IT-Sicherheit beginnt beim Menschen
"Die Größte Schwachstelle sitzt vor dem Bildschirm" ist eine häufig getroffene Aussage von IT-Expert*innen, die sich mit dem Schutz von Informationstechnik beschäftigen. Die Anwendersicht ist häufig gegensätzlich: technische Maßnahmen der IT-Sicherheit wie z.B. Virenscanner und Verschlüsselung müssen uns hinreichend vor Angriffen und Fehlern schützen. Tatsächlich benötigt wird jedoch ein ganzheitlicher Lösungsansatz: Dieser beinhaltet sowohl eine technische Betrachtung des Systems als auch eine Betrachtung des "Faktors Mensch".
Genau hier setzt der Studiengang "Human Cyber Security" an: Er verbindet IT-Sicherheit und Psychologie zu einem einzigartigen, interdisziplinären Profil, das dort greift, wo Technik allein nicht mehr ausreicht. Im Studium lernst Du die technischen Grundlagen der IT-Sicherheit kennen – von Schutzmechanismen bis zu Sicherheitsarchitekturen. Gleichzeitig tauchst Du in die psychologischen Mechanismen des Menschen ein: Warum fallen Menschen auf Social Engineering herein? Welche Motive, Denkfehler und Verhaltensmuster nutzen Angreifer gezielt aus? Du lernst, diese Angriffe zu analysieren, zu verstehen und lernst dadurch, technische Systeme besser zu machen.
Das macht "Human Cyber Security" aus
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Interdisziplinär
Der Studiengang lebt von seinem interdisziplinären Ansatz: Ingenieurwissenschaftliche und sozialwissenschaftliche Perspektiven treffen aufeinander – mit unterschiedlichen Methoden, Denkweisen und Kommunikationskulturen. Genau darin liegt Deine Stärke als Absolvent*in: Du wirst zur Schnittstelle, zur "Übersetzer*in" zwischen Technik und Mensch. Im Studium arbeitest Du in fachübergreifenden Projekten, in denen reale Fragestellungen aus der IT-Sicherheit bearbeitet werden – praxisnah, teamorientiert und lösungsfokussiert.
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Aktiv, kommunikativ, modern
Auch die Lehre ist aktiv und modern gestaltet: Projektarbeit, Flipped Classroom, Co-Teaching und Peer-Learning fördern nicht nur Fachwissen, sondern auch Selbstständigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Eigenverantwortung. Du gestaltest Deinen Lernprozess aktiv mit und entwickelst dabei wichtige fächerübergreifende Kompetenzen.
Dein Studienverlauf
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1. Grundlagenphase (Semester 1-3)
In ersten drei Semestern erwirbst Du grundlegendes Fachwissen in den Disziplinen der IT-Sicherheit und der Psychologie. Dies umfasst sowohl technologische Inhalte (z.B. Netzwerksicherheit, Kryptografie) als auch psychologische und sozialwissenschaftliche Grundlagen (z.B. menschliches Verhalten, Entscheidungsfindung). Zusätzlich werden methodische Kompetenzen wie wissenschaftliches Arbeiten, mathematische und informationstechnologische Grundlagen sowie Ethik, Governance und Compliance, vermittelt.
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2. Interdisziplinäre Vertiefungsphase (Semester 4-7)
Ab dem vierten Semester wählst Du aus einem breiten Angebot an Wahlpflichtmodulen, die sich an den Schnittstellen von IT-Sicherheit und Psychologie bewegen. Hierbei kannst Du je nach Interesse den Schwerpunkt in der IT-Sicherheit oder Psychologie setzen und Dich auf bestimmte Themenbereiche spezialisieren. Im Rahmen projektbasierter Lehr-Lernformen sollen interdisziplinäre Kompetenzen gefördert werden, indem praxisnahe Szenarien bearbeitet werden, die sowohl technische als auch verhaltensbezogene Sicherheitsmaßnahmen integrieren. Das Praxissemester oder Auslandssemester im 5. Semester dient der Vertiefung und ersten Anwendungen der Inhalte des Studiums.
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3. Abschlussarbeit
Die Bachelorarbeit stellt den Abschluss des Studiums dar und gibt Dir die Möglichkeit, ein eigenständiges Forschungs- oder Praxisprojekt durchzuführen, welches die Verknüpfung technischer und psychologischer Aspekte der IT-Sicherheit aufzeigt
Deine Zukunft mit einem Bachelor in "Human Cyber Security"
Der Studiengang "Human Cyber Security" verfolgt das Ziel, Dich interdisziplinär auszubilden, indem technologische und verhaltenswissenschaftliche Ansätze der IT-Sicherheit miteinander kombiniert werden. Nach dem Abschluss wirst Du in der Lage sein:
- eigenständig Wissen aus den Bereichen IT-Sicherheit und Psychologie zu erwerben und die Relevanz dieser Disziplinen für die Praxis zu erkennen
- menschliche Faktoren bei der IT-Sicherheit zu analysieren, insbesondere im Hinblick auf Social Engineering und andere psychologische Angriffsvektoren
- interdisziplinäre, praxisnahe Lösungsansätze zu entwickeln, die sowohl technische als auch verhaltenswissenschaftliche Aspekte berücksichtigen
- adressatengerechte und wissenschaftlich fundierte Lösungen zu kommunizieren und präsentieren
- vernetzt und interdisziplinär zu denken und zu handeln, um technische und verhaltensbedingte Sicherheitslücken zu identifizieren und zu schließen
Deine Berufschancen kurz & knapp
Welche Jobs kannst Du machen?
- Information Security Officer
- IT Compliance Manager*in
- IT Risk Manager*in
- IT Forensiker*in
- Cyber Security Engineer
- Cyber Security Analyst
- Cyber Security Manager*in
- Dozent*in für Cybersicherheit
- Security Penetration Tester
- IT-Security Specialist
- IT-Security Consultant
- IT-Security Auditor
- Digitalisierungsberater*in
- und weitere
In welchen Branchen kannst Du arbeiten?
- IT- und Softwareunternehmen
- Telekommunikationsbranche
- Finanzdienstleistungen
- Gesundheitswesen
- Industrie und produzierendes Gewerbe
- Öffentliche Verwaltung
- Bildungseinrichtungen
- E‑Commerce und Einzelhandel
- Beratungsgesellschaften
- Forschungseinrichtungen
- Medien und Verlage
- Datenschutzberatungen
- und viele mehr
Welche Aufgaben erwarten Dich?
- Erweiterung bestehender IT‑Sicherheitsangebote
- Entwicklung neuer technischer Sicherheitsmaßnahmen
- Berücksichtigung des Menschen als Sicherheitsfaktor
- Erstellung und Durchführung von Coachings
- Vermittlung zur Erkennung von Social‑Engineering
- Sensibilisierung von Mitarbeitenden
- Beratung in ganzheitlicher IT‑Security
- und mehr
Du möchtest "Human Cyber Security" im Bachelor studieren? Hier findest Du alle Infos zur Bewerbung und Einschreibung. Der Studiengang startet erstmalig zum Wintersemester 2027/28.
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