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Facharbeit aus dem HSHL-Chemielabor

Kann man selbst gebrannten Weinbrand bedenkenlos genießen? Welchen Unterschied gibt es zwischen einem Chemiestudium an der Fachhochschule und einer Universität? Um das und noch mehr herauszufinden, besuchten Dominik Ziaja (Jahrgang 12) und Aylin Fleuter (Jahrgang 13) gemeinsam mit ihrem Chemielehrer René Poloczek die Hochschule Hamm-Lippstadt.

Kann man selbst gebrannten Weinbrand bedenkenlos genießen? Welchen Unterschied gibt es zwischen einem Chemiestudium an der Fachhochschule und einer Universität? Um das und noch mehr herauszufinden, besuchten Dominik Ziaja (Jahrgang 12) und Aylin Fleuter (Jahrgang 13) gemeinsam mit ihrem Chemielehrer René Poloczek die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL).

Zunächst die gute Nachricht: Der selbst hergestellte Weinbrand wäre bedenkenlos genießbar. Dominik Ziaja hatte sich im Rahmen seiner Facharbeit mit der alkoholischen Gärung auseinandergesetzt, in seinem Experiment aus Traubensaft Wein vergoren und diesen zu Weinbrand destilliert. "Neben dem gewünschten Trinkalkohol enthalten Spirituosen aber auch geringe Mengen an giftigem Methanol", erklärt Chemielehrer René Poloczek. Bei der Ermittlung des Methanolgehalts half – ausgerechnet am Rosenmontag – das Chemielabor der HSHL, das über zahlreiche Analysegeräte verfügt, die es an Schulen so nicht gibt. Axel Thier, der sonst die Studierenden u.a. im Studiengang "Umweltmonitoring und Forensische Chemie" während ihrer Laborpraktika betreut, nahm sich viel Zeit für die Durchführung der Analysen. René Poloczek: "An der Fritz-Winter-Gesamtschule ist es seit Jahren üblich, dass bei Facharbeiten in Chemie auch etwas Praktisches durchgeführt wird. Schließlich ist Chemie eine Naturwissenschaft und lebt von der Forschung und darauf möchte die Schule auch vorbereiten."

Aylin Fleuter hat ihre Facharbeit vor einem Jahr im Fach Chemie über das Thema "Herstellung und Eigenschaften von Seifen" geschrieben und sich nun dafür entschieden, nach dem Abitur in wenigen Monaten mit dem Chemiestudium zu beginnen. Für sie war besonders wichtig zu erfahren, ob es einen Unterschied zwischen einem Chemiestudium an der Universität und der Fachhochschule bzw. Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) gibt.

Axel Thier konnte dabei aus seiner bisherigen Berufserfahrung berichten. Er hat nach einer Ausbildung zum Chemielaboranten an der FH Münster Chemieverfahrenstechnik mit dem Schwerpunkt Analytik studiert. Für ihn punktete das FH-Studium vor allem durch die Praxisnähe von Anfang an: "Es geht immer darum, alltagsnahe Probleme zu lösen." Mittlerweile wendeten sich zahlreiche Unternehmen und Behörden mit ihren Fragestellungen an die HSHL und lieferten so Anlässe für Bachelor- oder Master-Arbeiten. Während sich das FH-Chemiestudium meist vor allem auf den Analytikbereich konzentriere, würde an einer Universität deutlich breiteres theoretisches Wissen im Bereich der Chemie vermittelt.

Quelle: Fritz-Winter-Gesamtschule

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