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Studentisches Ehrenamt in Hamm und Bradford

HSHL und University of Bradford realisieren Austauschprogramm

Von der Hochschule Hamm-Lippstadt an die University of Bradford ging es für zehn Studierende der "Interkulturellen Wirtschaftspsychologie" im Rahmen eines Austauschprogramms.

Von der Hochschule Hamm-Lippstadt an die University of Bradford ging es für zehn Studierende der "Interkulturellen Wirtschaftspsychologie" im Rahmen eines Austauschprogramms. Kultureller Austausch und soziales Engagement standen im Fokus der siebentägigen Reise, bei der die HSHL-Studierenden auf dem britischen Uni-Campus wohnten, lernten und sich vielfältig engagierten. In der britischen Partnerstadt von Hamm wurde das erste Austauschprogramm des Landes rund um studentisches Ehrenamt realisiert. Im Rathaus von Bradford empfing Kersten England, Chief Executive, die HSHL-Gruppe anlässlich der Austausch-Premiere.

"Abwechslungsreich, integrativ, sehr gut organisiert und gelebte interkulturelle Kommunikation", beschreibt eine Studentin die Reise an die Universität an der Studierende aus 127 Ländern vertreten sind. Die zehn HSHL-Studierenden konnten Inhalte ihres international ausgerichteten Bachelorstudiengangs "Interkulturelle Wirtschaftspsychologie" praktisch anwenden: Neben Englisch als wesentlicher Unterrichtssprache im Studiengang, stand das interkulturelle Verständnis als Schlüsselkompetenz im Fokus. Während ihres Aufenthalts organisierten und begleiteten die Viert- und Sechstsemester aus Hamm gemeinsam mit britischen Kommilitoninnen und Kommilitonen integrative Veranstaltungen. Ob Basketball im Rollstuhl – das so genannte Wheelchair Turnier –, Klettern im Hochseilgarten, Karaokenacht, gemeinsames Kochen, Freizeitgestaltung in betreuten Wohngruppen oder Rugbyspiel – die Hammer Gäste engagierten sich umfänglich in Bradford. Denn im Gegensatz zu den weit verbreiteten und lang etablierten akademischen Austauschprogrammen, stand hier nicht die Leistung im Hörsaal, sondern das Ehrenamt im Vordergrund. "Ein wesentlicher Aufgabenbereich britischer Studierendenvertretungen", erklärt der betreuende HSHL-Professor Christoph Harff, Lehrgebiet "Internationale Wirtschaftsbeziehungen" die Besonderheit.

Neben ihrem Engagement trafen sich die Studierenden mit Prof. Bill McCarthy, Deputy Vice-Chancellor University of Bradford, und unternahmen eine Tour über den Campus der seit über 50 Jahren bestehenden Universität. In Workshops und Übungen lernten die Zehn zudem kulturelle Unterschiede in Gruppen zu erkennen, zu berücksichtigen und gewinnbringend zu nutzen. "Der Campus war extrem vielfältig, in Bezug auf die dort vertretenen Nationalitäten, genau wie die Integration von Menschen mit Körper- oder Lerneinschränkungen", resümieren die HSHL-Studierenden.

"Für Studierende beider Hochschulen eine hervorragende Gelegenheit Interkulturalität zu erleben und praktisch in ganz unterschiedlichen Kontexten anzuwenden", so Prof. Christoph Harff. "Durch die Auseinandersetzung mit Menschen, Organisationen und Märkten anderskultureller Prägung erweitern die Teilnehmenden ihre interkulturellen Schlüsselkompetenzen." Den Auftakt für die Zusammenarbeit der beiden Hochschulen entstand durch die Städtepartnerschaft zwischen Hamm und Bradford. In 2017 begrüßte die HSHL erstmalig Studierende der University of Bradford auf dem Hammer Campus. Der Gegenbesuch nun führt die langfristig angelegte Zusammenarbeit fort. Im nächsten Jahr begrüßt die Hochschule Hamm-Lippstadt erneut Studierende aus Bradford.

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