Direkt zum Hauptmenü, zum Inhalt,

"Alle Ansätze haben groẞes Potenzial": Finale des Hammer Geschäftsideenwettbewerbs 2026

Die fünf besten Geschäftsideen von insgesamt 44 Einreichungen: Beim Finale des Geschäftsideenwettbewerbs 2026 durften fünf Teams ihre Ideen in kurzen Präsentationen vorstellen.

Es waren die fünf besten Geschäftsideen von insgesamt 44 Einreichungen: Beim Finale des Geschäftsideenwettbewerbs 2026 durften fünf Teams ihre Ideen in kurzen Präsentationen vorstellen. Jedes Team hatte fünf Minuten Zeit, um die Jury zu überzeugen. Die Bandbreite der Präsentationen reichte von zentralen Großspeicheranlagen von Solarstrom bis hin zur hochspezialisierten Drohnen-Dienstleistung, um Schäden an Wasserstoff-Infrastruktur frühzeitig zu erkennen. "Wir sehen in den Studierenden der beiden Hammer Hochschulen eine spannende Zielgruppe: Die jungen Menschen bringen vieles mit, was für erfolgreiche Gründer wichtig ist. Der Wettbewerb hat schon einige erfolgreiche Ideen hervorgebracht", sagte der Unternehmer Heinz Harling, der die Idee für den Hammer Geschäftsideenwettbewerb hatte.

IMPULS-Geschäftsführer Pascal Ledune zeigte sich von den Beiträgen der Studierenden ebenso begeistert wie die über 150 Zuhörer im Innovationszentrum – unter ihnen zahlreiche Unternehmer*innen, Gründer*innen und Startups. "Natürlich handelt es sich um erste Ideen, an denen weiter gefeilt werden muss. Aber alle Ansätze haben das Potenzial für erfolgreiche Geschäftsmodelle! Dabei unterstützen wir die Teams selbstverständlich gerne!"

Den ersten Platz belegte Lilly Koschlakow/ Team LIVIA (Preisgeld: 3000 Euro): Die junge Studentin möchte hautfreundliche Alltagskleidung entwickeln, die speziell auf die Bedarfe von Menschen mit empfindlicher Haut abgestimmt ist. "Meine Schwester hat selbst Neurodermitis: Von daher weiß ich, wie groß das Problem ist. Schon kleinste Nähte oder Etiketten führen zu Hautreizungen."

Platz zwei (Preisgeld: 2000 Euro) ging an Denisa-Andreea Anton und Aya Mofath vom Team "SafeCircle": Sie haben die Idee zu einem handlichen Gerät in Form eines Lippenstifts entwickelt, das bis zu sieben Sicherheitsfunktionen bietet – darunter eine Alarmsirene und einen Sensor zur Prüfung manipulierter Getränke. Durch eine Spontan-Umfrage unter den Gästen im Innovationszentrum fühlten sich die jungen Frauen bestätigt: Alle Zuhörer*innen hatten schon Situationen von Angst und Unsicherheit erlebt.

Über den dritten Platz (Preisgeld: 1000 Euro/Stifter: Akademische Gesellschaft Hamm) freute sich Tobias Sautmann/NeXtep, der große Gemeinschaftsspeicher für Solarstrom in Neubaugebiete und Wohnsiedlungen bringen möchte: "Kleinspeicher sind teuer und verbrauchen in Zeiten fehlender Kellerräume unnötig Platz." Die beiden vierten Plätze belegten die Teams H2-Hamm-Connect (Amelia Karius) und H2-Aero-Guard (Emilia Hiller). Den Publikumspreis sicherten sich die beiden HSHL-Studentinnen Denisa-Andreea Anton und Aya Moftah - eine Hammer Karte im Wert von 250 Euro.

"Wir richten den Geschäftsideenwettbewerb bereits zum 14. Mal aus – und das Niveau ist seit den Anfängen stetig gestiegen. Die heutige Veranstaltung setzt hinter dieser Beobachtung noch einmal ein Ausrufezeichen", sagte Professorin Dr. Jutta Lommatzsch, die als Geschäftsführende Vorständin der Akademischen Gesellschaft Hamm der Jury angehörte. Die weiteren Jury-Mitglieder: Christina Keinemann (Volksbank Hamm), Professor Dr. Heiko Kopf (Hochschule Hamm-Lippstadt), Daniel Boruch (Sparkasse Hamm), Matthias Eggendorf (Die Familienunternehmer), Professorin Dr. Sabrina Krauss (SRH University), Pascal Ledune (IMPULS) und Heinz Harling (Gründer des Hammer Geschäftsideenwettbewerbs).

Neben dem Preisgeld erhielten die drei Siegerteams einen Gutschein für einen CO-Working-Arbeitsplatz im Innovationszentrum Hamm (für sechs Monate). "Die Gutscheine sind unter allen Teilnehmenden ausgelobt worden. Nicht nur die Jury bietet ein großes Netzwerk – sondern auch unser Innovationszentrum", erklärte IMPULS-Geschäftsführer Pascal Ledune. Der erfolgreiche Foto- und Videograf Nico Schmitz ermutigte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Geschäftsideenwettbewerbs dazu, an den eigenen Träumen festzuhalten: "Die Gründung eines eigenen Unternehmens ist vielleicht nicht der sicherste Weg – aber mit Sicherheit ist es der Weg, der einen am meisten erfüllt. Zum Glück gibt es in Hamm zahlreiche Partner, die einen dabei unterstützen." Das Finale des Geschäftsideenwettbewerbs 2026 fand im Rahmen des IZH-Sommerfestes statt.

Quelle: IMPULS. Die Hammer Wirtschaftsagentur GmbH

Top