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Chat-GPT schreibt mit: Studierende der HSHL sollen Chatbot für Hausarbeit nutzen

Welche Möglichkeiten und Herausforderungen bietet der Einsatz von Chatbots wie Chat-GPT? Was verändert sich durch das Tool in unserer Arbeitswelt? Mit diesen Fragen beschäftigen sich jetzt Studierende der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) im Studiengang "Wirtschaftsingenieurwesen".

Welche Möglichkeiten und Herausforderungen bietet der Einsatz von Chatbots wie Chat-GPT? Was verändert sich durch das Tool in unserer Arbeitswelt? Mit diesen Fragen beschäftigen sich jetzt Studierende der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) im Studiengang "Wirtschaftsingenieurwesen". In der Vorlesung "Change Management", unterrichtet von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Margarita Antoni, lernen sie nicht nur theoretisch, was Veränderungen für Unternehmen bedeuten. Als Teil ihrer Prüfungsleistung müssen sie sich direkt selbst auf eine neue Technologie einlassen: Die Hausarbeit zur Vorlesung sollen sie unter Zuhilfenahme von Chat-GPT verfassen.

"Es ist für Unternehmen ganz wichtig, dass sie sich an verschiedenste Entwicklungen und externe Einflüsse anpassen können. Das gilt auch für uns als Hochschule, wie zum Beispiel im Fall von Chat-GPT. Deshalb habe ich mich gefragt, wie man es in die Lehre integrieren kann", erklärt Margarita Antoni. Bei der Hausarbeit gehe es um einen Change Prozess in einem echten oder fiktiven Unternehmen. Die Fragen, die im Rahmen der Arbeit zu beantworten sind, wurden in dieser Art auch in vorherigen Jahrgängen bearbeitet. Die Studierenden müssen verschiedene Beispiele durchdenken und Modelle aus der Vorlesung anwenden.

Von Chat-GPT erstellte Inhalte werden farblich markiert

Durch die Orientierung der Fragen am konkreten Unternehmensbeispiel werden keine generischen, sondern sehr spezifische Antworten gefordert. "Die Studierenden sollen Chat-GPT nutzen, aber wie genau, das ist ihnen freigestellt", so Antoni. Studierende könnten beispielsweise Text vorschreiben und sich diesen von Chat-GPT sprachlich verbessern lassen. Die vom Chatbot erstellten Inhalte werden farblich markiert. Bewertet werde nachher der Gesamtinhalt der Arbeit. Denn, so erläutert Margarita Antoni weiter: "Das Programm kann nur so gut sein, wie die Aufgaben, die die Studierenden stellen."

Eine ergänzende Aufgabe gibt es allerdings für die Studierenden: Sie sollen zusätzlich eine Reflexion über ihre Arbeit mit Chat-GPT schreiben und einen standardisierten Fragebogen ausfüllen. Diese Angaben werden nicht mit bewertet, sondern sollen im Anschluss in einer studentischen Projektarbeit, in Kooperation mit Prof. Dr. Frank Hustert, Lehrgebiet "Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Finance und Controlling", anonymisiert ausgewertet werden. Ziel dieser Projektarbeit sind Handlungsempfehlungen für die Lehre. "Ich glaube nicht, dass Chat-GPT alles schreiben kann, aber wenn die Studierenden die Fragen geschickt stellen, wäre es toll, wenn zumindest Textpassagen übernommen werden können", sagt Margarita Antoni.

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