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HSHL-Experten entwickeln Online-Shop für Modelldampfmaschinen-Hersteller Wilesco

Faszination Dampf – mit diesem Wahlspruch interessiert die Wilesco Wilhelm Schröder GmbH & Co. KG aus Lüdenscheid Technikbegeisterte für ihre weltweit nachgefragten Produkte: Dampf-Maschinen im Miniaturformat. Der Frage, wie der Verkauf dieser Kleinanlagen angekurbelt werden kann, widmeten sich jetzt Experten der Hochschule Hamm-Lippstadt. Vermittelt wurde die Kooperation durch Technologiescout Andreas Becker vom Transferverbund Südwestfalen.

"Ausgangspunkt der Überlegungen war es, trotz einer guten deutschlandweiten Vernetzung zu mehr als 5.000 Spielwaren-Einzelhändlern, den Verkauf auf ein breiteres Fundament zu stellen und einen direkten Vertriebsweg aufzubauen", wie Wilesco-Verkaufsleiter Philip Schröder erläutert. Dabei kam der Geschäftsführung die Idee zur Einrichtung eines eigenen Onlineshops. Über Technologiescout Andreas Becker konnte daraufhin der Kontakt zu Prof. Dr. Thomas Heiland, Experte für Betriebswirtschaft und Marketing bei der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) hergestellt werden, der sofort begeistert war von dem Projekt: "Besonders diese tollen Produkte der Firma Wilesco bedürfen einer professionellen Präsentation. Dass das Internet heutzutage das wichtigste und auch beste Medium hierfür ist, war sofort klar."

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die neu entwickelte Internetseite bietet alles, was zum technischen Standard gehört. Neben hochauflösenden 3D-Ansichten, können Produktvideos und weitere technische Details zu den Dampfmaschinen abgerufen werden. Auch Zubehör und Ersatzteile sind nun einfach über den Shop zu beziehen. "Besonderen Fokus haben wir auf die Verwendung professionellen Bild- und Videomaterials gelegt. Ohne das geht es heute nicht mehr", so Marketing-Experte Prof. Heiland. Dass die Erstellung des Konzeptes sogar noch durch den "Innovationsgutschein" des Landes NRW gefördert werden konnte, freute Philip Schröder: "Gut, dass kleinen und mittleren Unternehmen in solchen Dingen geholfen werden kann."

Und auch für die HSHL war das Projekt eine gute Sache, wie Prof. Heiland betont: "Wir sehen eine wichtige Aufgabe darin, die heimischen Unternehmen mit unserer Kompetenz zu unterstützen." Technologiescout Becker kann der Zusammenarbeit ebenso nur Positives abgewinnen: "Zu wissen, dass wir dem Unternehmen dabei helfen konnten, seine Marktposition zur verbessern, ist für uns sehr erfreulich und bestärkt uns in unserer Aufgabe, besonders die kleinen und mittleren Unternehmen mit der Hochschullandschaft zu vernetzen."

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