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Energiewettbewerb: Schülerteams aus Hamm bauen Windkraftanlagen

Viel Wind beim Energiewettbewerb: Beim großen Finale in der Hochschule Hamm-Lippstadt präsentierten sechs Schülerteams ihre selbstgebauten Windräder.

Viel Wind beim Energiewettbewerb: Beim großen Finale in der Hochschule Hamm-Lippstadt präsentierten sechs Schülerteams ihre selbstgebauten Windräder. Seit März hatten Schülerinnen und Schüler der Karlschule Hamm, des Märkischen Gymnasiums, der Sophie-Scholl-Gesamtschule, Marienschule Hamm, des Beisenkamp-Gymnasiums Hamm und der Friedenschule Hamm an besonders leistungsstarken Lösungen getüftelt, um mit möglichst wenig Wind die größtmögliche Menge Strom zu produzieren. Der Jury gehörten unter anderem Hochschulpräsidentin Prof. Dr.-Ing. Kira Kastell und Wirtschaftsförderer Pascal Ledune an. Die Sieger wurden in drei Kategorien gekürt: In der Kategorie "Leistung" (Preisgeld: 500 Euro) gewann das Team des Beisenkamp-Gymnasiums. In der Kategorie "Anlaufgeschwindigkeit" (Preisgeld: 200 Euro) setzte sich das Team der Karlsschule durch. In der Kategorie "Innovation" erzielte das Team der Friedensschule die beste Platzierung. Die Preisgelder fließen jeweils in die Klassenkasse.

"Dieser Wettbewerb zeigt, dass Technik viel Spaß machen kann: Nicht ohne Grund bin ich selbst Elektro-Ingenieurin. Es ist beeindruckend, mit wieviel Elan und Neugier die Schülerinnen und Schüler bei der Sache sind", erklärte Hochschulpräsidentin Kira Kastell. In ähnlicher Weise äußerte sich Wirtschaftsförderer Pascal Ledune: "Oft gibt es ganz unterschiedliche Wege, um zu guten Lösungen zu kommen. Das hat dieser Wettbewerb deutlich gezeigt: Unter anderem wurde uns ein Windrad aus Bambus-Holz präsentiert, an dem die Schülerinnen und Schüler mit viel Liebe zum Detail gearbeitet haben. Das war schon sehr außergewöhnlich." Der Energie-Wettbewerb wurde von der Hochschule Hamm-Lippstadt und dem zdi-Zentrum Hamm ausgerichtet. "Zukunft durch Innovation.NRW" (kurz: zdi) ist eine Gemeinschaftsoffensive zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen. Landesweit gibt es inzwischen mehr als 40 zdi-Netzwerke und mehr als 60 zdi-Schülerlabore. Der Energiewettbewerb wurde von Professor Olaf Goebel (Hochschule Hamm-Lippstadt) und Veronika Gorschlüter (zdi-Zentrum Hamm) begleitet. "Alle Schülerinnen und Schüler kennen Windkraftanlagen. Die meisten von ihnen kennen auch ihren Zweck: nämlich Strom aus Windkraft zu erzeugen. Aber welche Schritte dafür im Einzelnen nötig sind, lernt man am besten, wenn mal selbst eine funktionstüchtige Windkraftanlage baut", erklärte Professor Olaf Goebel zum Hintergrund des Wettbewerbs.

Quelle: Presseinformation der Wirtschaftsförderung Hamm vom 01.06.2022

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