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Digi-Co

#digital#connect#ruhr-ost: Intelligente Schnittstellen für den Mittelstand

Das Innovationsprojekt #digital#connect#ruhr-ost (DIGI-CO) fördert den systematischen Wissens- und Technologietransfer im östlichen Ruhrgebiet. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durch die Digitalisierung und Automatisierung von Unternehmensschnittstellen nachhaltig zu stärken.

Regionale Relevanz und Herausforderungen

Das Projekt unterstützt die Wirtschaft im östlichen Ruhrgebiet (Dortmund, Hamm und Kreis Unna) gezielt dabei, drei zentrale Herausforderungen der digitalen Transformation zu bewältigen:

  • Schließen der Digitalisierungslücke: Während Großunternehmen einen Digitalisierungsindex von rund 192 Punkten erreichen, liegen KMU mit 94 bis 122 Punkten deutlich zurück.
  • Bewältigung des demografischen Wandels: Bis zum Jahr 2036 scheiden bis zu 35 % der aktuellen Belegschaft aus dem Arbeitsmarkt aus. Digitales Wissensmanagement sichert das betriebliche Expertenwissen.
  • Effizienzsteigerung: Die Optimierung interner und externer Schnittstellen minimiert manuelle Prozesse und verhindert Datenverluste. 

Das Konzept der Lernenden Region

Das Projekt etabliert einen bidirektionalen Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und regionaler Wirtschaft:

  • Transfer von der Forschung in die Praxis: Die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) und ihre Netzwerkpartner transferieren aktuelles Know-how in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und Prozessautomatisierung in die Betriebe.
  • Rückfluss aus der Praxis in die Forschung: Reale Herausforderungen der KMU fließen direkt zurück in die wissenschaftliche Arbeit, um Forschung bedarfsgerecht auszurichten.

Strategische Ziele und Synergien:

Starkes regionales Netzwerk: Unternehmen, Start-ups und Wissenschaft rücken enger zusammen und lösen Probleme gemeinsam.
Zukunftssichere Region: Die Wirtschaft vor Ort bleibt wettbewerbsfähig und attraktiv für neue Unternehmen.
Praxisnahe Ausbildung: Die HSHL bildet Studierende genau für die Bedarfe der regionalen Betriebe aus, wodurch die Fachkräfte von morgen gesichert werden.

Das dreistufige Umsetzungsmodell

Das Projekt bietet Unternehmen Unterstützung in drei aufeinander aufbaufähigen Phasen. Da digitale Werkzeuge nur dann erfolgreich eingeführt werden können, wenn sie im Arbeitsalltag auch akzeptiert werden, ist es das erklärte Ziel des Projekts, die Mitarbeitenden in jeder Phase aktiv einzubinden und zu begleiten:

Phase 1 – Awareness (Sensibilisierung): Durchführung eines digitalen Selbstchecks und individuelle Orientierungsgespräche zur Bestandsaufnahme.

Phase 2 – Get started (Kompetenzaufbau): Praxisnahe Webinare, Technologie-Workshops und Intensivtrainings für Mitarbeitende.

Phase 3 – Accelerate (Umsetzung): Konkrete Umsetzungshilfe durch Transferzirkel, Handlungsleitfäden und strategisches Zukunftsmonitoring im "Foresight Lab".

FAQ: Häufig gestellte Fragen

  • Was sind Unternehmensschnittstellen?

    Unternehmensschnittstellen sind die digitalen und analogen Berührungspunkte, über die ein Unternehmen intern (zwischen Abteilungen) oder extern (mit Kunden, Lieferanten und Partnern) interagiert. Das Projekt optimiert diese Schnittstellen durch den Einsatz intelligenter Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierungs-Software.

  • Wie hilft das Projekt gegen den Fachkräftemangel im Ruhrgebiet?

    Durch den Einsatz von KI-gestütztem Wissensmanagement und die Automatisierung von Routineprozessen bleibt wertvolles Expertenwissen auch nach dem Renteneintritt der "Babyboomer"-Generation im Unternehmen gesichert. Das entlastet bestehende Teams und steigert die Effizienz.

  • Welche Rolle hat die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) im Projekt?

    Die HSHL leitet die Identifikation von technologischen Handlungsbedarfen und betreibt das Foresight Lab zur Analyse von Zukunftstrends. Zudem überführt die Hochschule die Erkenntnisse über das "Forschende Lernen" direkt in die akademische Lehre.

  • Warum steht der Mensch bei der Digitalisierung im Mittelpunkt?

    Die beste Software nützt nichts, wenn sie nicht verstanden oder abgelehnt wird. Das Projekt konzentriert sich darauf, die Belegschaft durch einfache Erklärungen und gezielte Unterstützung von Anfang an einzubinden, um den Arbeitsalltag der Menschen einfacher zu machen.

Wer kann bei #digital#connect#ruhr-ost (DIGI-CO) teilnehmen?

Das kostenfreie Angebot richtet sich an:

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aller Branchen im östlichen Ruhrgebiet (Stadt Hamm, Stadt Dortmund, Kreis Unna).
  • Start-ups und technologieorientierte Neugründungen.
  • Wissenschaftliche Einrichtungen und Forschungsinstitute der Region.
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