Mit einer Kooperationsvereinbarung besiegelten das Stift Cappel Berufskolleg und die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) jetzt ihre Partnerschaft. Schulleiterin Martina Schaub, Superintendent Pfarrer Dr. Manuel Schilling und HSHL-Präsidentin Prof. Dr.-Ing. Kira Kastell vereinbarten die gemeinsame Förderung von Schüler*innen insbesondere in den Themenfeldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).
"Mit dieser Kooperation möchten die Hochschule Hamm-Lippstadt und das Stift Cappel Berufskolleg das Interesse der Schüler*innen für die MINT-Fächer stärken. Unser Berufskolleg ist in diesem Bereich schon seit Jahren sehr aktiv, die Kooperation mit der HSHL ist ein weiterer, wichtiger Baustein", erklärte Martina Schaub bei der Vertragsunterzeichnung am Freitag, den 29. Mai 2026 auf dem Campus Lippstadt. Die Hochschule Hamm-Lippstadt geht mit dieser Zusammenarbeit ihre 34. Schulpartnerschaft ein. "Die Zusammenarbeit mit Schulen hat eine hohe Bedeutung für uns, denn wir möchten die Potentiale von MINT frühzeitig aufzeigen und Schülerinnen und Schüler wie auch Lehrende begeistern", sagt Prof. Dr.-Ing. Kira Kastell.
Inhalte der Kooperationsvereinbarung
Im Rahmen der Kooperation sollen unterschiedliche Schüler*innengruppen die Möglichkeit erhalten, an Veranstaltungen der Hochschule teilzunehmen, sowie Labore in Absprache und unter Leitung des wissenschaftlichen Personals der HSHL zu nutzen. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Förderung des gesundheitstechnischen Knowhows der Schüler*innen durch Workshops in den Studiengängen "Gesundheits- und Sportingenieurwesen" sowie "Biomedizinische Technologie" gelegt. Außerdem soll es regelmäßigen Wissensaustausch zwischen Lehrenden von Berufskolleg und Hochschule geben.
Über das Stift Cappel Berufskolleg
Das Stift Cappel Berufskolleg startete am 1. April 1964 als Pflegevorschule. Es hat sich im Laufe seiner 60-jährigen Geschichte auf die Gegebenheiten der jeweiligen Zeit eingestellt und dabei seinen kirchlich-, diakonischen Ansatz und Auftrag, jungen Menschen die schulischen und menschlichen Voraussetzungen für sozialpflegerische und sozialpädagogische Berufe und damit für den Dienst an kranken und hilfsbedürftigen Menschen zu vermitteln, ständig weiterentwickelt. Mittlerweile wird neben den Berufsfachschulen, die zum Berufsabschluss als Sozialassistenten und zum Fachabitur mit den Schwerpunkten Gesundheit und Soziales führen, ein Berufliches Gymnasium für Gesundheit angeboten. Gerade dieser MINT-Bildungsgang mit den Leistungskursen Biologie und Gesundheitswissenschaften erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei den Schüler*innen und bereitet diese auf die sich wandelnden Anforderungen in der Berufs- Arbeitswelt vor.