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Öffentlicher Vortrag: Wohlstand in Zeiten d. Übergangs – Was haben Ressourcen mit Demokratie zu tun?
29.04.2026
In diesem öffentlichen Vortrag referiert Prof. Dr. Christa Liedtke vom Wuppertal Institut dazu, was Ressourcen mit Demokratie zu tun haben und welche Herausforderungen sich dadurch ergeben. Wohlstand in Zeiten des Übergangs ist weniger eine Frage von Wachstum als von gerechter Ressourcenverteilung. Der Zugang zu materiellen, ökologischen und immateriellen Ressourcen bestimmt, wer politisch teilhaben, mitentscheiden und Zukunft mitgestalten kann. Wo Ressourcen ungleich verteilt sind, wird auch demokratische Teilhabe ungleich. Demokratie ist deshalb nicht nur ein politisches System, sondern immer auch eine Frage der Ressourcenordnung.
Über die Vortragende
Seit 2003 war sie Leiterin der Forschungsgruppe, seit 2019 ist sie Leiterin der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Seit 2022 ist sie apl. Professorin im Industriedesign für Nachhaltigkeit im Design an der Bergischen Universität Wuppertal. Im Juli 2019 wurde sie in den Sachverständigenrat für Verbraucherfragen berufen. Sie ist Mitglied im Lenkungsausschuss des SDSN Germany (Sustainable Development Solutions Network Germany). Seit Januar 2020 hat sie den Co-Vorsitz der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 inne. Von 2013-2019 und von 2021-2024 war sie Co-Vorsitzende der Ressourcenkommission des Umweltbundesamtes. Seit 2021 ist sie Mitglied im Kuratorium Wissenschaft B.A.U.M. e.V.
Seit 2024 ist sie Mitglied im technisch-wissenschaftlichen Beirat des Helmholtz-Zentrums Hereon. Arbeitsschwerpunkte sind Forschungsstrategie(n) im Themenfeld Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren, Bewertung von Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit von und in Wertschöpfungsketten, Nutzerintegrierte Produkt-Dienstleistungs- entwicklung, Nachhaltiges und zirkuläres Design.