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Energietechnik und Ressourcenoptimierung

Bachelorstudiengang | Campus Hamm

Alle Welt redet von der Energiewende – Wir bilden die Menschen aus, die diese Energiewende gestalten.

Die Energiewende gestalten

Im Studiengang "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" lernst Du zunächst die naturwissenschaftlichen Grundlagen, die nötig sind, um das heutige Energiesystem fundiert zu verstehen. Dann analysieren wir dieses System mit seinen Stärken und Schwächen, um Dir auf dieser Basis die Fähigkeiten zu vermitteln, die es braucht, um den Wandel des Energiesystems, die Energiewende, aktiv mitgestalten zu können.

Nicht nur reden, sondern auch handeln

Kleines Mädchen hält einen Ballon, der wie eine Erdkugel aussieht.
Mika Baumeister / unsplash

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler gehen seit dem Jahr 2019 auf die Straße, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Das finden wir richtig und gut. Aber den Demonstrationen müssen auch Handlungen folgen. Nicht nur in der Politik, sondern bei jedem von uns. Wenn Du selber aktiv am notwendigen Umbau unseres Energiesystems mitarbeiten möchtest, dann bekommst Du in diesem Studiengang die nötigen Werkzeuge dafür an die Hand .

Fünf gute Gründe, "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" zu studieren:

  • Unser Energiesystem erlebt den größten Wandel seit Beginn des Industriezeitalters. Für diese Energiewende werden Fachleute in allen Bereichen des Energiesektors benötigt: Energieversorgungsunternehmen (größere Konzerne sowie kleinere Stadtwerke), energieintensive Industriefirmen, Ingenieurbüros, Energieberatungen, Projektentwicklungsfirmen, Anlagenbauunternehmen, Politik und Verwaltung u. v. m..
  • Absolventinnen und Absolventen von Studiengängen im energietechnischen Bereich werden dringend benötigt, um die Energiewende zu stemmen.
  • Das Energietechnik-Studium macht Spaß. Wir haben Studentinnen bzw. Studenten zu ihren Erfahrungen während des Studiums befragt. Die Interviews findest Du hier.
  • Das Berufsleben als Ingenieurin oder Ingenieur der Energietechnik ist sehr interessant, vielseitig und zukunftsorientiert:
    - Du bewegst wichtige Dinge.
    - Du kannst die Welt erkunden oder genauso gut in der Region die lokale Energiewende vorantreiben.
    - Du tust etwas extrem Sinnvolles und übernimmst Verantwortung für Dich und die Gesellschaft.
    Wir haben Absolventinnen bzw. Absolventen des Studiengangs zu ihren Erfahrungen im Berufsleben befragt. Was sie heute machen, findet Ihr hier. Und was sie im Nachhinein über ihr Studium denken, könnt ihr hier nachlesen.
  • Du hast hervorragende Aussichten auf einen sicheren Job und ein überdurchschnittliches Gehalt.

Absolvent Jakob Feliks zum Studiengang "Energietechnik und Ressourcenoptimierung"

 Absolvent Jakob Feliks berichtet im Video, was er heute macht und wie ihm sein Fachwissen aus dem Studiengang dabei hilft.

Studienverlauf

In den ersten drei Semestern werden die naturwissenschaftlichen Grundlagen vermittelt. Zunächst bringen wir durch Wiederholung des Schulstoffes die Studierenden mit unterschiedlichen Vorbildungen auf den nötigen Wissenstand. Dann geht es weiter mit energietechnischem Grundwissen wie Thermodynamik, Strömungslehre, Mechanik, Elektrotechnik usw. Parallel dazu vermitteln wir Dir auch die heute unabdingbaren Softskills wie Präsentationstechniken, Selbstmanagement und Englisch. (Details sind dem Modulplan zu entnehmen.)

Ab dem vierten Semester kannst Du eine von vier Vertiefungsrichtungen auswählen (diese werden unten einzeln vorgestellt). In allen Studienabschnitten unterstützen Dich unsere berufserfahrenden Lehrenden mit praxisorientierten Lehrformaten. Dabei machen die Vorlesungen der Vertiefungsrichtung knapp die Hälfte des Stundenplanes aus.

Das fünfte Semester ist das Praxissemester. Hier kannst Du entweder in einem Betrieb ein mindestens viermonatiges Praktikum absolvieren oder für ein Semester an einer Hochschule im Ausland studieren. Unser International Office hilft gerne bei der Kontaktherstellung mit einer unserer Partnerhochschulen im Ausland.

Im sechsten und siebten Semester geht es dann in den Endspurt. Parallel zu den Lehrveranstaltungen schreibst Du nun Deine Projektarbeit (6. Semester) und vollendest Deinen Studienerfolg mit der Bachelorarbeit (7. Semester).

Am Ende hast Du den Abschluss "Bachelor of Engineering" in der Tasche und bist bereit für den Eintritt in das Berufsleben oder in ein ergänzendes Masterstudium.

Studienschwerpunkte

  • Energieanlagen und Infrastruktursysteme

    Aufgrund veränderter ökologischer und politischer Rahmenbedigungen unterliegt die gesamte Energieversorgung einem tiefgreifenden Wandel, der sich über die nächsten Jahrzehnte weiterhin erstrecken wird. Dies gilt auf lokaler und nationaler wie auf internationaler Ebene gleichermaßen. Zwar gibt es weiterhin große zentrale Energieerzeugungsanlagen, doch dezentrale Energiegewinnung aus regenerativen Energien - und deren Einspeisung ins System - gewinnen eine immer größere Bedeutung.

    Nachhaltigkeit ist Maß der Dinge

    Neben der Wirtschaftlichkeit und der Versorungssicherheit spielt die Umweltverträglichkeit von Anlagen eine große Rolle. Alles in allem wird die Zukunftsfähigkeit von Energiesystemen an deren Nachhaltigkeit gemessen. Dabei gilt es technische, ökonomische und marktpolitische Anforderungen in eine Infrastruktur einzubetten: Erzeugung, Transport, Verteilung und Speicherung bilden einen intelligenten Systemverbund.

    Diesen veränderten Bedingungen und aktuellen Fragestellungen begegnet der Studiengang "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" mit dem Studienschwerpunkt "Energieanlagen und Infrastruktursysteme". Dabei wird ein umfassender und ganzheitlicher Blick auf die gesamte Systemlandschaft der Energieversorgung mit all ihren Facetten vermittelt. Hierzu gehört das Know-how über die technischen Zusammenhänge der Infrastruktureinrichtungen für Erzeugung, Transport, Verteilung und Speicherung von Energie genauso wie einschlägige Marktkenntnis und Expertise in Fragen zur Wirtschaftlichkeit.

    Nach der Orientierungsphase in den ersten drei Semestern beginnt mit dem vierten Semester die zunehmende individuelle Akzentuierung des Studiums. Auf dem Lehrplan stehen beispielsweise:

    • Aufbau zentraler und dezentraler Anlagen zur Energieerzeugung
    • Generelle Verfahren und Konzepte zur Bereitstellung von Strom und Wärme
    • Netzsysteme zum Transport und zur Verteilung leitungsgebundener Energien wie Strom, Erdgas und Wärme
    • Technologien zur Energiespeicherung
    • Intelligente Netze sowie Steuerung des Einspeiseverhaltens der energieerzeugenden Systemelemente sowie des Ausspeiseverhaltens der Energienutzer
    • Energiemanagement und Energieeffizienz
    • Technischer Umweltschutz
    • IT-Systeme in der Energieversorgung
    • Bewertung, Planung, Projektierung und Betrieb von Anlagen zur Energiebereitstellung

    Entsprechend vielfältig sind Deine beruflichen Einsatzmöglichkeiten, z. B. in der Projektierungsabteilung eines Anlagenbauunternehmens, in der Betriebsleitung einer Kraftwerksgesellschaft, in der Systemplanung einer Netzgesellschaft oder in der Handelseinheit zur Vermarktung von regenerativ erzeugter Energie u. v. m.

  • Energieinformatik

    Informations- und Kommunikationssysteme spielen seit jeher in der Energiewirtschaft eine wichtige Rolle. Für die Optimierung von Lastflüssen, der Sicherstellung von Energieeffizienz in Gebäuden oder der vollelektronischen Abwicklung des Energiehandels werden heute eine Vielzahl von hochspezifischen IT-Systemen eingesetzt, die stetig weiterentwickelt werden müssen.

    Aber auch die digitale Revolution geht an der Energiewirtschaft nicht spurlos vorüber. Informations- und Kommunikationssysteme dienen nicht mehr nur der Unterstützung der notwendigen Geschäftsprozesse der Energiewirtschaft, sondern schaffen selber neue Möglichkeiten: Virtuelle Kraftwerke, intelligente Verteilnetze oder genaue Prognosen der Einspeisung von dezentralen erneuerbaren Energien sind ohne Informationssysteme undenkbar. Eine wichtige Voraussetzung für die gelungene Umsetzung der Energiewende ist die Möglichkeit, Informationen über Energieangebot und Nachfrage in Echtzeit zueinander zu bringen.

    Diesen Herausforderungen begegnet der Schwerpunkt Energieinformatik. Den Studierenden werden im Kontext der Aufgaben der Energiewirtschaft umfassende Kenntnisse im Entwurf und der Entwicklung von komplexen Softwaresystemen vermittelt. Nach der Orientierungsphase in den ersten drei Semestern stehen ab dem vierten Semester folgende Inhalte auf dem Programm:

    • Grundlagen der Programmierung in C/C++
    • Algorithmen und Datenstrukturen
    • Objektorientierte Programmierung I + II
    • Computersicherheit
    • Datenbanken
    • IT-Systeme der Energietechnik

    Zudem sind viele weitere Wahlfächer möglich:

    • Software Engineering
    • Anwendung Photovoltaik und Wind
    • Numerische Methoden in der Ingenieurmathematik
    • Netzplanung und -berechnung
    • Gebäudesystemtechnik
    • Computernetzwerke
    • Gebäudeautomation
    • Leistungselektronik
    • Ausgewählte Kapitel der Regelungstechnik
    • Lineare Optimierung
    • Energiemanagement

    Entsprechend vielfältig sind Deine beruflichen Einsatzmöglichkeiten, z. B:

    • Umsetzung von Informationssystemen zur Optimierung von Netzbetrieb und Produktion
    • Entwicklung von IT-Systemen zur optimalen Abwicklung des elektronischen Energiehandel
    • Forschung im Bereich der Prognosesysteme für die Einspeisung erneuerbarer Energien
    • Realisierung modernen online/realtime-Systeme zur intelligenten Steuerung von Gebäuden
    • Entwurf von IT-Systemen im Bereich des Energiedatenmanagement oder der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen für den Energievertrieb
  • Gebäudetechnik

    Den Klimawandel zu stoppen ist ein Ziel, dass weltweit ganz oben auf der Agenda steht. Durch sparsamen Umgang mit Ressourcen und Effiziensteigerung in der Energieerzeugung und -verwendung in allen Bereichen des täglichen Lebens können wir wesentlich zum Klimaschutz beitragen. Großes Potenzial hat dabei der Bereich der Gebäudetechnik, denn in Deutschland wird beispielsweise ein Viertel der zur Verfügung stehenden Energie für die Heizung von Bauten verwendet.

    Damit die Kohlendioxid-Ziele erreicht werden, gilt es, im Vergleich zu heute, den Energiebedarf bei Gebäuden drastisch zu reduzieren. Eine große Chance liegt darin, die Energieversorgung auf energieeffiziente und klimafreundliche Anlagen und Systeme in privaten, gewerblichen und öffentlichen Gebäude umzustellen.

    Bedarfsgerechte und effiziente Versorgung

    Diesen veränderten Bedingungen und aktuellen Fragestellungen begegnet der Studiengang "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" mit dem Studienschwerpunkt "Gebäudetechnik". Insbesondere die Umstellung von konventioneller auf innovative Gebäudetechnik spielt eine Rolle. In modernen Systemen geht es um Gebäudesimulation und -automation, Smart Homes, Wärmepumpen, Biomasseheizungen, Solaranlagen und Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Ihr komplexes Zusammenspiel zu verstehen und neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, sind Ziele im Studienschwerpunkt. Ebenso der Aufbau von Beratungskompetenz bei der Planung von Anlagen und deren Inbetriebnahme.

    Nach der Orientierungsphase in den ersten drei Semestern beginnt mit dem vierten Semester die zunehmende individuelle Akzentuierung im Studium.

    Auf dem Lehrplan stehen beispielsweise:

    • Heizung-, Lüftung-, Klimatechnik
    • Gebäudeautomation
    • Schall-/Sanitärtechnik
    • Planungsgrundlagen für die Gebäudeenergieversorgung
    • Rationelle Energieverwendung
    • Elektrische Gebäudeenergieversorgung Bauphysik
    • Energiemanagement und optimaler Energieeinsatz
    Entsprechend vielfältig sind Deine beruflichen Einsatzmöglichkeiten, z. B. in Ingenieurbüros zur Planung und Durchführung gebäudetechnischer Installationen, in Beratungsunternehmen zur Ermittlung von Energieeinsparpotentialen und Strategien zur kostenoptimalen Bewirtschaftung von Liegenschaften, in der Projektabteilung von Systemkomponentenherstellern zur Realisierung hochmoderner Technologien für intelligente Energienanwendungen im Alltag u. v. m.
  • Regenerative Energien

    Fossile Brennstoffe bildeten über Jahrzehnte die Basis in der weltweiten Energieerzeugung. Doch die Vorräte sind nicht unerschöpflich und das bei der Erzeugung entstehende Kohlendioxid, ein wesentlicher Faktor beim Klimawandel, belastet als Emissionen die Umwelt. Ganz im Gegensatz zu regenerativen Energien, die aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse gewonnen werden. Ein weiterer großer Vorteil: sie sind nicht an große Kraftwerke und zentrale Versorgungsstrukturen gebunden. Oder anders formuliert: Regenerative Energien erlauben eine dezentrale Energieversorgung.

    Regenerative Energien stellen allerdings auch eine Herausforderung bei der Integration in die bestehende Infrastruktur wie in intelligente Gebäudetechnik dar. So es gibt zum Beispiel Fragen bei der Versorgungssicherheit, denn Ressourcen wie Wind und Sonne unterliegen Schwankungen. Oder was passiert bei Überproduktion von regenerativen Energien? Wie können sie gespeichert werden oder in Netze eingespeist werden? Welche Standorte sind geeignet und wie kann der Wirkungsgrad von Anlagen erhöht werden?

    Von Primärenergieträgern zu Endenergien

    Diesen veränderten Bedingungen und aktuellen Fragestellungen begegnet der Studiengang "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" mit dem Studienschwerpunkt "Regenerative Energien".

    Nach der Orientierungsphase in den ersten drei Semestern beginnt mit dem vierten Semester die zunehmende indivuduelle Akzentuierung des Studiums.

    Auf dem Programm stehen beispielsweise:

    • Grundlagen und weiterführende Kapitel biogener Energien 
    • Technik und Anwendungsformen der Windenergie- und Wasserkraftnutzung
    • Anwendungstechnik der Photovoltaik
    • Projektentwicklung
    • Technik und Anwendungen der Solar- und Geothermie
    • Prozess-/Verfahrenstechnik sowie Umwelttechnik
    • Abfallbehandlung und Kreislaufwirtschaft
    • Energie und Wasser
    • Einbindung der Anlagen zur regenerativen Energienutzung in den Systemverbund
    • Speichertechnologien

    Dieser Studienschwerpunkt vermittelt ein umfassendes Verständnis und detaillierte Einblicke in die einzelnen Technologien zur Umwandlung regenerativer Primärenergieträger in die Nutzenergieformen Strom und Wärme.

    Entsprechend vielfältig sind Deine beruflichen Einsatzmöglichkeiten, z. B. in der Entwicklungsabteilung zur Optimierung der Windkraftnutzung, der Vertriebseinheit zur Vermarktung von Solarenergiesystemen, der Institution zur Genehmigung von Anlagen zur Nutzung biogener Energien u. v. m.

HSHL-Studiengang "Energietechnik und Ressourcenoptimierung"

Antworten auf Fragen, wie Energie optimal bereitgestellt und genutzt werden kann, wie sich neue Techniken in bestehende Strukturen und Märkte integrieren lassen und wie sich der Wandel in der Versorgungslandschaft managen lässt.

Berufsbilder

Nach dem erfolgreichen Abschluss als "Bachelor of Engineering" kannst Du mit einem Masterstudium die wissenschaftliche Karriere fortführen, oder Du gehst in die Praxis und arbeitest als Ingenieurin oder Ingenieur.

 

Die folgende Liste zeigt exemplarisch mögliche Arbeitgeber und die dort möglichen Arbeitsbereiche:

  • Energieversorgungsunternehmen
    • Planung von neuen Stromerzeugungskapazitäten insbesondere auf Basis erneuerbarer Energien
    • Betrieb und Instandhaltung von Kraftwerkskapazitäten, Windparks, Solaranlagen sowie des Versorgungsnetzes
    • Planung und Organisation des Netzaus- oder umbaus für Strom, Gas und Wärme
    • Management und Optimierung des Netzbetriebs unter Berücksichtigung der Digitalisierung und "intelligenter" Netzsysteme (Smart Grids)
    • Energetische Sanierung von Stadtquartieren im Rahmen der "Wärmewende"
    • Entwicklung von Geschäftsmodellen und Ausbau der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität
    • Kopplung der Versorgungssektoren Strom, Wärme und Verkehr
    • Großkundenbetreuung, Energieberatung und Identifikation von Effizienzpotenzialen, Energiehandel
    • Entwicklung neuer Dienstleistungsangebote wie z. B. Energieeinspar-Contracting
    • Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern bei der Belegung öffentlicher Dachflächen mit Photovoltaik
    • Strategische Planung und Machbarkeitsstudien
  • Ingenieurbüros
    • Erstellung von Machbarkeitsstudien
    • Anlagenplanung (Windparks, PV-Anlagen, Biogasanlagen, Flexibilisierung bestehender fossiler Kraftwerke, Technische Gebäudeausrüstung)
    • Begleitung von Energieversorgungsunternehmen bei der Beschaffung neuer Kraftwerkskapazitäten bzw. bei der Planung und Umsetzung des Netzausbaus
    • Vertragsverhandlungen zwischen Anlagenbauunternehmen und Projektgesellschaften
    • Baubegleitung und Baustellenüberwachung
    • Projektbewertung für Banken bei Investitionsentscheidungen für Energieinfrastrukturprojekte (Due Diligence)
  • Projektentwicklungsbüros
    • Site Scouting (Identifikation geeigneter Projektstandorte)
    • Einholen von Genehmigungen für neue Projektvorhaben
    • Öffentlichkeitsarbeit für neue Projekte (Akzeptanz finden bei Anwohnern)
    • Projektvermarktung, Finden von Investoren
    • Verhandlungen mit Banken
  • Energieversorgung bei Großbetrieben
    • Management der Strom-, Wärme- und Wasserversorgung in Großbetrieben
    • Betrieb und Instandhaltung der Anlagen
    • Ausbau und Modernisierung des Anlagenbestandes
    • Einführung von KWK und Erneuerbarer Energien
  • Hersteller von Anlagen oder anderen Produkten
    • Forschung und Entwicklung für technologische Neuprodukte und innovative Geschäftsmodelle
    • Prototypenbau und Anwendungsentwicklung (z. B. Durchführung von Versuchsreihen oder Simulationen)
    • Anlagenplanung
    • Bauleitung
    • Vertriebsingenieur/in
    • Kundenbetreuung
  • Forschungseinrichtungen
    • Entwicklung neuer technischer Verfahren und Versorgungslösungen (z. B. in Bezug auf neue Batterietechnologien, Wasserstoffapplikationen, digitaltechnischen Anwendungen u. v. m.)
    • Aufbau und Betrieb von Versuchseinrichtungen
    • Bauteil-/Prozess-Optimierung mittels Simulationsrechnungen
    • Durchführung von Testreihen
    • Umsetzung der neuen Verfahren in marktfähige Produkte

Unternehmen über Absolventinnen und Absolventen

B.A.U.M. Consult GmbH
"Die Absolventen des Studiengangs "Energietechnik und Ressourceneffizienz" an der HSHL lernen nicht nur das notwendige Rüstzeug, um die technischen Herausforderungen der Energiewende in Deutschland im Kleinen wie im Großen mitzugestalten. Vielmehr lernen sie auch die "weichen" Faktoren zur Gestaltung der dahinter liegenden Veränderungsprozesses kennen. Das macht die Absolventen dieses Studiengangs für unser Beratungsgeschäft für Umwelt- und Klimaschutz in Unternehmen und Kommunen so interessant."

Elemental Group
"Regelmäßig nehmen wir in unserem Unternehmen HSHL-Studierende als Praktikanten auf. Die Erfahrungen waren bisher durchweg positiv. Durch technisches Knowhow, Kreativität und Dynamik waren die HSHL-Studierenden stets eine Bereicherung für unser Team und konnten Anstöße für spannende, neue Projekte geben. Von der Prüfung neuer Solaraufbauten auf Fidschi über die Entwicklung eines neuen Geschäftsbereichs in der unabhängigen Testung von Solaranlagen bis hin zur Erarbeitung hochqualitativer Lehrmaterialen für unsere Trainings im Bereich erneuerbare Energien -  die Studierenden konnten sich in verschiedensten Bereichen auf produktive Weise einbringen und Erfahrungen sammeln."

Tractebel Engineering GmbH
"Bei uns haben Studierende ihr Praxissemester absolviert, ihre Bachelor- bzw. Masterarbeit geschrieben und eine Absolventin wurde nach ihrer Masterarbeit unter Vertrag genommen. Neben dem technischen Basiswissen, das wir voraussetzen, verfügten die HSHL-Studierenden auch über Wissen zum Ablauf von Projekten in der Energiebranche, von den früheren Phasen der Machbarkeitsstudie bis zur Bauüberwachung und Inbetriebsetzung. Das machte sie vom ersten Tag an zu wertvollen Mitarbeitenden. Auch in Zukunft freuen wir uns auf weitere motivierte Studierende der HSHL."

Fichtner
"Studierende des Studiengangs zeichnen sich durch ein hohes Maß an praxisrelevantem Wissen aus. Neben dem technischen Fachwissen bringen die HSHL-Studierenden Wissen über die Abläufe und die Administration von Projekten in der Energietechnik mit. Das befähigt sie, die Arbeiten und Zusammenhänge in unserer Abteilung sehr schnell zu begreifen. Dadurch sind sie in unserem Tagesgeschäft bereits nach einer kurzen Einarbeitungsphase nutzbringend einsetzbar. Wir haben mit den Studierenden der HSHL, die bei uns ihr Praxissemester verbrachten, oder als Werkstudent bzw. -studentin und Absolvent gearbeitet haben, durchweg positive Erfahrungen gesammelt und freuen uns auf zukünftige Studierende des Studiengangs."

 

 

Unsere Absolventinnen und Absolventen

Marco Lenkenhoff, HSHL-Absolvent 2013, arbeitet nach seinem Abschluss als Ingenieur im Bereich Utility Supply bei der der Bayer Pharma AG in Bergkamen

Rückblickend wurden mir im Studium sehr wertvolle Werkzeuge für meine derzeitige berufliche Tätigkeit mitgegeben, die mich zudem sehr gut auf die Herausforderungen im heutigen Berufsleben vorbereitet haben. Besonders positiv sind mir dabei der stets hilfreiche Kontakt zu den Professoren und die gute Unterstützung bei der Projekt- und Bachelorarbeit in Erinnerung geblieben.

Ulrike Gunnemann, HSHL-Absolventin 2015, arbeitet nach ihrem Abschluss als Energy System Planner in der Abteilung für Energiewirtschaft und Planung bei Lahmeyer International in Bad Vilbel

Wenn ich heute Präsentationen vor Kunden halte, profitiere ich davon, dass wir im Studium häufig Vorträge vor Kommilitoninnen und Kommilitonen gehalten und aktuelle Themen diskutiert haben. Diese Erfahrungen geben einem nicht nur viel Sicherheit, sondern sensibilisieren auch für essentielle Entwicklungen in der Energietechnik.

Christin Flottmeier, HSHL-Absolventin 2015, wechselte nach ihrem Bachelorabschluss an die Universität Kassel für ein Masterstudium

Seit dem Sommersemester 2015 führe ich mein Studium an der Universität Kassel fort. Hier habe ich mich für den Masterstudiengang "Regenerative Energien & Energieeffizienz" entschieden, um besonders die Bereiche dezentrale Einspeisesysteme und deren Netzintegration zu vertiefen. Die Grundlagen, die ich von der HSHL mitnehmen durfte, helfen mir im Masterstudium sehr. So konnte ich beispielsweise direkt mit meinen Wunschfächern durchstarten, anstatt Grundlagen erneut zu hören.

Jakob Feliks, HSHL-Absolvent 2017, arbeitet nach seinem Abschluss als Projektingenieur bei der FICHTNER GmbH & Co. KG in Stuttgart

Die erlernten Fähigkeiten aus dem Studium, helfen mir unter anderem bei der Führung von technischen Klärungsgesprächen, Baustellenüberwachungen und der Beratung von technischen Lösungsansätzen. Durch das vermittelte "Technische-Know-How", gekoppelt mit den wichtigsten Management-Tools und dem entsprechenden Praxisbezug aus dem Studium, wurde mir der Einstieg in die Berufswelt, wie auch der Umgang mit solchen Aufgaben stark vereinfacht.

René Böhm, HSHL-Absolvent 2016, arbeitet nach seinem Abschluss als Klimaschutzmanager bei der Gemeinde Bönen

Als Klimaschutzmanager bin ich für die Steuerung, Koordinierung und Unterstützung von Einzelmaßnahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes wie der Förderung der Solarenergie oder auch der Energieeinsparung im Gebäudestand verantwortlich. Dabei achte ich außerdem auf die Fortschreibung des Energie- und Klimaschutzkonzeptes sowie der Energie- und CO2-Bilanz. Zudem bin ich in der Lage Kunden im Bereich Klimaschutz, Energieeffizienz und klimafreundliche Verwaltung zu beraten. Im Studium habe ich gelernt, Lösungen für bestimmte Problemstellungen zu erarbeiten. So organisiere und führe ich beispielsweise Informationsveranstaltungen, Schulungen, Wettbewerbe, Aktionen und Kampagnen durch.

Einblick der Absolventin Verena Dohmwirth

Absolventin Verena Dohmwirth gibt im Video einen Einblick in Zukunftsperspektiven und Fachwissensanwendungen im Beruf nach einem Studium.

Weitere Informationen

  • Module

    Zum Studienstart und im Verlauf des Studiums wird der Modulplan Dein stetiger Begleiter sein. Hier frühzeitig einen Blick hinein zu werfen, lohnt sich. Denn ein Bachelorstudium setzt sich aus verschiedenen Themen-Bausteinen, den sogenannten Modulen, zusammen. Ein Modul wiederum fasst eine oder mehrere Lehrveranstaltungen aus einem gemeinsamen Kompetenzfeld zusammen.

    Am Ende eines Semesters stellst Du Deine Leistungen durch mündliche oder schriftliche Prüfungen oder einer Mischung aus beiden unter Beweis und bekommst dafür Noten. Bei bestandener Prüfung werden Dir dann Credit Points gutgeschrieben.

  • Credit Points

    Jedes Modul ist mit Credit Points versehen, die es im Laufe des Studiums zu erreichen gilt. Ein Credit Point steht für einen Zeitaufwand von 30 Stunden, der sich aus Anwesenheit bei Lehrveranstaltungen, Praxiszeiten und Lernphasen für Prüfungsvorbereitungen zusammensetzt. In den sieben Semestern Regelstudienzeit bis zu Deinem Bachelor wirst Du insgesamt 210 Credit Points erwerben, die sich gleichmäßig über den gesamten Zeitraum verteilen. Unter Regelstudienzeit versteht sich die Semesterzahl, die bei einem zügigen und intensiven Studium bis zum Abschluss benötigt wird.

  • Semesterwochenstunden

    Für die Lehrveranstaltungen gilt die Zeiteinheit "Semesterwochenstunden" – oder anders gesagt: eine akademische Stunde von 45 Minuten Dauer. Pro Woche, lässt sich sagen, wirst Du etwa 25 Semesterwochenstunden in Lehrveranstaltungen verbringen. Etwas mehr als diese Zeit solltest Du für eigene Recherchen, Nacharbeiten, Vorbereitungen und Lernen für Klausuren einplanen. Wann Du lernst, ist Dir selbst überlassen, sodass Du genügend Freizeit finden wirst, um Deinen Hobbys nachzugehen.

  • Abschluss zum Bachelor

    Zum Abschluss Deines Studiums wirst Du Deine Bachelorabeit verfassen und Prüfungen ablegen. Und am Ende mit Stolz Deine Graduierung, die Verleihung des akademischen Grades "Bachelor of Engineering" entgegennehmen.

  • Absolventinnen- und Absolventenstudie

    Die Hochschule Hamm-Lippstadt beteiligt sich seit dem Wintersemester 2015/16 am Kooperationsprojekt Absolventenstudien (KOAB). Wissenschaftlich begleitet durch das ISTAT – Institut für angewandte Statistik, befragen jährlich bundesweit rund 60 KOAB-Partnerhochschulen ihre Alumni des vorangegangenen Prüfungsjahres mit Hilfe eines standardisierten Online-Fragebogens. Die Ergebnisse der Befragung sind auf den Seiten unseres Alumni Service zu finden.

Meteorologische Messstation

pollography / photocase.de

Wetterdaten der Messstation am Campus Hamm

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Häufig gestellte Fragen

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