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HSHL BETEILIGT SICH AN "ARBEITGEBER-SCHMIEDE SÜDWESTFALEN" GEGEN DEN FACHKRÄFTE-MANGEL

Das NRW-Wirtschaftsministerium hat grünes Licht für das Projekt "Arbeitgeber-Schmiede Südwestfalen" gegeben. An der HSHL wird innerhalb des Projekts ein Baustein zum Thema "Kulturelle Diversität" umgesetzt, der ein Lern- und Monitoringangebot für KMU zur besseren Bewältigung multikultureller Teamarbeit bietet.

Das NRW-Wirtschaftsministerium hat grünes Licht für das Projekt "Arbeitgeber-Schmiede Südwestfalen" gegeben, das den Fachkräftemangel in der Region bekämpfen und Südwestfalen als attraktiven Arbeitgeberstandort positionieren soll. Das Projekt wird von der Südwestfalen Agentur GmbH und sechs weiteren Institutionen getragen und soll im Januar 2024 starten. An der Hochschule Hamm-Lippstadt wird innerhalb des Projekts ein Baustein zum Thema "Kulturelle Diversität" umgesetzt, der ein Lern- und Monitoringangebot für KMU zur besseren Bewältigung multikultureller Teamarbeit bietet.

Durch innovative "Impuls-Labore" sollen praxisnahe Modelle zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität entwickelt werden. Eine Online-Plattform wird als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen dienen. Zudem sollen Werbekampagnen und Fachkonferenzen durchgeführt werden. Das Projekt im Rahmen des Programms "Regio.NRW-Transformation" wird von 30 Institutionen unterstützt und zielt darauf ab, bewährte Lösungen auszuweiten und gemeinsame Antworten auf die Herausforderungen vor Ort zu entwickeln. Die Initiative hat eine Laufzeit von drei Jahren und ein Finanzierungsvolumen von 3,5 Millionen Euro. Die "Arbeitgeber-Schmiede Südwestfalen" soll nicht nur die Region, sondern auch andere Teile Nordrhein-Westfalens positiv beeinflussen und als Modellprojekt dienen, um ähnliche Herausforderungen anzugehen. Für die Finanzierung werden Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bereitgestellt.

An der Hochschule Hamm-Lippstadt übernimmt Prof. Dr. Anke WeberLehrgebiet "Interkulturelle Forschungsmethoden und Statistik", den Baustein "Kulturelle Diversität". In diesem Teil des Projekts wird ein niederschwelliges Lern- und Monitoringangebot für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erarbeitet, um die kulturelle Vielfalt in multikulturellen Teams besser zu managen. "Im Ringen um Fachkräfte wird es entscheidend sein, inwieweit es Unternehmen schaffen, attraktiv für internationale Fachkräfte und Menschen mit einer Migrationsbiografie zu sein. Aktuell führen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen nur wenige Maßnahmen im Bereich kultureller Diversität durch. Externe Unterstützungsangebote zum Management von kultureller Diversität sind vielen Unternehmen nur unzureichend bekannt und praktisches Wissen zu Vorgehensweisen im Unternehmen in Bezug auf kulturelles Diversitätsmanagement und Onboarding ausländischer Mitarbeitenden sind nicht vorhanden", erklärt Prof. Weber. Das Forschungsprojekt baut auf vorangegangenen Arbeiten zur multikulturellen Teamarbeit auf und zielt darauf ab, den Wissenstransfer und den Austausch bewährter Praktiken zwischen den teilnehmenden Unternehmen zu fördern.

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