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Wenn das Leben aus dem Takt gerät

Herzklopfen aus wissenschaftlicher Sicht

Wo früher am Ende noch der Tod stand, hilft heute die Technik dem Herzen auf die Sprünge – das war eine zentrale Erkenntnis im Workshop "Grundlagen des Cardiac Rhythm Managements", an dem ich im letzten Semester gemeinsam mit neun Kommilitoninnen und Kommilitonen aus dem Studiengang "Biomedizinische Technologie" teilnahm. Mitmachen durfte, wer den Test im Anschluss an das Pre-Reading bestanden hatte. Und bereits hier merkten wir: Die Funktion und die möglichen Störungen des Herzens sind weitaus komplexer, als wir bisher wussten. Die einmalige Chance, diese Thematik zu vertiefen und das Erlernte anzuwenden, bot uns der Workshop. Ich musste daher nicht lange überlegen, die zusätzlichen Stunden außerhalb des normalen Lehrplans zu investieren.

Produktinnovationen für mehr Lebensqualität

Referent Dipl.-Ing. Frank Amberger, Senior Produktmanager CRT der St. Jude Medical GmbH, war auf Einladung von Prof. Jürgen Trzewik – unserem betreuenden Professor im Studienschwerpunkt Medizintechnik – zu Gast an der Hochschule Hamm-Lippstadt. St. Jude Medical gehört zu den führenden Herstellern von Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren weltweit und schafft durch kontinuierlich neuentwickelte Produkte Innovationen für mehr Lebensqualität. Wir konnten von Herrn Ambergers langjähriger Berufserfahrung profitieren und lernten nicht nur den aktuellsten Stand der Technik kennen, sondern erhielten auch einen unmittelbaren Einblick in ein spannendes potentielles Berufsfeld.

Senior Produktmanager Frank Amberger ermöglichte den Studierenden einen Einblick in die Medizintechnik-Branche

Diagnose und Therapie in der Praxis

Praxis stand bei dem Workshop an erster Stelle: Nach einer Einweisung in den elektrotechnischen Aufbau der mitgebrachten Herzschrittmacher und Defibrillatoren betrachteten wir zunächst Normal- und Krankheitsbefunde von der Symptomatik, dem EKG und den Auswirkungen auf den Alltag des Patienten. Anschließend durften wir eigenständig  anhand eines EKGs die Herzerkrankung diagnostizieren und sie mittels entsprechender Medizintechnik therapieren. Hierzu verwandten wir das Merlin Patient Care System von St. Jude Medical, mit dem wir Herzarrhythmien simulierten und mittels Programmierung eines ICD oder Herzschrittmachers das Therapieverfahren nachvollzogen. Nach dem Workshop war für viele von uns klar: ein Berufseinstieg in diese innovative Sparte der Medizintechnikbranche bietet spannende Perspektiven.

Mit dem Merlin Patient Care System simulierten die Studierenden Herzrythmusstörungen und ihre Behandlung

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