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Aufgereiht verschiedene Stricklieseln.
pixx / photocase.de

BeKuDi

Benefits Kultureller Diversität – Nutzbarmachung von kultureller Diversität in KMU und öffentlicher Verwaltung

In dem landesgeförderten Projekt BeKuDi werden Faktoren untersucht, die den berufsalltäglichen Umgang mit kultureller Diversität in Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU) und der Öffentlichen Verwaltung unterstützen. Es werden vertiefende Fallstudien durchgeführt, Best Practices identifiziert und valide niederschwellige Mess- und Monitoringinstrumente entwickelt.

Konzepte zur Nutzung des Potenzials von kultureller Diversität

Obwohl die Bevölkerung im Wirtschaftsraum Nordrhein-Westfalen durch hohe kulturelle Vielfalt geprägt ist, fehlt es bislang sowohl kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) als auch der Öffentlichen Verwaltung (ÖV) an praktikablen Konzepten zur Nutzung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Potenzials kultureller Diversität. Insbesondere fehlen kleinformatige Konzepte, die diese Organisationsformen im Alltagsgeschäft ohne großen Aufwand realisieren könnten. 

Welche Faktoren unterstützen den berufsalltäglichen Umgang mit Interkulturalität und kultureller Diversität in KMU und der ÖV? Dieser Forschungsfrage wird im Projekt anhand von explorativen Fallstudien nachgegangen, um aus den Ergebnissen valide niederschwellige Mess- und Monitoringinstrumente zu entwickeln. Die langfristige Nutzung von kultureller Diversität soll somit in KMU und der ÖV angeregt werden und politischen EntscheidungsträgerInnen eine Beurteilungs- und Entscheidungshilfe geboten werden.

Methodische Vielfalt sorgt für eine hohe Validität der Ergebnisse. Konventionelle Methoden (Einzelinterviews, Dokumentenanalyse) werden mit partizipativen Forschungsmethoden (gruppenorientierte Methoden, Begehungen) und mobiler Datenaufzeichnung kombiniert. Die Daten werden mittels Grounded Theory trianguliert, in einem Toolkit systematisiert und für die Entwicklung von Kurzskalen und Indikatoren aufbereitet.

Das Projekt wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und von der Hochschule Hamm-Lippstadt gefördert und ist auf vier Jahre angelegt. Die Erkenntnisse, die ab Anfang 2019 vorliegen, sollen im Aufbau nachhaltiger Beratungsstrukturen und durch Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit verstetigt und KMU und ÖV zugänglich gemacht werden.

Das Projekt wird in Kooperation mit verschiedenen Unternehmen und öffentlichen Institutionen der Region durchgeführt und durch einen Expertenkreis aus Praxis und Wissenschaft begleitet.

© 2020 Hochschule Hamm-Lippstadt

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