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HSHL auf den World Sustainable Energy Days 2026

Die World Sustainable Energy Days 2026 fanden vom 24. - 27. Februar in Wels, Österreich statt. Unter den rund 700 Teilnehmenden aus 63 Ländern war auch Dr. Ievgeniia Morozova von der HSHL.

"Energiewende = Energieunabhängigkeit" – das war das Motto der diesjährigen World Sustainable Energy Days (WSED), die vom 24. bis 27. Februar in Wels, Österreich stattgefunden haben. Auf der Konferenz, dem Treffpunkt für die gesamte Energiewende-Branche, wurden Lösungsansätze vorgestellt, um den Umstieg auf erneuerbare Energien rasch in die Praxis umzusetzen.

Rund 700 Teilnehmer*innen aus 63 Ländern waren dazu angereist – darunter auch Dr. Ievgeniia Morozova, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Werkbank Sektorenkopplung" im Institut für Sektorenkopplung in der Energiewende (IfSK) der HSHL. Vor Ort präsentierte Dr. Morozova ein Poster zum Thema "Systemanalyse der Energiewende in einer Region Nordrhein-Westfalens". 

WSED 2026: Energieversorgung in Zeiten politischer Unsicherheit

Vor dem Hintergrund politischer Unsicherheit und damit einhergehender Investitionszurückhaltung drehte es sich bei den WSED 2026 vorrangig darum, wie Europa eine bezahlbare, wettbewerbsfähige und klimafreundliche Energieversorgung umsetzen kann. Industrie, Forschung und Start-ups trieben diese Entwicklung bereits voran – ebenso wie Energiegemeinschaften, die mehr und mehr Bedeutung gewännen und die Energieversorgung zunehmend dezentral und resilient machten, wie aus den Diskussionen vor Ort hervorging.

Energiegemeinschaften – insbesondere sogenannte Renewable Energy Communities (RECs) – sind lokale Zusammenschlüsse von Bürger*innen, Kommunen, kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und weiteren Akteur*innen, die gemeinsam Energie erzeugen und nutzen, um die Versorgung stärker regional und unabhängig zu gestalten. Sie können den Energiemarkt öffnen, Teilhabe ermöglichen und durch dezentrale Strukturen die Versorgungssicherheit stärken. 

"Werkbank Sektorenkopplung" bringt Nutzungsgruppen zusammen

Zu diesen Entwicklungen kann auch die "Werkbank" des IfSK beitragen. Das praxisorientierte, interdisziplinäre Projekt, fördert den regionalen Austausch von Wissen und Technologien zwischen verschiedenen Nutzungsgruppen – sei es in der Energieversorgung von Gebäuden, Quartieren, Betrieben oder im Mobilitätsbereich.

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