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Hochschule Hamm-Lippstadt

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Drittmittelprojekt Kunstsphinkter

für den Projektentwickler Clou Partners GmbH des Patentverwertungsfonds der Deutsche Bank AG

Implantatentwicklung zur Behandlung von Harninkontinenz – Entwicklung eines Funktionsmusters für einen sogenannten elektronischen Kunstsphinkter – ein Schließmuskelimplantat, welches bei Harninkontinenz eingesetzt werden kann.

Schätzungen zu Folge leiden allein in Deutschland etwa sechs bis acht Millionen Menschen unter Harninkontinenz. Dennoch ist es ein tabuisiertes Thema, dessen Therapiemöglichkeiten jenseits von aufsaugenden Inkontinenzprodukten weitgehend unbekannt sind. Kommen Implantate wie künstliche Schließmuskel zum Einsatz, mussten diese bislang umständlich manuell - zum Beispiel durch eine Handpumpe – von Patienten bedient werden. Auch die Schädigung der Harnröhre durch Kunstsphinkter ist eine häufig auftretende Komplikation, die die Etablierung von Implantaten als erfolgreiche Behandlungsmethode bislang verhinderte. Der Patentefonds wandte sich auf der Suche nach einem Partner für die technische Weiterentwicklung eines elektronischen Schließmuskelimplantats an die Hochschule Hamm-Lippstadt. Ziel war, ein neuartiges, intelligentes, elektronisches Kunstsphinktersystem weiterzuentwickeln, das auf den Grundfunktionen der mechanischen Systeme aufbaut, jedoch nutzerfreundlicher und einfacher zu bedienen ist.

Auftraggeber war der Patentefonds "Dritte Patentportfolio Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG", welcher im Rahmen der Forschungs- und Weiterentwicklungsarbeiten die Umsetzbarkeit eines Patents überprüfen ließ.

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