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Absolventinnen- und Absolventenbefragung

Übergang Studium Beruf | Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt

Eine systematische, wissenschaftlich fundierte Erhebung von Erfahrungen und Bedürfnissen der Absolventinnen und Absolventen beim Übergang vom Studium in den Arbeitsmarkt.

Absolventenbefragung

Studienbedingungen und Berufserfolg

Die Hochschule Hamm-Lippstadt beteiligt sich seit dem Wintersemester 2015/16 am Kooperationsprojekt Absolventenstudien (KOAB). Wissenschaftlich begleitet durch das ISTAT – Institut für angewandte Statistik, befragen jährlich bundesweit rund 60 KOAB-Partnerhochschulen ihre Alumni des vorangegangenen Prüfungsjahres mit Hilfe eines standardisierten Online-Fragebogens.

Ziele der Befragung

Die systematische, wissenschaftlich fundierte Erhebung von Erfahrungen und Bedürfnissen der Absolventinnen und Absolventen beim Übergang vom Studium in den Arbeitsmarkt ist das Ziel von KOAB. Die ehemaligen Studierenden erhalten die Möglichkeit, ein Feedback zu ihrem Studium abzugeben und es hinsichtlich der Vorbereitung auf die Anforderungen des Berufslebens zu bewerten. Darüber hinaus erfährt die Hochschule Hamm-Lippstadt, in welchen Berufs- und Tätigkeitsfeldern ihre Alumni tätig werden und wie die Bedingungen hier aussehen.

Ergebnisse der Befragung

Die hochschulspezifischen Befragungsergebnisse bilden eine zentrale Informationsquelle für das Qualitätsmanagement der Hochschule Hamm-Lippstadt und tragen zur zielgerichteten Weiterentwicklung von Studium und Lehre bei. Darüber hinaus ist das Feedback der Absolventinnen und Absolventen aufschlussreich für die Arbeit des Career und Alumni Service, der Studienberatung und weiterer Einrichtungen der Hochschule. Anfang 2019 wurde die Berichtsform der Befragung umgestaltet. Infolgedessen finden Interessierte weiter unten auf der Seite ab dem Prüfungsjahrgang 2016 nun die hochschulweiten Ergebnisse aus der Absolventenbefragung.

Nationales Bildungsmonitoring

Das Kooperationsprojekt Absolventenstudien ist zudem mit dem nationalen Absolventenpanel verbunden, welches alle vier Jahre durchgeführt wird. Im Rahmen des nationalen Absolventenpanels werden zufällig ausgewählte Absolventinnen und Absolventen befragt. Das nationale Absolventenpanel dient vor allem der Bildungsberichterstattung und ermöglicht die politische Entscheidungsfindung auf Bundesebene.

Zu Beginn der Befragung wird darauf hingewiesen, ob die Befragungsergebnisse für das nationale Bildungsmonitoring verwendet werden. In diesem Fall werden die Befragungsergebnisse sowohl von den im KOAB organisierten Hochschulen und dem ISTAT als auch vom International Centre for Higher Education Research (INCHER) der Universität Kassel und vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) verwendet. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Absolventinnen oder Absolventen nicht zu unterschiedlichen, sich inhaltlich überschneidenden Studien eingeladen werden, sondern nur zu einer zentralen Studie.

Weitere Infos

Nähere Informationen zu KOAB, wie z. B. den Befragungsmethoden und der Datenaufbereitung, sind auf der Projektseite des ISTAT zu finden.

Erkenntnisse aus der Befragung des Jahrgangs 2018

Studienmotivation

Die ausschlaggebenden Faktoren zur Motivation, das Studium aufzunehmen, waren das Interesse am Fach ("Trifft voll zu" sagten 96 bzw. 100 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen und -Absolventen) sowie die besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt (sagten 83 bzw. 100 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen und -Absolventen). 

Studienbedingungen und -inhalte

Bei der Frage nach dem Studienangebot und den Studienbedingungen erhielt besonders der Zugang zu erforderlichen Lehrveranstaltungen von 89 Prozent der befragten Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen und  von 75 Prozent der befragten Master- Absolventinnen und -Absolventen die Noten sehr gut und gut. Auch das Training von mündlichen Präsentationen bzw. die fachliche Qualität der Lehre beurteilten 75 bzw. 78 Prozent der befragten Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen und 75 bzw. 67 Prozent der befragten Master- Absolventinnen und -Absolventen mit sehr gut und gut.

Rückblickende Studien- und Berufszufriedenheit

73 Prozent der Bachelorstudierenden und 92 Prozent der Masterstudierenden waren rückblickend mit ihrem Studium an der HSHL "zufrieden" oder "sehr zufrieden". 
Mit ihrer beruflichen Situationen waren 63 Prozent der Bachelor- und sogar 100 Prozent der Masterstudierenden zufrieden oder sehr zufrieden. 

Ergebnisse der HSHL-Absolventenbefragungen

  • Befragung der Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2018

    Bei der Befragung der Bachelor- bzw. Master-Absolvent*innen des Prüfungsjahrgangs 2018 beteiligten sich von insgesamt 479 Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen bzw. 66 Master-Absolventinnen und -Absolventen 144 (30,1 %) bzw. 15 (22,7 %) aktiv an der Alumnibefragung. In Auszügen sind hier die wichtigsten Ergebnisse der Befragung, getrennt nach Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen und -Absolventen, genannt.

    Studienmotivation und Studienzufriedenheit

    • Die ausschlaggebenden Faktoren zur Motivation, das Studium aufzunehmen, waren das Interesse am Fach ("Trifft voll zu" sagten 96 bzw. 100 Prozent der befragten Alumni) sowie die besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt (sagten 83 bzw. 100 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen und -Absolventen).
    • 73 bzw. 92 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen und -Absolventen äußerten rückblickend, dass sie mit ihrem Studium an der HSHL sehr zufrieden oder zufrieden waren. 69 bzw. 83 Prozent der befragten Alumni  gaben an, dass sie sich nochmal für ein Studium an der HSHL entscheiden würden. 78 bzw. 83 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen und -Absolventen würden auch noch einmal denselben Studiengang wählen.
    • Während sich keine*r der befragten Master-Absolventinnen und -Absolventen im Verlauf ihres Studiums mit Abbruchgedanken beschäftigte, liegt der Anteil der befragten Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen, die einen Studienabbruch erwogen, bei 14 Prozent.

    Studienbedingungen und Studieninhalte

    • Bei der Frage nach dem Studienangebot und den Studienbedingungen erhielt besonders der Zugang zu erforderlichen Lehrveranstaltungen von 89 Prozent der befragten Bachelor-Absolventinnen  und -Absolventen und von 75 Prozent der befragten Master- Absolventinnen  und -Absolventen die Noten sehr gut und gut. Auch das Training von mündlichen Präsentationen bzw. die fachliche Qualität der Lehre beurteilten 75 bzw. 78 Prozent der befragten Bachelor-Absolventinnen  und -Absolventen und 75 bzw. 67 Prozent der befragten Master- Absolventinnen und -Absolventen mit sehr gut und gut. Das Thema der Aktualität der vermittelten Methoden erreicht bei 74 Prozent der befragten Bachelor-Absolventinnen  und -Absolventen und bei 58 Prozent der befragten Master- Absolventinnen  und -Absolventen die Note sehr gut und gut. Laut den befragten Bachelor- und Master-Alumni könnten hingegen der Forschungsbezug von Lehre und Lernen sowie Organisationsprozesse im Studienablauf noch weiter verbessert werden.
    • Über 67 bzw. 75 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Alumni bewerten die Ausstattung der Hochschule in fast allen Teilbereichen (Labore, Ausstattung der Lehrräume, Zugang zu EDV/WLAN etc.) als gut bis sehr gut. Die Verfügbarkeit von Lehr- und Lernräumen wird durchschnittlich mit einer 2,5 bzw. 2,2 von den befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen  und -Absolventen (auf einer Notenskala von 1-5) bewertet.
    • Nach der Aktualität der vermittelten Lehrinhalte und den praxisbezogenen Elementen des Studiums gefragt, sind die befragten Bachelor- und Master-Absolventinnen  und -Absolventen ebenfalls sehr zufrieden: Sowohl dass viele Lehrende der HSHL aus der Praxis kommen, als auch die praxisbezogenen Lehrinhalte sowie die Verknüpfung von Theorie und Praxis bewertet deutlich mehr als 67 Prozent der Befragten als sehr gut oder gut.
    • Bezogen auf die zentralen Angebote an der Hochschule Hamm-Lippstadt bewerten mehr als 70 bzw. 67 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen  und -Absolventen insbesondere bereitgestellte Informationen im Internet, die digitalen Mediendienste (myHSHL, E-Learning-Angebote) sowie die Verfügbarkeit notwendiger Literatur (inkl. Online-Ressourcen) in der zentralen Hochschulbibliothek als sehr gut bis gut. Während 51 bzw. 56 Prozent der befragten Bachelor-Alumni die zentrale Studienberatung bzw. das Campus Office mit sehr gut und gut bewerten, liegt der Anteil der befragten Master-Absolventinnen  und -Absolventen mit der Bewertung sehr gut und gut bei 92 bzw. 83 Prozent.

    Beschäftigungssuche und Beschäftigungssituation 1,5 Jahre nach Studienabschluss

    • 1,5 Jahre nach Studienabschluss befinden sich 70 bzw. 90 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen  und -Absolventen in einem regulären abhängigen Beschäftigungsverhältnis. Bei den befragten Bachelor-Absolventinnen  und -Absolventen waren 52 Prozent in einem Aufbaustudium (z. B. Masterstudium). Mehrfachnennungen waren hier möglich.
    • Die befragten Bachelor-Absolventinnen  und -Absolventen bleiben zu großen Teilen in der Region: 4 Prozent bzw. 37 Prozent sind am Hochschulstandort in der Region der Hochschule beschäftigt. Zu den Master-Absolvent-Alumni kann aufgrund des zu geringen Rücklaufs keine Aussage getroffen werden.
    • Unbefristet beschäftigt sind 66 bzw. 100 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen und -Absolventen, 81 bzw. 100 Prozent arbeiten in Vollzeit.
    • Der größere Teil der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen  und -Absolventen arbeitet nach dem Studienabschluss im (Privat-)Wirtschaftlichen Bereich (87 bzw. 89 Prozent).
    • Das monatliche Bruttoeinkommen in Vollzeitbeschäftigung liegt bei den befragten Bachelor- bzw. Master-Alumni zwischen 3.251-3.500 Euro bzw. 3.751-4.000 Euro (im Median).
    • Während 63 Prozent der befragten Bachelor-Alumni mit ihrer beruflichen Situation sehr zufrieden oder zufrieden sind, liegt dieser Anteil bei den befragten Master-Absolventinnen und -Absolventen bei 100 Prozent.
  • Befragung der Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2017

    Bei der Befragung der Bachelor- bzw. Master-Alumni des Prüfungsjahrgangs 2017 beteiligten sich von insgesamt 391 Bachelor-Absolventinnen  und -Absolventen bzw. 54 Master-Absolventinnen  und -Absolventen 123 (31 %) bzw. 23 (43 %) aktiv an der Alumnibefragung. In Auszügen sind hier die wichtigsten Ergebnisse der Befragung, getrennt nach Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen und -Absolventen, genannt.

    Studienmotivation und Studienzufriedenheit

    • Die ausschlaggebenden Faktoren zur Motivation, das Studium aufzunehmen, waren das Interesse am Fach ("Trifft voll zu" sagten 97 bzw. 91 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen und -Absolventen) sowie die besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt (sagten 79 bzw. 91 der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen und -Absolventen ).
    • 72 bzw. 81 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Alumni äußerten rückblickend, dass sie mit ihrem Studium an der HSHL sehr zufrieden oder zufrieden waren. 53 bzw. 71 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen  und -Absolventen gaben an, dass sie sich nochmal für ein Studium an der HSHL entscheiden würden. 66 bzw. 67 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen  und -Absolventen würden auch noch einmal denselben Studiengang wählen.
    • Während sich lediglich 9 Prozent der befragten Master-Absolventinnen  und -Absolventen im Verlauf ihres Studiums mit Abbruchgedanken beschäftigten, liegt der Anteil der befragten Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen , die einen Studienabbruch erwogen, bei 19 Prozent.

    Studienbedingungen und Studieninhalte

    • Bei der Frage nach dem Studienangebot und den Studienbedingungen erhielt besonders der Zugang zu erforderlichen Lehrveranstaltungen von 87 Prozent der befragten Bachelor-Alumni und von 91 Prozent der befragten Master- Alumni die Noten sehr gut und gut. Auch das Training von mündlichen Präsentationen bzw. die fachliche Qualität der Lehre beurteilten 83 bzw. 77 Prozent der befragten Bachelor-Absolventinnen  und -Absolventen und 86 bzw. 77 Prozent der befragten Master- Absolventinnen  und -Absolventen mit sehr gut und gut. Das Thema der Aktualität der vermittelten Methoden erreicht bei 69 Prozent der befragten Bachelor-Absolventinnen  und -Absolventen und bei 95 Prozent der befragten Master- Absolventinnen  und -Absolventen die Note sehr gut und gut. Laut den befragten Bachelor- bzw. Master-Alumni könnten hingegen der Forschungsbezug von Lehre und Lernen sowie Organisationsprozesse im Studienablauf noch weiter verbessert werden.
    • Über 66 bzw. 77 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen  und -Absolventen bewerten die Ausstattung der Hochschule in fast allen Teilbereichen (Labore, Ausstattung der Lehrräume, Zugang zu EDV/WLAN etc.) als gut bis sehr gut. Die Verfügbarkeit von Lehr- und Lernräumen wird durchschnittlich mit einer 2,8 bzw. 2,2 von den befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen  und -Absolventen (auf einer Notenskala von 1-5) bewertet.
    • Nach praxis- und berufsbezogenen Elementen des Studiums gefragt, sind die befragten Bachelor- und Master-Absolventinnen  und -Absolventen ebenfalls sehr zufrieden: Sowohl dass viele Lehrende der HSHL aus der Praxis kommen, als auch die praxisbezogenen Lehrinhalte sowie die Verknüpfung von Theorie und Praxis bewertet deutlich mehr als die Hälfte der Befragten als sehr gut oder gut.
    • Bezogen auf die zentralen Angebote an der Hochschule Hamm-Lippstadt bewerten mehr als 74 bzw. 73 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Alumni insbesondere bereitgestellte Informationen im Internet, die digitalen Mediendienste (myHSHL, E-Learning-Angebote) sowie die Verfügbarkeit notwendiger Literatur (inkl. Online-Ressourcen) in der zentralen Hochschulbibliothek als sehr gut bis gut.

    Beschäftigungssuche und Beschäftigungssituation 1,5 Jahre nach Studienabschluss

    • 1,5 Jahre nach Studienabschluss befinden sich 56 bzw. 80 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen  und -Absolventen in einem regulären abhängigen Beschäftigungsverhältnis. Bei den Bachelor-Befragten waren 49 Prozent in einem Aufbaustudium (z. B. Masterstudium). Mehrfachnennungen waren hier möglich.
    • Die befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen  und -Absolventen bleiben zu großen Teilen in der Region: 7 Prozent bzw. 15 Prozent sind am Hochschulstandort beschäftigt, 46 Prozent bzw. 23 Prozent in der Region der Hochschule und 46 bzw. 62 Prozent in Deutschland.
    • Unbefristet beschäftigt sind 60 bzw. 75 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Alumni, 71 bzw. 80 Prozent arbeiten in Vollzeit.
    • Der größere Teil der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen  und -Absolventen arbeitet nach dem Studienabschluss im (Privat-)Wirtschaftlichen Bereich (74 bzw. 82 Prozent).
    • Das monatliche Bruttoeinkommen in Vollzeitbeschäftigung liegt bei den befragten Bachelor- bzw. Master-Alumni zwischen 3.251-3.500 Euro bzw. 3.501-3.750 Euro (im Median).
    • Jeweils 79 Prozent der befragten Bachelor- und Master-Absolventinnen und -Absolventen sind mit ihrer beruflichen Situation sehr zufrieden oder zufrieden.
  • Befragung der Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2016

    Bei der Befragung der Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen  und -Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2016 beteiligten sich von insgesamt 304 Bachelor-Absolventinnen  und -Absolventen bzw. 34 Master-Absolventinnen  und -Absolventen 85 (28 %) bzw. 11 (32 %) aktiv an der Alumnibefragung. In Auszügen sind hier die wichtigsten Ergebnisse der Befragung, getrennt nach Bachelor- bzw. Master-Alumni, genannt.

    Studienmotivation und Studienzufriedenheit

    • Die ausschlaggebenden Faktoren zur Motivation, das Studium aufzunehmen, waren das Interesse am Fach ("Trifft voll zu" sagten 87 bzw. 70 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Masterabsolventinnen und -Absolventen) sowie die besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt (sagten 85 bzw. 90 Prozent der Bachelor- bzw. Master-Befragten).
    • 64 bzw. 33 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen und -Absolventen äußerten rückblickend, dass sie mit ihrem Studium an der HSHL sehr zufrieden oder zufrieden waren. 61 bzw. 33 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen und -Absolventen gaben an, dass sie sich nochmal für ein Studium an der HSHL entscheiden würden. 64 bzw. 50 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen und -Absolventen würden auch noch einmal denselben Studiengang wählen.
    • Während es unter den befragten Master-Absolventinnen und -Absolventen im Studienverlauf keine Abbruchgedanken gab, erwogen 11 Prozent der befragten Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen ihr Studium abzubrechen.

    Studienbedingungen und Studieninhalte

    • Bei der Frage nach dem Studienangebot und den Studienbedingungen erhielt besonders der Zugang zu erforderlichen Lehrveranstaltungen bei den befragten Bachelor- bzw. Master- und -Absolventen von jeweils 89 Prozent die Noten sehr gut und gut. Auch das Training von mündlichen Präsentationen und die fachliche Qualität der Lehre beurteilten jeweils 70 Prozent der befragten Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen bzw. 67 Prozent und 78 Prozent der befragten Master-Absolventinnen und -Absolventen mit sehr gut und gut. Das Thema der Aktualität der vermittelten Methoden erreicht bei den befragten Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen 68 Prozent und bei den befragten Master-Absolventinnen  und -Absolventen 78 Prozent mit der Note sehr gut und gut. Laut den befragten Bachelor- bzw. Master-Alumni könnten hingegen der Forschungsbezug von Lehre und Lernen sowie Organisationsprozesse im Studienablauf noch weiter verbessert werden.
    • Die befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen und -Absolventen bewerten die Ausstattung der Hochschule in fast allen Teilbereichen (Labore, Ausstattung der Lehrräume, Zugang zu EDV/WLAN etc.) durchschnittlich mit einer 3,0 oder besser (auf einer Notenskala von 1-5). Von den befragten Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen wurde nur die Verfügbarkeit von Lern- und Lehrräumen durchschnittlich mit einer 3,0 (auf einer Notenskala von 1-5) bewertet.
    • Nach praxis- und berufsbezogenen Elementen des Studiums gefragt, sind die befragten Bachelor- und Master-Absolventinnen und -Absolventen ebenfalls sehr zufrieden: Sowohl dass viele Lehrende der HSHL aus der Praxis kommen, als auch die praxisbezogenen Lehrinhalte sowie die Verknüpfung von Theorie und Praxis bewertet deutlich mehr als die Hälfte der Befragten als sehr gut oder gut.
    • Bezogen auf die zentralen Angebote an der Hochschule Hamm-Lippstadt bewerten mehr als 66 bzw. 56 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Alumni insbesondere bereitgestellte Informationen im Internet und die digitalen Mediendienste (myHSHL, E-Learning-Angebote) als sehr gut bis gut.

    Beschäftigungssuche und Beschäftigungssituation 1,5 Jahre nach Studienabschluss

    • 1,5 Jahre nach Studienabschluss befinden sich 59 bzw. 100 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen und -Absolventen in einem regulären abhängigen Beschäftigungsverhältnis. Bei den Bachelor-Befragten waren 52 Prozent in einem Aufbaustudium (z. B. Masterstudium). Mehrfachnennungen waren hier möglich.
    • Während die befragten Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen eher am Hochschulstandort und in der Region bleiben, sind die befragten Master-Absolventinnen  und -Absolventen eher am Hochschulstandort beschäftigt: 24 bzw. 33 Prozent sind am Hochschulstandort beschäftigt, 12 bzw. 0 Prozent in der Region der Hochschule und 61 bzw. 67 Prozent in Deutschland.
    • Unbefristet beschäftigt sind 54 bzw. 50 Prozent der befragten Bachelor- bzw. Master-Alumni, 73 bzw. 60 Prozent arbeiten in Vollzeit.
    • Der größere Teil der befragten Bachelor- bzw. Master-Absolventinnen  und -Absolventen arbeitet nach dem Studienabschluss im (Privat-)Wirtschaftlichen Bereich (79 bzw. 50 Prozent).
    • Das monatliche Bruttoeinkommen in Vollzeitbeschäftigung liegt bei den befragten Bachelor-Alumni zwischen 3.251-3.500 Euro (im Median). Für die befragten Master-Absolventinnen und -Absolventen wurden zu diesem Aspekt keine Daten erfasst.
    • 62 bzw. 83 Prozent der befragten Bachelor- und Master-Absolventinnen und -Absolventen sind mit ihrer beruflichen Situation sehr zufrieden oder zufrieden.
  • Befragung der Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2015

    Bereits zum zweiten Mal hat die Hochschule Hamm-Lippstadt am KOAB-Projekt teilgenommen und ihre Absolventinnen und Absolventen des Prüfjahrgangs 2015 befragt. Spezifische Ergebnisse zur Bewertung des Studiums sowie zur Beschäftigungssituation 1,5 Jahre nach Abschluss des Studiums liegen zu den Bachelorstudiengängen "Biomedizinische Technologie", "Energietechnik und Ressourcenoptimierung", "Technisches Management und Marketing" und "Wirtschaftsingenieurwesen" vor.

    Motivation zur Aufnahme des Studiums

    Das Studienangebot der Hochschule Hamm-Lippstadt orientiert sich an den Bedingungen des Arbeitsmarktes, welches bei allen Befragten aus jedem Studiengang einer der wichtigsten Faktoren bei der Entscheidung zur Aufnahme des Studiums ist. Vor allem im Studiengang "Technisches Management und Marketing" sind neben dem fachlichen Interesse, die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und das damit verbundene spätere Einkommen und Ansehen besonders entscheidend für die Wahl des Studienfachs.

    Studienbedingungen und -zufriedenheit

    Die Studienbedingungen an der HSHL wurden insgesamt als zufriedenstellend beurteilt, 78 Prozent der Alumni sind im Rückblick mit ihrem Studium zufrieden oder sehr zufrieden und 60 Prozent würden die HSHL erneut als Studienort wählen. Vor allem die Qualität der Ausstattung und die Praxisorientierung werden gut bewertet, die ehemaligen Studierenden des Studiengangs "Biomedizinische Technologie" loben die modernen Laboranlagen.

    Außerdem wird die fachliche Qualität und Aktualität der Lehre sowie die Lehrmethoden und Didaktik als gut empfunden. 58 Prozent der Alumni bewerten das Ausmaß, in dem sie die im Studium erworbenen Qualifikationen in der jetzigen Beschäftigungssituation verwenden, als hoch.

    Beschäftigungsart, Tätigkeitsbereich

    Der Übergang in den Arbeitsmarkt funktioniert insgesamt gut, 60 Prozent der Alumni haben innerhalb eines halben Jahres eine Beschäftigung gefunden. Im Studiengang "Technisches Management und Marketing" liegt die Zahl der freiberuflich Beschäftigten mit 6 Prozent am höchsten. 81 Prozent der Alumni sind Vollzeit beschäftigt, davon sind 74 Prozent unbefristet eingestellt. Alumni des Studiengangs "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" sind sogar zu 100 Prozent unbefristet beschäftigt und vor allem in Großunternehmen tätig. Das Bruttomonatseinkommen der Vollzeitbeschäftigten liegt bei durchschnittlich 3.511 Euro.

    88 Prozent der Befragten aus dem Studiengang "Technisches Management und Marketing" sind im kaufmännischen Bereich tätig. Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" sind zu 100 Prozent in technischen Berufen tätig, bei Alumni des Studiengangs "Biomedizinische Technologie" ist das Beschäftigungsverhältnis sehr vielfältig. Man findet sie am häufigsten in technischen Berufen oder Berufen aus dem Bereich Beratung, Betreuung und Gesundheit.

    Region

    Die Hochschule möchte verstärkt Fachkräfte für die Region ausbilden und wird diesem Anspruch nach der vorliegenden Befragung gerecht. Im Vergleich zur Befragung 2015/16 ist sowohl der Anteil derjenigen, die in Deutschland arbeiten (jetzt 100 Prozent), als auch der derjenigen, die in NRW arbeiten (jetzt 79 Prozent) gestiegen. In der Region der Hochschule verbleiben 15 Prozent der Absolventinnen und Absolventen.

  • Befragung der Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrgang 2014

    Erstmalig hat die Hochschule Hamm-Lippstadt 2015/16 am KOAB-Projekt teilgenommen und ihre Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2014 befragt. Spezifische Ergebnisse zur Beschäftigungssituation circa 1,5 Jahre nach Studienabschluss liegen für die Studiengänge "Biomedizinische Technologie", "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" und "Wirtschaftsingenieurwesen" vor.

    Selbständigkeit, Befristung, Vollzeit

    55 Prozent der Befragten sind bereits regulär erwerbstätig, 6 Prozent wählten den Gang in die Selbstständigkeit. Mit 78 Prozent sind erfreulich viele der Erwerbstätigen unbefristet beschäftigt. 95 Prozent arbeiten in Vollzeit. Etwa ein Drittel gibt an, zunächst ein weiterführendes Masterstudium zu absolvieren und zum Befragungszeitpunkt noch zu studieren.

    Region, ökonomischer Sektor, Unternehmensgröße

    Die Hochschule erfüllt ihren Anspruch, Nachwuchskräfte für die Region auszubilden. 94 Prozent der Alumni arbeiten in Deutschland, 74 Prozent sogar in NRW. Dabei verbleiben 23 Prozent am jeweiligen Hochschulstandort, weitere 26 Prozent in der Region der Hochschule. Deutliche studiengangsspezifische Unterschiede gibt es hinsichtlich des ökomischen Sektors. So arbeiten 100 Prozent der Alumni des Studiengangs "Wirtschaftsingenieurwesen" ebenso wie 80 Prozent der Alumni "Biomedizinische Technologie" in der Privatwirtschaft, während 57 Prozent der Alumni "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" im öffentlichen Bereich tätig sind.

    Auch in Bezug auf die Größe des Unternehmens, für das sie tätig werden, unterscheiden sich die Alumni. Fast 90 Prozent "Wirtschaftsingenieurwesen"-Absolventinnen und -Absolventen arbeiten in einem Unternehmen oder einer Organisation mit mehr als 1.000 Beschäftigen. Das trifft nur auf 40 Prozent der Alumni "Biomedizinische Technologie" zu und Alumni des Studiengangs "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" sind gar nicht in einem Großunternehmen beschäftigt. In einem kleinen Unternehmen mit höchstens 49 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind dagegen 40 Prozent der Alumni "Biomedizinische Technologie" und über 30 Prozent der Alumni "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" tätig.

    Wirtschaftsbereich, Tätigkeitsbereich, Branche

    Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs "Wirtschaftsingenieurwesen" arbeiten fast ausschließlich in der Industrie, während 80 Prozent der Alumni "Biomedizinische Technologie" im Dienstleistungssektor tätig sind. Auch "Energietechnik und Ressourcenoptimierung"-Alumni findet man häufiger in der Industrie, sie sind aber auch im Bereich Bildung und Forschung angestellt.

    Der Tätigkeitsbereich unterscheidet sich deutlich: Während 80 Prozent der Alumni aus "Biomedizinische Technologie" technischen Tätigkeiten nachgeht, sind 60 Prozent der Alumni "Wirtschaftsingenieurwesen" im kaufmännischen Bereich tätig. Absolventinnen und Absolventen von "Energietechnik und Ressourcenoptimierung" verteilen sich auf beide Bereiche ebenso wie auf Forschung und Entwicklung und, als einziger Studiengang, auf den Bereich Lehre, Unterricht und Ausbildung.

    In welchen Branchen die Alumni tätig werden, hängt nicht zuletzt vom gewählten Studienschwerpunkt und zuvor gemachten Praktika ab. 60 Prozent der Alumni "Biomedizinische Technologie" arbeiten in Krankenhäusern. Programmierungstätigkeiten zählen mit 20 Prozent zum zweiten differenzierten Tätigkeitsbereich.

    Energieversorgung und Hochschulen sind mit jeweils 30 Prozent die am häufigsten genannten Branchen bei Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs "Energietechnik und Ressourcenoptimierung". Aber auch Öffentliche Verwaltung, Baugewerbe und Ingenieurbüros werden als Wirtschaftszweige angegeben.

    Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure werden als Generalisten ausgebildet und arbeiten demnach in den verschiedensten Branchen. Am häufigsten vertreten sind bei den Befragten die Branchen Maschinenbau, Fahrzeugindustrie und Elektrotechnik.

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