Direkt zum Hauptmenü, zum Inhalt, zur Startseite, zu myHSHL

Hochschule Hamm-Lippstadt

Links für den schnellen Einstieg

Sprache wählen

Zu myHSHL wechseln

Übersicht

NI HAO: bye, bye Land des Lächelns

Die Koffer sind gepackt und wir werden gleich abgeholt, um den Rückflug von Peking nach Frankfurt anzutreten. Die Wege und Fahrten in der Millionenmetropole sind lang und oft von Stau begleitet. Die Schnellstrassen sind aber so gut ausgebaut, dass sie bei ursprünglich vorgesehenen drei Spuren mal schnell sechsspurig genutzt werden. Und um auch wirklich keinen Raum zu verschenken, wird selbstverständlich der STANDStreifen zum Überholen genutzt. Trotz des für den flüchtigen Betrachter nach Chaos aussehenden Verkehrsgeschehens passieren kaum Unfälle.

Nach Konfuzius soll man eben auch den natürlichen Lauf der Dinge zulassen. Daher machen wir uns um die pünktliche Anreise zum Flughafen keine Gedanken. Überhaupt können wir abschließend berichten, dass wir uns nie um organisatorische Dinge Gedanken machen mussten. Es war alles zu jeder Zeit perfekt organisiert und unsere chinesischen Freunde waren immer daran interessiert, dass es uns gut geht und waren entsprechend sehr bemüht. Unser herzliches Dankeschön noch einmal an dieser Stelle.

mehr erfahren

Große Wiedersehensfreude in Chongqing

Auch in Chongqing erwartete uns die derzeit vorherrschende Wetterart, nämlich Smog. Allerdings in einer neuen Variante, denn es war ziemlich warm und zudem extrem schwül. Diese gefährliche Mischung legte meine ohnehin schon lädierten Atemwege nun völlig lahm. Und noch etwas anderes hatten wir schon mal irgendwo gehört bzw. gelesen: nachdem wir am Flughafen von Alex, einem Mitarbeiter der Universität abgeholt worden waren und nach gut einer Stunde Fahrzeit im Hotel eingecheckt hatten, trafen wir uns gleich darauf zum Essen. Es ging in ein Restaurant, in dem auf unserem Tisch ein Topf schon fröhlich vor sich hin köchelte… Und siehe da, als nach kurzer Zeit das Geheimnis gelüftet wurde, waren wir auch an diesem unserem ersten Abend in Chongqing zu einer Entensuppe am Stück eingeladen. Näheres zu dieser traditionellen Speise ist dem Blog unserer China-Studierenden zu entnehmen!

mehr erfahren

Auf in die chinesische Provinz Shanxi

Von Beijing nach Taiyuan, Hauptstadt der Kohleprovinz, Shanxi sind es nur 50 Flugminuten. Aufgrund von starkem Bodennebel in Beijing kam es aber beim Abflug zu einer Verspätung unseres Fluges von mehr als einer halben Stunde. Diese Verspätung sollte sich später auch noch erhöhen, denn auf dem Weg vom Flughafen der Provinz Shanxi in die Stadt Taiyuan kreuzte sich unser Weg mit dem des Parteisekretärs der Provinz. Und hier gab es ganz klare Prioritäten: Unsere Straße war für mehr als eine halbe Stunde gesperrt und sehr viele sehr hektische Polizisten sorgten dafür, dass der Parteisekretär in Ruhe und auf leeren Straßen durch seine Provinz reisen konnte.

mehr erfahren

Andere Länder, andere Sitten

Der Flug Frankfurt-Beijing mit Air China startete pünktlich und verlief reibungslos. Nur, wie immer bei solchen Langstreckenflügen, war er für uns Passagiere zu lang. Peking zeigte sich am frühen Morgen um 06:00 Uhr schon sehr "versmogt", sodass wir die Sonne den ganzen Tag nicht ein einziges Mal zu Gesicht bekommen haben. In der 18-Millionen-Einwohner-Megacity gibt es fünf Millionen Autos. Bei der fast zweistündigen Fahrt ins Hotel, die von Staus geprägt war kam es mir vor, als wenn ich schon ein Drittel davon heute hier gesehen hätte. Soviel zum etwas nachdenklichen Teil des Tages. Der Rest hätte besser nicht sein können, es funktionierte alles sehr freundschaftlich.

mehr erfahren

WO HEN GAO XING LAI DAO ZHONG GUO

Die Internationalisierung der Hochschule Hamm-Lippstadt schreitet weiter voran. Am kommenden Freitag geht es nach China, um die im Januar in Hamm unterzeichneten Absichtserklärungen zur Zusammenarbeit mit der Shanxi Agricultural University und der Chongqing University of Posts and Telecommunications nun vor Ort in China als Verträge zu unterzeichnen und zu besprechen, wie die Kooperation dann auch dauerhaft mit Leben gefüllt werden kann.

mehr erfahren

Big City Life

Die ersten vier Wochen China liegen hinter uns – es wird Zeit für einen Bericht, wie es uns ergangen ist. Nach mehr oder weniger tränenreichem Abschied am Hammer Bahnhof ging es los nach Düsseldorf und von dort mit dem Flieger über Umwege nach Chongqing. Schlaflose 19 Stunden später verließen wir das Flugzeug und wurden von runden 40 °C und gefühlten 100 % Luftfeuchtigkeit empfangen. Alex, unser chinesischer Ansprechpartner, und sein Fahrer erwarteten uns schon. Die Fahrt im Bulli zur Universität als abenteuerlich zu bezeichnen, wäre untertrieben: Das Einzige, was auf chinesischen Straßen gilt, ist die Klang- und die Lichthupe. Wer sie benutzt, darf alles: rechts überholen, links überholen – egal.

Die erste Mahlzeit: Entensuppe am Stück

So eine Fahrt macht hungrig, wir hielten an, um uns zu stärken. Alex bestellte für uns Entensuppe: In der Mitte ein Topf mit Suppe und zwei Enten (Kopf und Füße waren noch vorhanden), dann warf man ganz viel Gemüse und andere unbekannten Lebensmittel herein, 10 Minuten kochen lassen und fertig war die erste Mahlzeit in China. Man muss sagen, es war eigentlich ziemlich lecker, aber natürlich wie fast alles andere hier sehr scharf

mehr erfahren

Fit werden für China

Getting ready for China: Vor dem Start unseres Auslandssemesters haben wir auf vielfältige Weise versucht, dem Kulturschock vorzubeugen. Auf dem Programm standen nicht nur Sprachkurse bei der Volkshochschule, um wenigstens "Bitte" und "Danke" in der Landessprache sagen zu können, sondern auch Freizeitprogramm mit "echten" Chinesen: An der Uni Duisburg-Essen haben wir einige Studenten aus dem Reich der Mitte in Deutsch unterrichtet und wollten ihnen neben der Sprache auch die deutsche Kultur näher bringen.

Also, was zeigt man Chinesen hier im Ruhrpott? Das Schalke-Stadion in Gelsenkirchen? Typisches Essen wie die bekannte "Manta Platte"? Nach langem hin und her beschlossen wir folgendes Programm: Erstens einen Besuch im Zoo. Zweitens einen Ausflug in den Maximilian Park in Hamm mit einer anschließenden Führung durch unsere Hochschule. Drittens eine Partie Bowling.

mehr erfahren

Energie für Milliarden

Warum eigentlich ausgerechnet China? Diese Frage wurde mir oft gestellt, als ich mich für ein Auslandssemester in Chongqing entschieden hatte. Für mich gibt es da verschiedene Gründe: Unser westliches Bild von China ist durchwoben von Vorurteilen und einseitiger Berichterstattung. Die großen Zeitschriften und Magazine befassen sich in Bezug auf China meistens mit Berichten über das unerbittliche kommunistische Regime, den rasanten wirtschaftlichen Aufschwung oder drucken Bilder von riesigen Städten ab, die in Smog zu versinken scheinen. Über das alltägliche Leben, Umgangsformen und Kultur wird eher selten berichtet. Mein Hauptziel für das Auslandssemester ist es daher, mir ein eigenes Bild vom chinesischen Alltag zu verschaffen.

Besonders gespannt bin ich auf die chinesische Kultur, die zu den ältesten der Welt zählt. Ein Hauptaspekt des chinesischen Zusammenlebens ist das Konzept des Gesichts (chin.: miànzi). Grob erklärt besagt es, dass jeder über ein Gesicht verfügt (vielleicht übersetzbar mit Ehre oder sozialem Ruf) und dieses zu wahren ist. Die Gefahr, das Gesicht zu verlieren besteht dann, wenn ein Fehler gemacht wird (z.B. eine falsche Entscheidung im Berufsalltag oder unfreundliches Verhalten gegenüber anderen) und eine andere Person diesen Fehler aufdeckt. Sein Gesicht zu wahren ist ungemein wichtig, da bei Verlust auch der Verlust der sozialen Zugehörigkeit droht.

mehr erfahren

Honoratioren und die Tücken der Technik

Der dritte Tag im Kosovo

Auch dieser begann mit einem großen Fragezeichen und einer Ungewissheit ob der Erwartungen zum großen Ereignis im Hause der Universität Prizren – nämlich der Semestereröffnungsfeier inklusiver Verleihung zweier Honoris Causa. Pünktlich wurden wir des Morgens wieder vom wohl besten Fahrer Kosovos im Hotel abgeholt und unversehrt auf das Gelände der Universität gebracht. Zeitgleich fuhren KFOR-Fahrzeuge auf den Hof, die nunmehr nicht mehr olivgrün waren und wichtigen Besuch erahnen ließen.

mehr erfahren

Medientrubel und High-tech

Tag 2 im Kosovo

Der zweite Tag in Prizren, im Süden des Kosovos, hatte es mindestens genauso in sich wie der erste. Meine persönliche Referentin, Türkan Hildebrand, über die später noch zu berichten sein wird, und ich wurden pünktlich von Rion, dem Fahrer - der treuen Seele des hiesigen Rektors - abgeholt und zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit begleitender Pressekonferenz zur Universität Prizren gefahren.

Dort warteten zwei Fernsehteams und acht Journalisten auf uns, denn die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags der öffentlichen UPPZ mit einer ausländischen Hochschule fand noch nie vor Ort statt. Die Pressekonferenz stieß demzufolge auf ein großes Medieninteresse und dauerte mehr als eine Stunde.

mehr erfahren

© 2022 Hochschule Hamm-Lippstadt

Top