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Zuckerhut zum Abschied

Kooperationen auf allen Ebenen in Florianópolis

Auch am dritten Tag unseres Aufenthaltes in Brasilien war das Programm nicht minder spannend als an den vorherigen. Nach einer kurzen Nacht in Porto Alegre ging es mit dem Frühflieger nach Florianópolis, einer der schönsten Städte Brasiliens. Sie liegt auf einer im Südatlantik vorgelagerten Insel. Leider habe ich diese Stadt bisher nur im Regen erleben können und so kam es auch an diesem Freitag: es regnete fast den gesamten Tag. Als ich das unserem brasilianischen Ansprechpartnern, Prof. von Wangenheim und Prof. Westphal erzählte, meinten die, das es wohl an mir liegen müsste und nicht am Wetter...

Kooperationsgespräche in Florianópolis

Wie dem auch sei, beide begrüßten uns in perfektem Deutsch und freuten sich sehr über unseren Besuch. Nach der Begrüßung war für uns ein Termin beim Präsidenten der Federal University of Santa Catarina (UFSC), Prof. Alvaro Toubes Prata, anberaumt, in dem wir unsere kurze Geschichte des Neuaufbaus der Hochschule Hamm-Lippstadt, sehr zum Erstaunen und zur Freude aller Anwesenden, erzählen durften. Das Gespräch dauerte letztendlich fast zwei Stunden und wir vereinbarten mit dem Präsidenten und den anwesenden Professoren eine gemeinsame Zusammenarbeit, z.B. auf dem Feld des Dozenten- und Studierendenaustausches und gemeinsamer Double-Degree-Studiengänge. Diese mündlich vereinbarte Partnerschaft soll in Kürze auch noch durch einen LOI offiziell bestätigt werden.

Campusrunde in Florianópolis

Campusrunde in Florianópolis

Bei einem gemeinsamen Mittagessen wurden uns dann noch einige Labore der Universität gezeigt. Da der Verkehr aufgrund der auch als Feriendomizil für viele Brasilianer immer attraktiver werdenden Gegend in den letzten drei Jahren sehr stark zugenommen hat, mussten wir uns schon zeitig auf den Weg zum Flughafen machen, um dann von Florianópolis mit der Abendmaschine Rio de Janeiro zu erreichen.

In Rio hatten wir dann am späten Abend zwei Stunden Aufenthalt, die sich allerdings mit Anstehen bei den Sicherheits- und Passkontrollen schnell in Luft bzw. Zeitknappheit auflösten. A propos Luft: um 23 Uhr abends waren es in Rio gefühlte 36° Celsius und ca. 95% Luftfeuchtigkeit, was bei den in der Schlange stehenden Mitreisenden für ein Lächeln sorgte. Nicht das Wetter war gemeint, sondern unsere unpassende Winterkleidung, in der wir bei den tropischen Temperaturen in der Stadt am Zuckerhut auftraten. Und à propos Zuckerhut: Beim etwas verspäteten Start in der Maschine nach Frankfurt saßen wir alle auf der richtigen Seite, sodass wir einen Blick auf den Zuckerhut und der beleuchteten Cristo-Rei-Statue, also den beiden Wahrzeichen von Rio, erhaschen konnten.

Gesund, glücklich aber vollkommen groggy wieder zurück in Deutschland können wir ein sehr positives Fazit dieses Kurzbesuchs in Brasilien ziehen. Die Gespräche mit zwei der bedeutendsten Universitäten verliefen auf höchster Ebene und allesamt sehr positiv und freundschaftlich, so dass wir uns auf die Gegenbesuche und den Fortschritt der Beziehungen zu Brasilien schon sehr freuen dürfen.

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