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soer alex / photocase.de

Absolventinnen- und Absolventenbefragung

Übergang Studium Beruf | Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt

Eine systematische, wissenschaftlich fundierte Erhebung von Erfahrungen und Bedürfnissen der Absolventinnen und Absolventen beim Übergang vom Studium in den Arbeitsmarkt.

Absolventenbefragung

Studienbedingungen und Berufserfolg

Die Hochschule Hamm-Lippstadt beteiligt sich seit dem Wintersemester 2015/16 am Kooperationsprojekt Absolventenstudien (KOAB). Wissenschaftlich begleitet durch das ISTAT – Institut für angewandte Statistik, befragen jährlich bundesweit rund 60 KOAB-Partnerhochschulen ihre Alumni des vorangegangenen Prüfungsjahres mit Hilfe eines standardisierten Online-Fragebogens.

Ziele der Befragung

Die systematische, wissenschaftlich fundierte Erhebung von Erfahrungen und Bedürfnissen der Absolventinnen und Absolventen beim Übergang vom Studium in den Arbeitsmarkt ist das Ziel von KOAB. Die ehemaligen Studierenden erhalten die Möglichkeit, ein Feedback zu ihrem Studium abzugeben und es hinsichtlich der Vorbereitung auf die Anforderungen des Berufslebens zu bewerten. Darüber hinaus erfährt die Hochschule Hamm-Lippstadt, in welchen Berufs- und Tätigkeitsfeldern ihre Alumni tätig werden und wie die Bedingungen hier aussehen.

Ergebnisse der Befragung

Die hochschulspezifischen Befragungsergebnisse bilden eine zentrale Informationsquelle für das Qualitätsmanagement der Hochschule Hamm-Lippstadt und tragen zur zielgerichteten Weiterentwicklung von Studium und Lehre bei. Darüber hinaus ist das Feedback der Absolventinnen und Absolventen aufschlussreich für die Arbeit des Career und Alumni Service, der Studienberatung und weiterer Einrichtungen der Hochschule. Anfang 2019 wurde die Berichtsform der Befragung umgestaltet. Infolgedessen finden Interessierte weiter unten auf der Seite ab dem Prüfungsjahrgang 2016 nun die hochschulweiten Ergebnisse aus der Absolventenbefragung.

Nationales Bildungsmonitoring

Das Kooperationsprojekt Absolventenstudien ist zudem mit dem nationalen Absolventenpanel verbunden, welches alle vier Jahre durchgeführt wird. Im Rahmen des nationalen Absolventenpanels werden zufällig ausgewählte Absolventinnen und Absolventen befragt. Das nationale Absolventenpanel dient vor allem der Bildungsberichterstattung und ermöglicht die politische Entscheidungsfindung auf Bundesebene.

Zu Beginn der Befragung wird darauf hingewiesen, ob die Befragungsergebnisse für das nationale Bildungsmonitoring verwendet werden. In diesem Fall werden die Befragungsergebnisse sowohl von den im KOAB organisierten Hochschulen und dem ISTAT als auch vom International Centre for Higher Education Research (INCHER) der Universität Kassel und vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) verwendet. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Absolventinnen oder Absolventen nicht zu unterschiedlichen, sich inhaltlich überschneidenden Studien eingeladen werden, sondern nur zu einer zentralen Studie.

Weitere Infos

Nähere Informationen zu KOAB, wie z. B. den Befragungsmethoden und der Datenaufbereitung, sind auf der Projektseite des ISTAT zu finden.

Erkenntnisse aus der Befragung des Jahrgangs 2016

Studienmotivation

Jeweils 85 Prozent der Befragten waren durch Interesse am Fach und bessere Chancen am Arbeitsmarkt zur Aufnahme des Studiums motiviert. Für 66 Prozent war der Faktor hohes Einkommen und für 60 Prozent der Faktor Arbeitsplatzsicherheit wichtig.

Studienbedingungen und Studieninhalte

55 Prozent bzw. 71 Prozent der Befragten bewerteten die didaktische bzw. fachliche Qualität der Lehre gut bis sehr gut. Außerdem erhielten die Aktualität der vermittelten Methoden (69 Prozent) und das Training von mündlicher Präsentation (70 Prozent) gute bis sehr gute Noten.

Rückblickende Studienzufriedenheit und Berufszufriedenheit

62 Prozent der Befragten waren rückblickend mit ihrem Studium an der HSHL sehr zufrieden oder zufrieden. Auch mit ihrer beruflichen Situation sind deutlich über die Hälfte der befragten Absolventinnen und Absolventen (65 Prozent) zufrieden oder sehr zufrieden.

Ergebnisse der HSHL-Absolventenbefragungen

  • Befragung der Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2016

    Bei der Befragung der Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2016 beteiligten sich 96 Personen (28 Prozent) von insgesamt 338 Absolventinnen und Absolventen aus zehn Studiengängen. In Auszügen sind hier die wichtigsten Ergebnisse der Befragung genannt.

    Studienmotivation und Studienzufriedenheit

    • Die ausschlaggebenden Faktoren zur Motivation, das Studium aufzunehmen, waren bessere Chancen am Arbeitsmarkt und Interesse am Fach („Trifft voll zu“ sagten jeweils 85 Prozent der Befragten) sowie hohes Einkommen (sagten 66 Prozent der Befragten) und Arbeitsplatzsicherheit (sagten 60 Prozent der Befragten).
    • 62 Prozent der Befragten äußerten rückblickend, dass sie mit ihrem Studium an der HSHL sehr zufrieden oder zufrieden waren. 59 Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich nochmal für ein Studium an der HSHL entscheiden würden. 63 Prozent der befragten Alumni würden auch noch einmal denselben Studiengang wählen.
    • Lediglich 10 Prozent der Absolventinnen und Absolventen erwogen ernsthaft im Studienverlauf, ihr Studium abzubrechen.

    Studienbedingungen und Studieninhalte

    • Bei der Frage nach dem Studienangebot und den Studienbedingungen erhielt besonders die didaktische und fachliche Qualität der Lehre gute Noten. 55 Prozent bzw. 71 Prozent der Befragten bewerteten sie im Nachhinein als gut bis sehr gut. Auch die Aktualität der vermittelten Methoden sowie das Training von mündlichen Präsentationen beurteilen jeweils knapp 70 Prozent der befragten Alumni mit den Noten gut bzw. sehr gut. Laut den Befragten könnten hingegen der Forschungsbezug von Lehre und Lernen sowie Organisationsprozesse im Studienablauf noch weiter verbessert werden.
    • Über 50 Prozent der befragten Alumni bewerten die Ausstattung der Hochschule in fast allen Teilbereichen (Labore, Ausstattung der Lehrräume, Zugang zu EDV/WLAN etc.) als gut bis sehr gut. Die Verfügbarkeit von Lehr- und Lernräumen wird durchschnittlich mit einer 3,1 (auf einer Notenskala von 1-5) bewertet.
    • Nach praxis- und berufsbezogenen Elementen des Studiums gefragt, sind die Absolventinnen und Absolventen ebenfalls sehr zufrieden: Dass viele Lehrende der HSHL aus der Praxis kommen, als auch die praxisbezogenen Lehrinhalte sowie die Verknüpfung von Theorie und Praxis bewertet deutlich mehr als die Hälfte der Befragten als sehr gut.
    • Bezogen auf die zentralen Angebote an der Hochschule Hamm-Lippstadt bewerten mehr als die Hälfte der befragten Absolventinnen und Absolventen insbesondere bereitgestellte Informationen im Internet, die digitalen Mediendienste (myHSHL, E-Learning-Angebote) sowie die Verfügbarkeit notwendiger Literatur (inkl. Online-Ressourcen) in der zentralen Hochschulbibliothek als gut bis sehr gut.

    Beschäftigungssuche und Beschäftigungssituation 1,5 Jahre nach Studienabschluss

    • 1,5 Jahre nach Studienabschluss befinden sich 63 Prozent der Befragten in einem regulären abhängigen Beschäftigungsverhältnis. 47 Prozent sind in einem Aufbaustudium (z. B. Masterstudium). Mehrfachnennungen waren hier möglich.
    • Die Absolventinnen und Absolventen bleiben in der Region: 26 Prozent sind am Hochschulstandort beschäftigt, 11 Prozent in der Region der Hochschule und 62 Prozent in Deutschland.
    • Unbefristet beschäftigt sind 53 Prozent der Befragten, 47 Prozent haben einen befristeten Vertrag. 71 Prozent arbeiten in Vollzeit.
    • Der größere Teil der befragten Absolventinnen und Absolventen arbeitet nach dem Studienabschluss im (Privat-)Wirtschaftlichen Bereich (75 Prozent).
    • Das monatliche Bruttoeinkommen in Vollzeitbeschäftigung liegt bei den befragten Alumni zwischen 3.001-3.250 Euro (in Median).
    • Deutlich über die Hälfte der befragten Absolventinnen und Absolventen (65 Prozent) sind mit ihrer beruflichen Situation zufrieden oder sehr zufrieden.
  • Befragung der Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2015

    Bereits zum zweiten Mal hat die Hochschule Hamm-Lippstadt am KOAB-Projekt teilgenommen und ihre Absolventinnen und Absolventen des Prüfjahrgangs 2015 befragt. Spezifische Ergebnisse zur Bewertung des Studiums sowie zur Beschäftigungssituation 1,5 Jahre nach Abschluss des Studiums liegen zu den Bachelorstudiengängen "Biomedizinische Technologie", "Energietechnik und Ressourcenoptimierung", "Technisches Management und Marketing" und "Wirtschaftsingenieurwesen" vor.

    Motivation zur Aufnahme des Studiums

    Das Studienangebot der Hochschule Hamm-Lippstadt orientiert sich an den Bedingungen des Arbeitsmarktes, welches bei allen Befragten aus jedem Studiengang einer der wichtigsten Faktoren bei der Entscheidung zur Aufnahme des Studiums ist. Vor allem im Studiengang "Technisches Management und Marketing" sind neben dem fachlichen Interesse, die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und das damit verbundene spätere Einkommen und Ansehen besonders entscheidend für die Wahl des Studienfachs.

    Studienbedingungen und -zufriedenheit

    Die Studienbedingungen an der HSHL wurden insgesamt als zufriedenstellend beurteilt, 78 Prozent der Alumni sind im Rückblick mit ihrem Studium zufrieden oder sehr zufrieden und 60 Prozent würden die HSHL erneut als Studienort wählen. Vor allem die Qualität der Ausstattung und die Praxisorientierung werden gut bewertet, die ehemaligen Studierenden des Studiengangs "Biomedizinische Technologie" loben die modernen Laboranlagen.

    Außerdem wird die fachliche Qualität und Aktualität der Lehre sowie die Lehrmethoden und Didaktik als gut empfunden. 58 Prozent der Alumni bewerten das Ausmaß, in dem sie die im Studium erworbenen Qualifikationen in der jetzigen Beschäftigungssituation verwenden, als hoch.

    Beschäftigungsart, Tätigkeitsbereich

    Der Übergang in den Arbeitsmarkt funktioniert insgesamt gut, 60 Prozent der Alumni haben innerhalb eines halben Jahres eine Beschäftigung gefunden. Im Studiengang "Technisches Management und Marketing" liegt die Zahl der freiberuflich Beschäftigten mit 6 Prozent am höchsten. 81 Prozent der Alumni sind Vollzeit beschäftigt, davon sind 74 Prozent unbefristet eingestellt. Alumni des Studiengangs "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" sind sogar zu 100 Prozent unbefristet beschäftigt und vor allem in Großunternehmen tätig. Das Bruttomonatseinkommen der Vollzeitbeschäftigten liegt bei durchschnittlich 3.511 Euro.

    88 Prozent der Befragten aus dem Studiengang "Technisches Management und Marketing" sind im kaufmännischen Bereich tätig. Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" sind zu 100 Prozent in technischen Berufen tätig, bei Alumni des Studiengangs "Biomedizinische Technologie" ist das Beschäftigungsverhältnis sehr vielfältig. Man findet sie am häufigsten in technischen Berufen oder Berufen aus dem Bereich Beratung, Betreuung und Gesundheit.

    Region

    Die Hochschule möchte verstärkt Fachkräfte für die Region ausbilden und wird diesem Anspruch nach der vorliegenden Befragung gerecht. Im Vergleich zur Befragung 2015/16 ist sowohl der Anteil derjenigen, die in Deutschland arbeiten (jetzt 100 Prozent), als auch der derjenigen, die in NRW arbeiten (jetzt 79 Prozent) gestiegen. In der Region der Hochschule verbleiben 15 Prozent der Absolventinnen und Absolventen.

  • Befragung der Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2014

    Erstmalig hat die Hochschule Hamm-Lippstadt 2015/16 am KOAB-Projekt teilgenommen und ihre Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2014 befragt. Spezifische Ergebnisse zur Beschäftigungssituation circa 1,5 Jahre nach Studienabschluss liegen für die Studiengänge "Biomedizinische Technologie", "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" und "Wirtschaftsingenieurwesen" vor.

    Selbständigkeit, Befristung, Vollzeit

    55 Prozent der Befragten sind bereits regulär erwerbstätig, 6 Prozent wählten den Gang in die Selbstständigkeit. Mit 78 Prozent sind erfreulich viele der Erwerbstätigen unbefristet beschäftigt. 95 Prozent arbeiten in Vollzeit. Etwa ein Drittel gibt an, zunächst ein weiterführendes Masterstudium zu absolvieren und zum Befragungszeitpunkt noch zu studieren.

    Region, ökonomischer Sektor, Unternehmensgröße

    Die Hochschule erfüllt ihren Anspruch, Nachwuchskräfte für die Region auszubilden. 94 Prozent der Alumni arbeiten in Deutschland, 74 Prozent sogar in NRW. Dabei verbleiben 23 Prozent am jeweiligen Hochschulstandort, weitere 26 Prozent in der Region der Hochschule. Deutliche studiengangsspezifische Unterschiede gibt es hinsichtlich des ökomischen Sektors. So arbeiten 100 Prozent der Alumni des Studiengangs "Wirtschaftsingenieurwesen" ebenso wie 80 Prozent der Alumni "Biomedizinische Technologie" in der Privatwirtschaft, während 57 Prozent der Alumni "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" im öffentlichen Bereich tätig sind.

    Auch in Bezug auf die Größe des Unternehmens, für das sie tätig werden, unterscheiden sich die Alumni. Fast 90 Prozent "Wirtschaftsingenieurwesen"-Absolventinnen und -Absolventen arbeiten in einem Unternehmen oder einer Organisation mit mehr als 1.000 Beschäftigen. Das trifft nur auf 40 Prozent der Alumni "Biomedizinische Technologie" zu und Alumni des Studiengangs "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" sind gar nicht in einem Großunternehmen beschäftigt. In einem kleinen Unternehmen mit höchstens 49 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind dagegen 40 Prozent der Alumni "Biomedizinische Technologie" und über 30 Prozent der Alumni "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" tätig.

    Wirtschaftsbereich, Tätigkeitsbereich, Branche

    Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs "Wirtschaftsingenieurwesen" arbeiten fast ausschließlich in der Industrie, während 80 Prozent der Alumni "Biomedizinische Technologie" im Dienstleistungssektor tätig sind. Auch "Energietechnik und Ressourcenoptimierung"-Alumni findet man häufiger in der Industrie, sie sind aber auch im Bereich Bildung und Forschung angestellt.

    Der Tätigkeitsbereich unterscheidet sich deutlich: Während 80 Prozent der Alumni aus "Biomedizinische Technologie" technischen Tätigkeiten nachgeht, sind 60 Prozent der Alumni "Wirtschaftsingenieurwesen" im kaufmännischen Bereich tätig. Absolventinnen und Absolventen von "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" verteilen sich auf beide Bereiche ebenso wie auf Forschung und Entwicklung und, als einziger Studiengang, auf den Bereich Lehre, Unterricht und Ausbildung.

    In welchen Branchen die Alumni tätig werden, hängt nicht zuletzt vom gewählten Studienschwerpunkt und zuvor gemachten Praktika ab. 60 Prozent der Alumni "Biomedizinische Technologie" arbeiten in Krankenhäusern. Programmierungstätigkeiten zählen mit 20 Prozent zum zweiten differenzierten Tätigkeitsbereich.

    Energieversorgung und Hochschulen sind mit jeweils 30 Prozent die am häufigsten genannten Branchen bei Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs "Energietechnik und Ressourcenoptimierung". Aber auch Öffentliche Verwaltung, Baugewerbe und Ingenieurbüros werden als Wirtschaftszweige angegeben.

    Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure werden als Generalisten ausgebildet und arbeiten demnach in den verschiedensten Branchen. Am häufigsten vertreten sind bei den Befragten die Branchen Maschinenbau, Fahrzeugindustrie und Elektrotechnik.

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