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Uncertain Futures Vortrag: Marina Weisband sprach an der HSHL über Angriffe auf die Demokratie

Rund 50 Gäste folgten am Mittwoch, 7. Oktober 2026, dem Vortrag von Marina Weisband im Hörsaal HAM 1 auf dem Campus Hamm. Im Rahmen der Reihe "Uncertain Futures", sprach die Diplom-Psychologin und Beteiligungspädagogin über hybride Angriffe auf die Demokratie.

Rund 50 Gäste folgten am Mittwoch, 7. Oktober 2026, dem Vortrag "Ich würde Deutschland nicht mit Panzern angreifen" von Marina Weisband im Hörsaal HAM 1 auf dem Campus Hamm. Im Rahmen der Reihe "Uncertain Futures", in Kooperation mit der VHS Hamm, sprach die Diplom-Psychologin und Beteiligungspädagogin, die vor wenigen Tagen mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, über hybride Angriffe auf die Demokratie. Eine Aufzeichnung wird in Kürze auf dem YouTube-Kanal der HSHL verfügbar sein.

Gerade wird viel über Verteidigung geredet: Wehrdienst, Panzer, Aufrüstung. Ein moderner Angriff, so Weisbands These, braucht das alles nicht – Deutschland werde vielmehr durch Desinformation attackiert, mit dem Ziel, das Vertrauen in Institutionen und die eigene Urteilskraft der Menschen zu untergraben.

Ihre Antworten sind gesellschaftlicher Natur: bessere Infrastruktur und Räume für Jugendliche, digitale Souveränität, Investitionen in Bildung und echte Beteiligung. "Die Gesellschaft sind ja wir, wir sind nicht Konsumenten, der Staat sind wir", so Weisband. Menschen, die sich gebraucht und selbstwirksam fühlen, seien schwerer zu spalten. Auch der Forderung nach Antifragilität gab sie eine persönliche Note: "Resilienz bedeutet nur, zu überstehen. Das reicht mir nicht. Antifragilität heißt: Je mehr Stress ich habe, desto stärker werde ich."

Die Reihe "Uncertain Futures – Perspektiven für demokratische Resilienz und nachhaltige Transformation" geht weiter: Der nächste Termin ist am 5. November 2026 von 16:30 bis 18:00 Uhr.

Teilweise KI-gestützte Inhalte.

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