Wie kann Westfalen (noch) erfolgreicher werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt der öffentlichen Veranstaltung "Westfälischer Zukunftsdialog", die die bürgerschaftliche Interessenvertretung Westfalen e.V. und die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) am Dienstag, 15. September, ab 16 Uhr im Hochschulgebäude an der Marker Allee 76-78 anlässlich des 800. Geburtstages der Stadt Hamm anbieten.
"Deutschland braucht einen Modernisierungsschub, mehr Effizienz, mehr Digitalisierung und mehr Geschwindigkeit – auf allen Ebenen. Wir wollen in Westfalen-Lippe dazu einen Impuls geben", heißt es in der gemeinsamen Einladung von Verein und HSHL. "Wir möchten anhand praktischer Beispiele für Modernisierung in Westfalen-Lippe aufzeigen, wie es gelingen kann. Und natürlich soll auch die Rolle des Gesetzgebers – wegen der notwendigen Rahmengesetzgebung – mit in den Blick genommen werden. Gleichzeitig wird die von Westfalen e.V. erarbeitete 'Westfälische Agenda 2030' vorgestellt – ein regionaler Ansatz für die Modernisierung", erklärt Westfalen-e.V.-Vorsitzender Manfred Müller. "Die Veranstaltung soll dazu aufrufen, durch regionale und lokale Kooperationen neue, zukunftsträchtige Wege aufzuzeigen. Wir sind der Überzeugung – und dafür zeigen wir Beispiele: Westfälinnen und Westfalen können das!", so Müller weiter. Und: "Es kommt darauf an, im Rahmen der Möglichkeiten, die Effizienz und Kooperation innerhalb unseres westfälisch-lippischen Wirtschaftsraumes zu erhöhen und positiv wirkende Faktoren zu stärken."
Neben vielen spannenden Vorträgen ist auch Forschung der HSHL mit dabei: In Kurzvorträgen geben Prof. Dr. Harald Mathis und Prof. Dr.-Ing. Jan-Niklas Voigt-Antons Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte mittels Künstlicher Intelligenz (KI) – vom Einsatz in der Tierhaltung bis zu digitalen Zwillingen.
HSHL-Präsidentin Prof. Dr.-Ing. Kira Kastell erläutert: "Die HSHL versteht sich als aktive Transferpartnerin in der Region. Wir greifen Impulse aus Unternehmen und von weiteren Akteur*innen aus Westfalen-Lippe und darüber hinaus auf und stellen unser Wissen und unsere Kompetenzen zur Verfügung – etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz, wo wir an konkreten, anwendungsnahen Lösungen für die Region arbeiten. Der Westfälische Zukunftsdialog ist ein gutes Beispiel dafür, wie dieser Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen gelingen kann."
Wie Kooperationen funktionieren können, veranschaulichen Hamms Oberbürgermeister Marc Herter und Lippetals Bürgermeister Tobias Nillies am Beispiel des interkommunalen Projektes Großrechenzentrum. "100 Vorschläge für den Neustaat" präsentiert der CDU-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Fraktionschef Ralph Brinkhaus. Außerdem stellt Ulrich Ahle das "weltbeste SmartCity-Dorf Etteln" vor. Der Referent ist Digitalisierungsverantwortlicher des Ortes und Geschäftsführer der Gaia-X-Association.
Um Anmeldungen zum "Westfälischen Zukunftsdialog" wird gebeten unter https://www.westfalen-ev.de/aktuelles/veranstaltungen/
Quelle: Westfalen e.V.