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Hochschule Hamm-Lippstadt

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Internationaler Studierendenaustausch im Sommercamp

Sommercamp der Firma HELLA, der Southeast University Nanjing und der Hochschule Hamm-Lippstadt

Hallo, mein Name ist Xiangyan Haasner. Ich bin eine chinesische Studentin im 6. Semester Wirtschaftsingenieurwesen, Schwerpunkt Technischer Einkauf, an der Hochschule Hamm-Lippstadt. Mitte Juli besuchte eine Gruppe chinesischer Studierender die Hochschule Hamm-Lippstadt und die Firma Hella für zehn Tage im Rahmen des Sommercamps. Gemeinsam mit einer Gruppe deutscher Studierenden wurde ein ausführliches Programm absolviert. Meine Aufgabe bestand darin, bei sprachlichen oder kulturellen Schwierigkeiten zu helfen.

Volles Programm: Prüflabor, Bootstour, Dom und mehr

Im Rahmen dieses Austausches fanden folgende Programmpunkte in Deutschland statt: Besichtigungen aller Produktionsstätten und Prüflabore der Firma Hella, Teilnahme an mehreren Vorlesungen in englischer Sprache, gemeinsame Gruppenarbeit sowie Deutschkurse für die chinesischen Studierenden.

Die Studierenden konnten an der HSHL in verschiedene Vorlesungen reinschnuppern

Besondere Höhepunkte waren gemeinsamer Sport (z. B. Bootstouren, ein Golfkurs, Tennis, Hochseilgarten) und das touristische Beiprogramm. Es wurden die Städte Köln, Essen und Paderborn besucht. Besonders interessant waren in Köln eine Führung durch den Dom und ein Besuch des Römisch-Germanischen Museums.

Baumeister und Luftverschmutzer

Besonders eindrucksvoll am Kölner Dom war für uns Chinesen, zu sehen, welch imposante Gebäudehöhe die mittelalterliche Baukunst erreichte. Dieser Rekord wird erst in der Neuzeit gebrochen durch immer neue Höhenrekorde, so auch in China mit dem demnächst höchsten Gebäude der Welt :-). Was für eine langfristige, über mehrere Generationen andauernde Planung war dafür erforderlich. Zwar knabbert die verschmutzte Luft am Sandstein des Doms, doch ist die Großstadtluft in Köln sehr viel sauberer als in den meisten chinesischen Großstädten. Besonders eindrucksvoll für uns waren die Lichteffekte durch die großen Kirchenfenster.

Beeindruckt von der mittelalterlichen Baukunst waren die chinesischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sommercamps

Für die meisten von uns war es eine überraschende Neuigkeit, im Römisch-Germanischen Museums zu erfahren, dass Köln eine Römische Gründung ist. Überhaupt war die hohe Dichte an Kirchen und Museen, auch in kleineren Städten, für uns ungewohnt.

Andere Länder, andere Wettervorlieben

Natürlich durfte eine Bootsfahrt auf dem Rhein nicht fehlen. Wir haben alle das Panorama genossen. Selbstverständlich wurde auch in Essen eine Schifffahrt unternommen, diesmal auf dem Baldeney-See. Bei Sonnenschein unterscheiden deutsche und chinesische Kultur doch sehr deutlich. In China flüchten die Menschen in den Schatten, während die meisten Deutschen in der Sonne braten. Apropos Essen: Die Führung durch die Zeche Zollverein und der Vortrag über die Kohlegewinnung waren sehr interessant.

Einblick in die Geschichte des Reviers: Besuch auf Zeche Zollverein

Insgesamt gesehen war das Sommercamp-Programm eine voller Erfolg nicht nur für die chinesische sondern auch für die deutsche Seite und kann gerne wiederholt werden. Beide Seiten haben voneinander sehr viel gelernt, sowohl auf sprachlichem als auch auf kulturellem Gebiet.

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