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Laptop im blau-gelben Licht
pixabay.com

Tandem-Fellowship für Innovationen in der digitalen Hochschullehre

Entwurf & Einsatz von smarten, interaktiven Skripten in MINT-Grundlagenfächern (smartiS)

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stifterverband unterstützen Lehrende an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen mit insgesamt zwei Millionen Euro bei der Umsetzung innovativer digitaler Lehrvorhaben.

In dem Projekt soll durch "quantitative Veranschaulichung" eine höhere Interaktion in den Lehrveranstaltungen im Bereich der MINT-Grundlagenfächer erreicht werden. Um ein niederschwelliges Angebot mit hohem Aufforderungscharakter bereitzustellen, wird eine technisch-wissenschaftliche Software eingesetzt.

Im Rahmen des Projekts werden smarte, interaktive Kurzskripte (smartiS) entwickelt, welche didaktisch aufbereitete, theoretische Grundlagen enthalten, in denen die Studierenden direkt und interaktiv Berechnungen durchführen und grafisch darstellen können. Eingeführt werden die interaktiven Grafiken in der Vorlesung – dadurch angeleitet setzen die Studierenden sie anschließend selbst in Übung, Tutorium und zur Klausurvorbereitung ein. Die Grafiken ermöglichen es, den Einfluss unterschiedlicher Parameter auf definierte Zielgrößen zu beobachten und damit ein Verständnis für Wirkungszusammenhänge zu entwickeln. Zur technischen Umsetzung soll die Open-Source-Software Jupyter Notebook eingesetzt werden.

Die Stipendien werden vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. vergeben. In der Förderrunde 2019 wurden insgesamt 26 Stipendien im Rahmen des Programms "Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre" zugeteilt. Insgesamt 42 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachrichtungen konnten mit ihren Projektvorschlägen überzeugen. Sie werden nun, entweder einzeln oder als Tandem, bei der Umsetzung ihrer Projekte unterstützt. Bei den Tandem-Fellowships beläuft sich der Förderbetrag auf bis zu 100.000 Euro. Gefördert werden bei dem vorliegenden Projekt gemeinsam HSHL-Professor Dr.-Ing. Peter Kersten sowie Prof. Dr.-Ing. Katrin Temmen (Technikdidaktik, Universität Paderborn).

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