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Auf die Piste, fertig, los: Eine Woche Skifahren in Davos

Im Blog teilt Isabella Janßen, Studentin im Studiengang "Umweltmonitoring und Forensische Chemie", ihre Eindrücke von der Skifreizeit für HSHL-Studierende während der Semesterferien in der Schweiz.

Ankommen in Davos und der erste Tag

Mit insgesamt 30 HSHL-Studierenden und weiteren Studierenden von anderen Hochschulen ging es für mich in diesen Semesterferien auf Skifreizeit nach Davos in der Schweiz. Los ging es am Abend des 27.02. am Campus Hamm der HSHL. Durch die gemeinsame Busfahrt herrschte von Anfang an eine Art Klassenfahrtsgefühl und wir hatten bereits auf der Hinfahrt eine Menge Spaß. 

Am nächsten Morgen kamen wir in unserer Unterkunft an. Unser Gepäck konnten wir dort erst einmal zwischenlagern und anschließend ganz entspannt die Gegend erkunden. Manche haben sich direkt einen Skipass für den ersten Tag geholt, als komplette Ski-Anfängerin habe ich mich allerdings dagegen entschieden. Stattdessen bin ich mit einer kleinen Gruppe in die Therme direkt gegenüber der Unterkunft gegangen. Das war genau das Richtige nach der langen Anreise.

Am Nachmittag ging es zurück zur Unterkunft, um unsere Skiausrüstungen abzuholen. In Skischuhen zu stehen war anfangs ein ziemlich ungewohntes Gefühl, aber im Laufe der Woche habe ich mich tatsächlich daran gewöhnt. Zum Abendessen wurden große Schüsseln auf den Tischen verteilt, dadurch hat es sich sehr familiär angefühlt. Es gab immer einen Salat vorab und am ersten Tag als Hauptgang deftige Käsespätzle.

Zum Start der Woche gab es eine Kennenlernrunde bei einem Glas Punsch. Dabei wurden auch wichtige Infos zum Ablauf der nächsten Tage erklärt und alle mit einem Skikurs hatten die Gelegenheit, noch offene Fragen oder Unsicherheiten mit den Skilehrer*innen zu klären. Geschlafen haben wir in Mehrbettzimmern, wobei jeder vorher ein paar Personen angeben konnte, mit denen man gerne auf ein Zimmer wollte.

Bildeindrücke aus Davos

Der Skikurs

Morgens beim Frühstück konnten wir uns Brote für mittags schmieren und mitnehmen, was auch eine gute Idee war, denn die Preise auf den Hütten sind ziemlich hoch. Danach ging es für mich dann zum Anfänger Kurs. Dieser fand vier Tage lang jeweils von 9 bis 12:30 Uhr statt. Dort wurden wir Schritt für Schritt an die Grundlagen herangeführt und konnten schnell erste Fortschritte machen. Am Nachmittag hatten wir dann Zeit, mit unseren Freund*innen außerhalb des Kurses weitere Pisten zu erkunden. Der Weg zwischen Skigebiet und Unterkunft war unkompliziert mit dem Bus zu erreichen und das Busticket war in unserem Skipass enthalten.

Abseits der Pisten

Neben dem Skifahren gab es auch einige zusätzliche Angebote. Zum Beispiel wurde ein Glühweintrinken organisiert und an einem anderen Abend ein Pubquiz in der Unterkunft. Außerdem konnte man Aktivitäten wie einen Pistensnack oder ein traditionelles Schweizer Käsefondue auf einer Berghütte mit anschließendem Nachtskifahren buchen. Nach nur drei Tagen auf Skiern habe ich mir das allerdings noch nicht zugetraut und bin stattdessen mit ein paar Freundinnen im Ort Pizza essen gegangen. Am letzten Abend hatten wir die Möglichkeit, Nachtrodeln zu gehen, auf einer speziell dafür angelegten Piste. Die Schlitten dafür konnten wir uns auch vor Ort ausleihen. Das hat richtig Spaß gemacht, auch wenn wir den Streckenrekord von 70 km/h leider nicht geknackt haben.

Die Rückreise und Fazit

Samstagmorgen um 10 Uhr ging es schließlich mit dem Bus zurück Richtung Heimat. Unterwegs haben wir ein paar Pausen eingelegt, auch bei Burger King, um auf der langen Fahrt die Stimmung oben zu halten.

Das Skigebiet in Davos ist an sich eher für Fortgeschrittene geeignet, aber auch als Anfängerin konnte ich dort viel lernen und hatte eine tolle Zeit. Besonders schön war das Gemeinschaftsgefühl: Auf der Piste hat man aufeinander aufgepasst und abends saß man zusammen, hat etwas getrunken und sich die Geschichten des Tages erzählt. Auch abseits der Piste gab es coole Aktivitäten, an denen ich teilgenommen habe.

Insgesamt hat sich die Woche wirklich ein bisschen wie eine Klassenfahrt angefühlt und ich würde jederzeit wieder mitfahren.

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