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"Study Abroad" in Kanada!

Ankunft in Halifax

Nach gefühlten drei Jahren Planung, 1000 E-Mails und unzähligen Telefonaten haben wir – drei Studierende im 5. Semester "Energietechnik und Ressourcenoptimierung", es endlich geschafft: Wir verbringen ein Semester in Kanada! Mit einer kleinen Verspätung und nach sieben Flugstunden landeten wir drei am 30.8.2012 schließlich in Halifax an der kanadischen Ostküste in der Provinz Nova Scotia. Von hier aus soll es dann weiter gehen zu unserem eigentlichen Ziel: Sydney, ganz im Osten von Nova Scotia auf der Insel Cape Breton.

Auf Erkundungstour in Nova Scotia

Auf Erkundungstour in Nova Scotia

Bevor das stressige Studentenleben allerdings losgehen sollte, haben wir uns überlegt die Hauptstadt von Nova Scotia zu erkunden. In Halifax verbrachten wir die erste Woche und haben neben der Jugendweltmeisterschaft im Volleyball und der historischen Zitadelle von Halifax auch das Nachtleben in Kanada kennengelernt. Anzumerken ist hierbei, dass die Preise für alkoholische Getränke für Studenten quasi unbezahlbar sind! Aber schließlich dient dieses Semester ja vornehmlich zur Bildung fachlicher und sprachlicher Kompetenzen, somit setzten wir uns nicht weiter mit diesem Thema auseinander…

Reise ins Ungewisse

Nach ein paar Tagen Halifax war es dann an der Zeit, langsam aufzubrechen ins 450 km weit entfernte eigentliche Ziel Sydney. Um dies möglichst komfortabel zu gestalten, mieteten wir uns einen Ford Focus - um die 4 Tonnen Gepäck auch ordentlich zu verstauen - und zogen nun los, um auch noch andere Orte in diesem Teil der Welt unsicher zu machen. Dabei wählten wir relativ spontan Punkte auf der Landkarte und fuhren über die Highways durch Land, denn der Move-In-Day, offizieller Einzugstermin auf dem Campus, war erst in fünf Tagen. Die Nächte verbrachten wir in verschiedenen Motels, die von Unterkunft mit Schwimmbad bis zur klassischen Absteige reichten. In dieser Zeit ernährten wir uns sehr klassisch amerikanisch von Fastfood. Neben McDonalds und Burger King gibt es hier nämlich auch noch Wendys, A&W, KFC und Tim Horton, in denen man sich sehr "gesund" ernähren kann!

Cape Breton University

Aufgrund unserer spontanen Idee, einfach schon am Abend vor dem offiziellen Einzugstermin zur Uni zu fahren, war es uns möglich, auch schon am Abend vorher einzuziehen. Nicht erst hier stellten wir fest, dass die kanadische Mentalität sehr freundlich und zuvorkommend ist. Noch bevor wir unsere Sachen aus dem Auto gepackt hatten, wurde uns schon Hilfe angeboten. Dies blieb auch so auch in den folgenden Wochen: Alle werden auf dem Campus gegrüßt und generell herrscht ein harmonisches Klima. Zudem stellten wir fest, dass es nicht viele Deutsche an der Cape Breton University gibt – anders formuliert: Wir sind die Einzigen! Allerdings sehen wir dies durchweg positiv, da wir schließlich ins Ausland gefahren sind, um andere Kulturen und Menschen kennenzulernen. Unser Uni-Leben startete mit einer Einführungswoche, in der uns stets Programm geboten wurde. Wir haben dadurch auch sehr schnell Anschluss gefunden. Es lässt sich sagen, wir haben uns schon gut eingelebt und wir sind dabei eine nächste Wochenendtour zu planen. Denn schon bald beginnt auf Cape Breton der sogenannte ‚Indian Summer‘, den wir natürlich nicht verpassen wollen!

Die Kurse die wir besuchen, waren bis jetzt gut verständlich, ähnlich wie an der Hochschule Hamm-Lippstadt. Auch hier sind die Vorlesungen sehr verschult, mit Hausaufgaben und Beteiligung. Allerdings können wir nach zwei Wochen Vorlesungen noch nicht genau sagen, was uns noch alles erwartet. Neben einigen Aufgaben und Projekten ist hier nämlich wesentlich mehr Arbeit zu Hause zu verrichten, natürlich bei weniger Vorlesungsstunden.

Insgesamt können wir sagen, dass der Semesterstart nicht besser hätte sein können. Wir freuen uns auch schon auf die kommenden Wochen. Natürlich werden wir euch über unseren Aufenthalt auch in Zukunft auf dem Laufenden.

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