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Wirtschaftsingenieurwesen

Bachelorstudiengang | Campus Lippstadt

Bei der Wertschöpfung in Unternehmen spielen viele Details eine Rolle. Eine wichtige Voraussetzung dabei ist interdisziplinäres Know-how, das betriebswirtschaftliche Aspekte ebenso wie technische Prozesse berücksichtigt. Auch strategische Weitsicht und detaillierte Kenntnisse betrieblicher Abläufe sind gefordert.

Technik und Unternehmensführung

Bei der Wertschöpfung in Unternehmen spielen viele Details eine Rolle. Eine wichtige Voraussetzung dabei ist interdisziplinäres Know-how, das betriebswirtschaftliche Aspekte ebenso wie technische Prozesse berücksichtigt. Auch strategische Weitsicht und detaillierte Kenntnisse betrieblicher Abläufe sind gefordert. Es sind also Fachleute mit dem Blick aufs Ganze wie auch Verständnis für ingenieurwissenschaftliche Fragestellungen und moderne betriebswirtschaftliche Unternehmensführung gleichermaßen gefragt.

Breite Basis - praxisnahe Spezialisierung

In den ersten drei Semestern werden die Grundlagen in den Disziplinen Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschaftslehre und in den Steuerungskompetenzen geschaffen. Ab dem vierten Semester beginnt die fachliche Vertiefung auf die Studienschwerpunkte:

  • Technischer Einkauf
  • Marketing und Vertrieb
  • Qualitätsmanagement

Das weitere Studium lässt sich entweder fokussiert auf einen Bereich gestalten oder breit gefächert durch eine variantenreiche Themenwahl bei Projekt- und Bachelorarbeit. Im Vergleich lässt sich sagen, dass die Vertiefungsrichtungen "Technischer Einkauf" und "Marketing und Vertrieb" eine stärkere betriebswirtschaftliche Ausrichtung haben als das eher technisch orientierte "Qualitätsmanagement".

Für weitere Praxisnähe besteht die Möglichkeit, sich um ein Unternehmensstipendium zu bewerben und Praktika in den vorlesungsfreien Zeiten wie auch Eure Projekt- und Bachelorarbeit in einem Unternehmen zu absolvieren.

Studienschwerpunkte

  • Technischer Einkauf

    Neben dem Faktor Preis gilt es bei der Beschaffung in einem Unternehmen, ein ganzes Anforderungsspektrum zu berücksichtigen. Insbesondere wenn es sich um technische Produkte und komplexe Herstellungsprozesse handelt. Angefangen bei Marktrecherchen, über Einkaufsverhandlungen, Angebots- und Vertragsgestaltung sowie umfassende Kalkulationen inklusive materialwirtschaftlicher Berechnungen bis hin zur Qualitätssicherung und Produkthaftung. Es geht also um zielorientierte Betrachtungen von Beschaffungsmärkten und Wertschöpfungsprozessen in Unternehmen.

    Preiswert nicht billig ist das Ziel

    Durch den Einsatz intelligenter Systeme und Software lassen sich Bedarfsanalysen unter Berücksichtigung von Materialanforderungen, Produktionsplänen, Lieferzeiten, Lagerflächen, Verbrauchsberechnungen, Werkzeugkosten und Lebenszyklen von Produkten erstellen. Alles wichtige Parameter für eine gelungene Integration und Optimierung der Wertschöpfungskette.

    Von der Forschung bis zur Entwicklung, Versorgung und Auftragsabwicklung

    Diesen komplexen Ansprüchen begegnet der Studienschwerpunkt "Technischer Einkauf" im Bachelorstudiengang "Wirtschaftsingenieurwesen", der nach der Orientierungsphase in den ersten drei Semestern ab dem vierten auf dem Lehrplan steht. Studierende lernen, wie sich Informations-, Material- und Wertflüsse entlang der Prozesskette vom Unterlieferanten über Lieferanten bis zum Kunden optimieren lassen. Die Nutzung wirtschaftlicher Potenziale durch Aufbau und Steuerung unternehmensübergreifender Prozesse, die Entwicklung von Logistik-Konzeptionen für Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen - Lager, Transport, Logistik - sowie Aufbau und Management der betrieblichen Beschaffung und Distribution sind die spezifischen Ziele in dieser Vertiefungsrichtung. Hoher Praxisbezug innerhalb der Lehrveranstaltungen ist ebenfalls ein wichtiges Element. So stehen Rollenspiele, Fallstudien und Kalkulationsbeispiele ebenso auf dem Lehrplan wie zum Beispiel Seminare, Übungen und Vorlesungen in (Änderungen vorbehalten):

    • Grundlagen
    • Markt
    • Lieferanten
    • Einkaufsverhandlungen
    • Materialwirtschaft
    • Rechtliche Grundlagen
    • Kalkulation
    • Kalkulationssysteme
    • Qualitätssicherung
    • Waren
    • Prozess
    • Methodik
  • Marketing und Vertrieb

    Umsatz ist der Maßstab, an dem der Markterfolg von Unternehmen gemessen wird. Verkaufen sich Produkte gut und stimmen die innerbetrieblichen Kennzahlen, erzielen Unternehmen in aller Regel Gewinne - ein wichtiges betriebswirtschaftliches Ziel. Doch heute sind Märkte, nicht zuletzt durch die Globalisierung, ständigen Veränderungen unterworfen und entwickeln sich mit hohem Tempo neu oder weiter. Die Zeitfenster, um auf Veränderungen zu reagieren, sind zumeist eng und lassen kaum Spielraum für langwierige Entscheidungsprozesse, die sich mitunter bis in den Einkauf und die Produktion von Unternehmen auswirken können.

    Marketing ist viel mehr als "nur" verkaufen

    Ein Produkt erfolgreich im Markt zu positionieren, setzt eine sorgfältige innerbetriebliche Planung und Abstimmung, intensive Recherchen des Wettbewerbs und ein grundlegendes Verständnis von Käufern und deren Bedarfe voraus. Auch kommunikative Maßnahmen und Werbung sowie das Unternehmensimage spielen eine wichtige Rolle. Dies gilt für eine Markteinführung gleichermaßen wie für die Rejustierung eines bestehenden Sortimentes.

    Eine Marketingplanung setzt detailreiche Kenntnisse aller entscheidenden Parameter voraus, die mithilfe von modernen Informationstechnologien kontinuierlich zusammengetragen und analysiert werden. Dies ermöglicht, das gesamte Spektrum von den Unternehmenszielen über technische Anforderungen in der Produktion und betriebliche Abläufe bis hin zum Vertrieb und zum Kundendienst sowie Servicemanagement zu berücksichtigen und Prozesse aktiv steuern zu können.

    Gute Planung macht den Erfolg

    Den Herausforderungen schneller Märkte begegnet der Studienschwerpunkt "Marketing und Vertrieb" im Bachelorstudiengang "Wirtschaftsingenieurwesen". Neben einer fundierten ingenieurwissenschaftlichen, also technischen, Grundlage konzentriert sich die Lehre auf die Vermittlung spezieller Kompetenzen wie etwa:

    • Marktanalysen – Marktwachstum, Wettbewerb, Käuferverhalten, Trenderkennung
    • Entwicklung von Marketingstrategien
    • Entwicklung und Realisierung bedarfsgerechter Marktprogramme - Produkt- und Sortimentsgestaltung, Distribution, Kommunikation
    • Absatz- und Umsatzplanung
    • Erstellung von Angeboten nach technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten
    • Beratung von Kunden bis zur Auftragsabwicklung
    • Vertragsverhandlungen

    Nach der Orientierungsphase in den ersten drei  Semestern stehen ab dem vierten unter anderem diese Veranstaltungen auf dem Lehrplan (Änderungen vorbehalten):

    • Marketing Management
    • Vertriebsmanagement
    • Vertriebspraktikum - realitätsnahe Studie aus der Industrie
    • Unternehmens- und Betriebsorganisation
    • Anforderungsmanagement
    • Nutzenaspekte technischer Produkte
    • Produkt- und Servicemanagement
    • Analytisches Customer Relationship Management
    • Operatives Customer Relationship Management
  • Qualitätsmanagement

    Qualität ist ein weites Feld. Neben subjektiven Eindrücken bei der Beurteilung von Produkten und Leistungen ist im unternehmerischen Bereich Qualität objektiven Maßstäben unterworfen. Mit anderen Worten: Qualität ist messbar, vorausgesetzt es liegen objektive Bewertungskriterien vor. Neben den Kosten eines Produktes spielen bei der Beurteilung eine Vielzahl an Aspekten eine Rolle: Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Ressourcenschonung, aber auch die Arbeitsgestaltung hat Einfluss auf die Qualität in Unternehmen. Durch die Integration moderner Informationssysteme lässt sich jeder noch so kleine Arbeitsschritt erfassen und Prozesse lassen sich transparent darstellen. Fehlerquellen und Verbesserungspotenziale können durch Simulationen aufgespürt und technische Anforderungen exakt berechnet und geprüft werden. Insofern sind festgelegte Verfahren und definierte Prozesse die Grundlage, um Qualität zum Beispiel in Produktionssystemen zu sichern und zu steigern.

    Qualität heißt verstehen

    Im Studienschwerpunkt "Qualitätsmanagement" im Studiengang "Wirtschaftsingenieurwesen" stehen nach der Orientierungsphase ab dem vierten Semester Methoden und Systeme zur Qualitätssicherung in allen Unternehmensbereichen, von der Entwicklung über Produktion, Einkauf, Vertrieb bis zum Personal, im Mittelpunkt des Studiums. Diese werden an konkreten Fragestellungen und Fallstudien erlernt. Hier einige beispielhafte Szenarien:

    • Integration und Einführung eines Qualitätsmanagementsystems
    • Integration und Einführung von Methoden der Qualitätssicherung
    • Vorbereitung und Durchführung von Qualitätsaudits
    • Qualitätssicherungsvereinbarung mit Lieferanten und Kunden
    • Betriebswirtschaftliche Erfassung der Qualitätskosten
    • Reporting der Qualitätskennzahlen

    Auf dem Lehrplan stehen beispielweise (Änderungen vorbehalten):

    • Qualitätsmanagement I - Grundlagen, Normen und Richtlinien
    • Qualitätsmanagement II - Methoden und Werkzeuge
    • Qualitätsmanagement III - Beschaffung, Fähigkeiten, Qualitätskennzahlen, Qualitätskosten
    • Werkstoff- und Bauteilprüfung
    • Ganzheitliche Produktionssysteme
    • Produkt- und Prozessdatenmanagement
    • Arbeitsgestaltung und Arbeitswirtschaft
    • Umweltmanagement und Recycling

    Zusatzqualifikationen verbessern die Berufsaussichten: Studierende mit der Vertiefungsrichtung "Qualitätsmanagement" können eine REFA-Grundausbildung zu Sonderkonditionen erlangen.

Wo liegt Deine Zukunft?

Kombiniert mit technologischem und betriebswirtschaftlichem Fachwissen werdet Ihr in die Lage versetzt, interdisziplinäre Zusammenhänge zu erfassen, flexibel zu reagieren und den vielfältigen Anforderungen einer modernen Unternehmenswelt zu begegnen.

Nach einem erfolgreichen Abschluss als "Bachelor of Engineering" kannst Du mit einem Masterstudium die wissenschaftliche Karriere fortführen, oder Du gehst in ein Unternehmen und arbeitest als Ingenieurin oder Ingenieur. Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure werden in fast allen Unternehmensbereichen eingesetzt, vor allem in Bereichen wie:

  • Marketing und Vertrieb
  • Einkauf und Logistik
  • Qualitätsmanagement
  • Controlling und Rechnungswesen
  • Forschung und Entwicklung
  • Fertigung und Produktion 
  • Consulting

Durch die Vielseitigkeit des Studiengangs stehen Dir nahezu alle Branchen und Bereiche offen:

  • Maschinen- und Anlagenbau
  • IT, EDV, Informatik
  • Transport und Verkehr
  • Automobil- und Fahrzeugindustrie
  • Energietechnik
  • Konsumgüterindustrie
  • Medizintechnik
  • Raumfahrtindustrie
  • High-tech-Industrie
  • Beratungsunternehmen

Absolventinnen- und Absolventenstudie

Die Hochschule Hamm-Lippstadt hat 2015 ihre Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs "Wirtschaftsingenieurwesen" befragt, wie es nach ihrem Studium weitergegangen ist. 57 Prozent haben im Anschluss an das Studium einen regulären Job gefunden. Sieben Prozent sind freiberuflich tätig. Die Branchen, in denen HSHL-Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure nach ihrem Abschluss arbeiten sind vielfältig. Die meisten Alumni finden in Unternehmen aus den Branchen Fahrzeugindustrie, Maschinenbau und Elektrotechnik einen Arbeitsplatz. 50 Prozent der Absolventinnen und Absolventen haben im Anschluss an den Bachelor ein Masterstudium aufgenommen. Die Absolventenbefragung wurde vom Career Service der HSHL durchgeführt.

Kleines Studierenden-ABC

  • Module

    Ein Bachelorstudium setzt sich aus verschiedenen Themen-Bausteinen, den sogenannten Modulen, zusammen. Ein Modul wiederum fasst eine oder mehrere Lehrveranstaltungen aus einem gemeinsamen Kompetenzfeld zusammen.

    Am Ende eines Semesters stellst Du Deine Leistungen durch mündliche oder schriftliche Prüfungen oder einer Mischung aus beiden unter Beweis und bekommst dafür Noten. Bei bestandener Prüfung werden Dir dann Credit Points gutgeschrieben.

  • Credit Points

    Jedes Modul ist mit Credit Points versehen, die es im Laufe des Studiums zu erreichen gilt. Ein Credit Point steht für einen Zeitaufwand von 30 Stunden, der sich aus Anwesenheit bei Lehrveranstaltungen, Praxiszeiten und Lernphasen für Prüfungsvorbereitungen zusammensetzt. In den sieben Semestern Regelstudienzeit bis zu Deinem Bachelor wirst Du insgesamt 210 Credit Points erwerben, die sich gleichmäßig über den gesamten Zeitraum verteilen. Unter Regelstudienzeit versteht sich die Semesterzahl, die bei einem zügigen und intensiven Studium bis zum Abschluss benötigt wird.

  • Semesterwochenstunden

    Für die Lehrveranstaltungen gilt die Zeiteinheit "Semesterwochenstunden" – oder anders gesagt: eine akademische Stunde von 45 Minuten Dauer. Pro Woche, lässt sich sagen, wirst Du etwa 25 Semesterwochenstunden in Lehrveranstaltungen verbringen. Etwas mehr als diese Zeit solltest Du für eigene Recherchen, Nacharbeiten, Vorbereitungen und Lernen für Klausuren einplanen. Wann Du lernst, ist Dir selbst überlassen, sodass Du genügend Freizeit finden wirst, um Deinen Hobbys nachzugehen.

  • Abschluss zum Bachelor

    Zum Abschluss Deines Studiums wirst Du Deine Bachelorabeit verfassen und Prüfungen ablegen. Und am Ende mit Stolz Deine Graduierung, die Verleihung des akademischen Grades "Bachelor of Engineering" entgegennehmen.

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Häufig gestellte Fragen

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Einrichtungen und Labore

  • Labor für modulare Produktionssysteme MPS

    Prof. Dr-Ing. Matthias Mayer, Produktionstechnologie Mechatronik, und Prof. Dr. Michael Wibbeke, Fertigungstechnik Mechatronik, zeigen die Einrichtungen im Labor für modulare Produktionssysteme (MPS). Das MPS ist eine Miniatur-Fertigungsstraße mit  programmierbaren Stationen, die besonders in der Lehre im Studiengang Mechatronik eingesetzt wird.

  • Mikroskopielabor

    Prof. Dr.-Ing. Peter Kersten, Studiengangsleiter Mechatronik, erklärt die Funktionsweise und Vorteile des Rasterelektronenmikroskops (REM). Das REM ermöglicht Vergrößerungen im Nanometer-Bereich, das heißt einem Millionstel Millimeter. Die Anschaffung des REM wurde ermöglicht durch eine Spende der Akademischen Gesellschaft Lippstadt.

  • Elektromobilität

    Prof. Dr.-Ing. Jürgen Krome, Studiengangsleiter Wirtschaftsingenieurwesen und Professor für angewandte Mechatronik, stellt die Funktionalitäten und technischen Komponenten eines Elektroautos vor und berichtet von den wissenschaftlichen Erkenntnissen der deutschlandweiten Rundreise mit dem Elektroauto.

  • Randwinkelmessgerät

    Oberflächen und Klebstoffe

    Auf dem Campus Lippstadt verfügt die Hochschule Hamm-Lippstadt über ein Randwinkelmessgerät. Es wird in der Lehre und Forschung zur Qualitätskontrolle von Substraten und vorbehandelten Oberflächen eingesetzt, z.B. beim Kleben, Bedrucken und Beschichten von Metallen, Kunststoffen und anderen Werkstoffen. Das Randwinkelmessgerät berechnet aus den Konturen eines Test-Tropfens die Oberflächen- und Grenzflächenspannung.

     Einsatz in der Forschung

    • Kunststofftechnik
    • Materialwissenschaften allgemein
    • Klebstoffe

    Dienstleistungsangebot

    • Bestimmung der Oberflächenenergie von Kunststoffen, Metallen und weiteren Materialien
    • Beratung zur Klebetechnik und zur Oberflächenbehandlung

    Das Randwinkelmessgerät wird im Studiengang "Wirtschaftsingenieurwesen" im Werkstoff- und Bauteilprüfung-Praktikum eingesetzt.

  • Dynamische Differenzkalorimetrie

    Materialwissenschaft und Temperaturverhalten

    Die Hochschule Hamm-Lippstadt verfügt am Standort Lüningstraße auf  dem Campus Lippstadt über eine Dynamische Differenzkalorimetrie (DSC). Mit der DSC können genauste Wärmestromänderungen gemessen werden, die  durch temperatur- oder zeitabhängige Änderungen der physikalischen oder  chemischen Eigenschaften entstehen. Ferner lassen sich dadurch die  genauen benötigten oder freiwerdenden Energien z.B. für das Schmelzen  oder Kristallisieren einer Probe bestimmen. Durch die hohe  Empfindlichkeit und Auflösung lassen sich kleinste, auch dicht  beieinanderliegende Effekte ermitteln.

    Interdisziplinärer Einsatz in der Forschung

    • Materialwissenschaft
    • Fügetechnik
    • Chemie
    • Pharmazie
    • Werkstoffprüfung o. Ä.

    Dienstleistungsangebot

    • Temperaturverhalten von Kunst- und anderen Werkstoffen, Chemikalien, Pharmaka o. Ä.
    • Bestimmung von Reaktions- und Umwandlungsenthalpien, Glasübergang, thermische Stabilität, Reaktionskinetik, Reinheiten, Schmelztemperaturen, Phasenumwandlungen o. Ä.
    • schneller Durchlauf durch Probenwechsler
    • Temperaturbereich von -150°C bis 700°C

    Einsatz in der Lehre

    • Studiengänge "Mechatronik" und "Wirtschaftsingenieurwesen"
    • Temperaturverhalten von Kunststoffen
    • Erstellung von Phasendiagrammen
  • Thermogravimetrische Analyse mit DDK

    Wärme und ihre Auswirkungen auf Materialien

    Zur Charakterisierung von v. a. Kunststoffen wurde an der Hochschule Hamm-Lippstadt am Standort Lüningstraße in Lippstadt eine Thermogravimetrische Analyse gekoppelt mit einer Dynamischen Differenzkalorimetrie (TGA/DSC) angeschafft. Die TGA ist die einfachste Form der Thermischen Analyse. Sie dient der Ermittlung von Massenverlusten bei Erwärmung. Dabei wird die zu untersuchende Probe in einen Tiegel gegeben. Über die Mikrowaage, welche sich in einem Ofen befindet, werden die Masseänderungen der Probe beim Erhitzen verfolgt. Mittels der angeschlossenen DSC können dann zusätzlich Vorgänge, welche keine Massenänderungen mitsichbringen, detektiert werden. Darunter fallen u. a. Glasübergänge, Schmelz- und Kristallisationsvorgänge. Des Weiteren können Zersetzungen, Wasseraufnahme und -abgabe ermittelt werden.

    Interdisziplinärer Einsatz in der Forschung

    • Materialwissenschaft
    • Fügetechnik
    • Chemie
    • Pharmazie
    • Werkstoffprüfung o. Ä.

    Dienstleistungsangebot

    • Temperaturverhalten von Kunststoffen, Chemikalien, Pharmaka o. Ä.
    • Bestimmung von Reaktions- und Umwandlungsenthalpien, Glasübergang,  thermische Stabilität, Reaktionskinetik, Reinheiten, Zersetzungen,  Schmelztemperaturen o. Ä.
    • Schneller Durchlauf durch Probenwechsler
    • Temperaturbereich von RT bis 1100°C

    Einsatz in der Lehre

    • Studiengänge "Mechatronik" und "Wirtschaftsingenieurwesen"
    • Temperaturverhalten von Kunststoffen
    • Erstellung von Phasendiagrammen
  • 3D-Computertomograph

    Fehleranalyse in der dritten Dimension

    Die Hochschule Hamm-Lippstadt verfügt am Standort Lüningstraße auf  dem Campus Lippstadt über einen 3D-Computertomographen. Mit Hilfe der CT-Analyse kann die Innen- und Außengeometrie von industriellen Bauteilen dreidimensional dargestellt und geprüft werden. Kleinste Abweichungen und Bauteilfehler werden dabei genau lokalisiert, ohne die Werkstücke für die Untersuchung zerstören zu müssen.

    Dienstleistungsangebot

    • zerstörungsfreie Bauteilprüfung und Materialanalyse
    • mikroskopische, dreidimensionale Auflösung (<0,5 µm)
    • dreidimensionale Darstellung der Materialverteilung
    • Erkennung von Lunkern, Blasen, Schweißnähten und Rissen sowie Fehleranalyse
    • Prüfung von Elektronikkomponenten (z.B. Lötstellen)
    • Prüfung mikrooptischer Komponenten (z.B. Ausrichtung)

    Einsatz in der Forschung

    • Untersuchungen an Hochleistungs-LEDs (Bauteilschädigung, Package Architektur)
    • zerstörungsfreie Prüfung von Bauteilen mit kleinen Abmessungen

    Einsatz in der Lehre

    • Werkstoffprüfung im Rahmen von Bachelor- oder Masterarbeiten in den Studiengängen "Mechatronik" und "Wirtschaftsingenieurwesen".

© 2017 Hochschule Hamm-Lippstadt

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