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