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Fit werden für China

Getting ready for China: Vor dem Start unseres Auslandssemesters haben wir auf vielfältige Weise versucht, dem Kulturschock vorzubeugen. Auf dem Programm standen nicht nur Sprachkurse bei der Volkshochschule, um wenigstens "Bitte" und "Danke" in der Landessprache sagen zu können, sondern auch Freizeitprogramm mit "echten" Chinesen: An der Uni Duisburg-Essen haben wir einige Studenten aus dem Reich der Mitte in Deutsch unterrichtet und wollten ihnen neben der Sprache auch die deutsche Kultur näher bringen.

Also, was zeigt man Chinesen hier im Ruhrpott? Das Schalke-Stadion in Gelsenkirchen? Typisches Essen wie die bekannte "Manta Platte"? Nach langem hin und her beschlossen wir folgendes Programm: Erstens einen Besuch im Zoo. Zweitens einen Ausflug in den Maximilian Park in Hamm mit einer anschließenden Führung durch unsere Hochschule. Drittens eine Partie Bowling.

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Energie für Milliarden

Warum eigentlich ausgerechnet China? Diese Frage wurde mir oft gestellt, als ich mich für ein Auslandssemester in Chongqing entschieden hatte. Für mich gibt es da verschiedene Gründe: Unser westliches Bild von China ist durchwoben von Vorurteilen und einseitiger Berichterstattung. Die großen Zeitschriften und Magazine befassen sich in Bezug auf China meistens mit Berichten über das unerbittliche kommunistische Regime, den rasanten wirtschaftlichen Aufschwung oder drucken Bilder von riesigen Städten ab, die in Smog zu versinken scheinen. Über das alltägliche Leben, Umgangsformen und Kultur wird eher selten berichtet. Mein Hauptziel für das Auslandssemester ist es daher, mir ein eigenes Bild vom chinesischen Alltag zu verschaffen.

Besonders gespannt bin ich auf die chinesische Kultur, die zu den ältesten der Welt zählt. Ein Hauptaspekt des chinesischen Zusammenlebens ist das Konzept des Gesichts (chin.: miànzi). Grob erklärt besagt es, dass jeder über ein Gesicht verfügt (vielleicht übersetzbar mit Ehre oder sozialem Ruf) und dieses zu wahren ist. Die Gefahr, das Gesicht zu verlieren besteht dann, wenn ein Fehler gemacht wird (z.B. eine falsche Entscheidung im Berufsalltag oder unfreundliches Verhalten gegenüber anderen) und eine andere Person diesen Fehler aufdeckt. Sein Gesicht zu wahren ist ungemein wichtig, da bei Verlust auch der Verlust der sozialen Zugehörigkeit droht.

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Auf nach China: Ich packe meinen Koffer und nehme mit...

Kurz vorab: Allen Studierenden, die sich vorstellen können ein Semester im Ausland zu studieren, gebe ich folgenden Rat: Fangt früh genug mit der Organisation an! „Früh Genug“ bedeutet ungefähr ein Jahr bevor ihr ins Ausland gehen wollt. Denn während der Vorbereitungszeit muss man natürlich auch weiter studieren, lernen und die Prüfungen bestehen – und Hektik ist hier nicht von Vorteil.

Ich werde mein Auslandssemester in China verbringen: Fünf Monate lang, bis Ende Januar 2012, ist die Mega-Metropole Chongqing mit fast 32 Millionen Einwohnern meine Heimat. Morgen sitzen wir schon im Flieger. Über den fernen Osten wusste ich bisher persönlich wenig. Als Frau Morzick aus dem International Office uns jedoch von der Möglichkeit erzählt hat, an der "Chongqing University of Posts and Telecommunications" zu studieren, haben meine Kommilitonen und ich sehr spontan entschieden, uns auf dieses Abenteuer einzulassen.

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HSHL goes China

Die Sache mit der grünen Mütze oder: was man über China wissen sollte!

Kürzlich an einem Sonntagmorgen um 10 Uhr: Studierende des Studiengangs "Energietechnik und Ressourcenoptimierung", der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld, seine persönliche Referentin, Türkan Hildebrand, und ich, Britta Morzick, zuständig für das International Office, nutzen unseren freien Tag, um uns gemeinsam auf das "Abenteuer China" vorzubereiten. Helfen soll ein interkulturelles Training, durchgeführt von einer darauf spezialisierten Agentur mit Unterstützung eines chinesischen Kollegen, Dr. Jin Sun, von der Beijing Normal University.

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