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Letzte Schicht für HSHL-E-Auto Stromos

Er ist fast so alt wie die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) und hat unter den Studierenden und Kolleginnen und Kollegen am Campus Lippstadt eine richtige Fangemeinde: Das E-Auto Stromos.

Er ist fast so alt wie die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) und hat unter den Studierenden und Kolleginnen und Kollegen am Campus Lippstadt eine richtige Fangemeinde: Das E-Auto Stromos. Eingekauft wurde das Fahrzeug für Lehre und Forschung insbesondere im Studiengang "Mechatronik" Anfang des Jahres 2011, zu einer Zeit, als Fahrten mit Elektrofahrzeugen ähnlich abenteuerlich erschienen, wie Arktis-Expeditionen. Nun geht es in Auto-Rente, Mohamad Anas Habbaba schreibt die letzte Projektarbeit über den kleinen E-Flitzer.

"Wenn wir mit dem Stromos anfangs unterwegs waren, hat man uns mit einer Mischung aus Faszination und Mitleid angeschaut", so HSHL-Professor Dr. Peter Kersten, Lehrgebiet "Mechatronik". Viel unterwegs war der Stromos, schaffte es z.B. – zugegeben teilweise mit dem Autozug – bis nach Narbonne in Frankreich, erlebte mediterranes Klima ebenso wie die Herausforderung der bergigen Alpen. "Testfahrt in die Zukunft" hieß das Projekt treffend, mit dem HSHL-Lehrende anfangs testeten, wie sich ein E-Auto im Alltag schlägt, als sonst noch so gut wie niemand auf die Idee kam, sein Auto an der Steckdose zu tanken und der Komfort hinter dem Steuer zugunsten der Reichweite noch stark eingeschränkt war. "Das ist eine beeindruckende Entwicklung, wenn wir uns überlegen, dass in den ersten sieben Monaten 2021 erstmalig mehr Elektro- als Dieselfahrzeuge neu zugelassen wurden", so Prof. Kersten.

Viele Projektarbeiten sowie Forschungs- und Entwicklungsschritte später ist die E-Mobilität inzwischen deutlich alltäglicher geworden. Doch die Forschung geht natürlich weiter. Aktuell untersucht Mechatronik-Student Mohamad Anas Habbaba die Batterien des Stromos. Seine Arbeit mit dem Titel "Entwicklung eines Ersatzschaltbildes für die Batterie eines Elektroautos" untersucht das Verhalten der Batterie bei unterschiedlichen Ladezuständen und kann bei der Auslegung von Batterien und der Optimierung von Betriebsstrategien helfen. Die weitere Forschungsarbeit an der HSHL ist auch ohne Stromos gesichert. Prof. Peter Kersten: "Wir erhalten ein neues Elektrofahrzeug und freuen uns auf spannende neue Projekte in diesem Bereich."

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