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Ein Lan-Kabel steht in einem Computer. Im Hintergrund ist das Auge einer Schaufensterpuppe zu sehen.
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Intelligent Systems Design

Bachelorstudiengang | Campus Hamm

Auf Algorithmen basierend, sind unter anderem Instrumente im Studiengang Intelligent Systems Design Programmieren, Simulationsverfahren, Modellieren, Prototyping und Design von intelligenten Systemen.

Smarte Technologien clever entwickeln

Den ganzen Tag und überall online kommunizieren, Geräte berührungslos bedienen, von unterwegs über eine App zu Hause die Rollläden schließen, einen Onlinecheck zum Kühlschrankinhalt machen, dank Valet-Parking den Parkplatz und die Turbo-Ladestation für mein Elektromobil vor dem 3D-Kino sicher haben und abends beim Betreten des angenehm temperierten Lofts empfängt mich sanftes Licht und in einer Cool-Box warten bereits die tagsüber online bestellten Lebensmittel auf mich.

Neben Vorstellungskraft und Visionen spielt bei der Weiterentwicklung neuer intelligenter Systeme und deren Integration in die Umgebung der Zeitfaktor eine große Rolle. Also Schnelligkeit, um Produkte und Anwendungen zur Marktreife zu bringen. Zudem stellt die Informatisierung von Fertigungstechnik – auch Industrie 4.0 genannt – und das Internet der Dinge vielfältige Herausforderungen für Unternehmen dar. Ebenso wie das Thema Computer Security.

Intelligent and international Business

Auf Algorithmen basierend, sind die weiteren Instrumente im Studiengang "Intelligent Systems Design" Programmieren, Simulationsverfahren, Modellieren, Prototyping und Design von intelligenten Systemen. In den ersten drei Semestern wird eine breite disziplinübergreifende Wissensbasis vermittelt. Während dieser Orientierungsphase lernt Ihr unterschiedlichste Aspekte der Ingenieurwissenschaften kennen und legt die Grundlage für Eure spätere fachliche Ausrichtung. Zudem besucht Ihr ab dem ersten Semester Vorlesungen und Seminare im englischsprachigen Modul "Corporate Management". Dies dient zum einen der Vorbereitung auf die Veranstaltungen in den höheren Semestern, die zunehmend in englischer Sprache stattfinden werden. Zum anderen erhaltet Ihr das Rüstzeug für die Gründung eines eigenen Unternehmens. So werdet Ihr im Laufe des Studiums auf den internationalen Einsatz in Unternehmen und eventuelle Verhandlungen mit ausländischen Investoren vorbereitet.

Das fünfte Semester ist als Praxis- oder Auslandssemester vorgesehen. Hier könnt Ihr schon früh in echten Projekten mitarbeiten und die Aufgaben erleben, an denen Ihr als zukünftige Ingenieurinnen und Ingenieure mitarbeiten werdet.

Studienschwerpunkte

  • Mobile Computing

    Informationen sind durch die Verbreitung über Internet, Funk und Satellit heute überall verfügbar. Wir greifen mit Hilfe von Applikationen, kurz Apps, über mobile Endgeräte darauf zu und navigieren uns so ganz einfach durchs Leben. Dabei gilt es, die immer komplexer werdenden Bedingungen von unterschiedlichen mobilen Geräten, von Hard- und Software sowie verschiedener Betriebssysteme zu integrieren. Die Konfiguration und das Management von Schnittstellen ist eine der zentralen Aufgaben bei der Softwareentwicklung und Programmierung von Apps. Auch Computer- und Internet-Sicherheit sind wichtige Faktoren.

    Software-Programmierung

    Informatik und die praktische Umsetzung von Software-Projekten in parallelen und unterschiedlichen Rechnersystemen sind Kernelemente im Studienschwerpunkt "Mobile Computing" im Studiengang "Intelligent Systems Design". Von Anbeginn des Studiums werden spannende Projekte realisiert, die u.a. auf eine Unternehmensgründung nach dem Studium vorbereiten.

    Nach der Orientierungsphase und den Grundlagen in den ersten drei Semestern erfolgt ab dem vierten Semester die fachliche Spezialisierung. Auf dem Lehrplan stehen:

    • Mobile Applikationen (App-Programmierung, Cloud Computing)
    • Internet- und Computer-Sicherheit
    • Netzwerktechnik
    • Software-Design, Software Engineering
    • Praktische Umsetzung von Software-Projekten für parallele und heterogene Rechnersysteme

    Das fünfte Semester ist als Praxis- oder Auslandssemester vorgesehen. Hier könnt Ihr schon früh in echten Projekten mitarbeiten und die Aufgaben erleben, an denen Ihr als zukünftige Ingenieurinnen und Ingenieure mitarbeiten werdet.

    Nach dem Abschluss zum "Bachelor of Engineering" kannst Du Deinen wissenschaftlichen Werdegang mit einem Master fortführen. Neben der Arbeit als Software Engineer oder App Entwickler in einem größeren Unternehmen bereitet dieser Studienschwerpunkt insbesondere auf eine Unternehmensgründung im Softwaresektor vor.

  • System Simulation

    Die Bedeutung von Simulationen in Entwicklungsprozessen nimmt stetig zu. Dabei handelt es sich um den Versuch, die Eigenschaften und das Verhalten von Objekten oder Prozessen mithilfe von Soft- und Hardware möglichst genau und realitätsnah vorauszusagen. Dies gilt für alle Bereiche, zum Beispiel bei der Berechnung des Energieverbrauchs eines Gebäudes und chemischer Prozesse in Biogasanlagen ober beim Testen des Strömungsverhaltens von Fahrzeugen und der Darstellung von Organen im menschlichen Körper. Mit dem Einsatz von Simulationsverfahren können Prozesse und Produkteigenschaften im Voraus präzise erprobt und in vieler Hinsicht optimiert werden: Qualität, Kosten und Schnelligkeit stehen im unternehmerischen Fokus.

    Vielfältige Anwendungsbereiche

    In der Industrie gibt es viele unterschiedliche Einsatzbereiche. Eine besondere Rolle spielt "System Simulation" im Bioengineering, Maschinenbau sowie in der Elektro- und Energietechnik. Auch die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start als Dienstleister im Ingenieursbereich sind in diesem Kompetenzfeld gegeben.

    Den vielfältigen Ansprüchen an Ingenieurinnen und Ingenieure begegnet der Studiengang "Intelligent Systems Design" mit dem Schwerpunkt "System Simulation" durch ein differenziertes Lehrangebot und konkrete Praxisprojekte mit Industrieunternehmen etwa aus den Bereichen Automotive, Elektronik, Hausgeräte, Maschinenbau, Energie und Medizintechnik.

    Nach der Orientierungsphase im Studium während der ersten drei Semester beginnt mit dem vierten Semester die zunehmende Spezialisierung auf das Fachgebiet "System Simulation, Modellierung, Automated Reasoning". Neben den ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen spielen in diesem Studienschwerpunkt die mathematische Beschreibung von Real-World-Systemen, modellierte Systeme und deren Analyse eine wichtige Rolle. Auf dem Lehrplan stehen z. B.:

    • High-Performance-Computer-Systeme
    • Optimierungsmethoden
    • Parallel Computing
    • Modelle der Datenspeicherung und Datendarstellung

    Das fünfte Semester ist als Praxis- oder Auslandssemester vorgesehen. Hier könnt Ihr schon früh in echten Projekten mitarbeiten und die Aufgaben erleben, an denen Ihr als zukünftige Ingenieurinnen und Ingenieure mitarbeiten werdet.

    Nach dem Abschluss zum "Bachelor of Engineering" kannst Du Deinen wissenschaftlichen Werdegang mit einem Master weiterführen oder Du gehst in die Softwareentwicklung im Bereich Modellierung, Simulation und Analyse oder in die Entwicklung von Automatisierungswerkzeugen und Algorithmen für CAD-, FEM-, MKS- und CFD-Software. Unabhängig davon, ob Du in einem größeren Unternehmen arbeiten oder ob Du Dich selbstständig machen wirst, diese Kompetenzen sind branchenübergreifend gefragt.

  • Embedded Systems

    Mithilfe von System Prototyping ist es möglich, erste Ideen schnell zu evaluieren, also dahingehend zu analysieren und zu bewerten, ob sie in der Praxis technisch umsetzbar sind und ob Kosten und Nutzen im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Dies wird umso wichtiger, je komplexer die Systeme in Produkten werden. Beispielsweise durch den Einsatz vom sogenannten Embedded Systems, d. h. Mikro-Computer, die, für Benutzer unsichtbar, vielfältige Prozesse koordinieren, steuern, überwachen oder regeln. Heute gibt es teils mehrere Hundert solcher eingebetteter Systeme in einem Produkt oder einer Anlage. Ihr reibungsloses Zusammenspiel ist Voraussetzung für das fehlerfreie Funktionieren von Fahr- und Flugzeugen, medizinischen Geräten oder Multi-Media-Systemen und Mobiltelefonen etc.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt, um die Funktionsfähigkeit zu gewährleisten und Programmierfehler zu vermeiden, ist die permanente Validierung und Verifikation von Prozessen. Dabei werden zum einen die Eingabewerte auf ihre Plausibilität und Systemkomptabilität überprüft. Zum anderen steht die Regelkonformität, die mathematisch-logische Richtigkeit, des Systems auf dem Prüfstand.

    Virtuelles Prototyping und Embedded Systems

    Im Studienschwerpunkt "Embedded Systems" im Studiengang "Intelligent Systems Design" kommen bei der Prototypenerstellung graphische Simulationswerkzeuge wie LabVIEW und Matlab/Simulink zum Einsatz. 

    Nach der Orientierungsphase und den Grundlagen in den ersten drei Semestern erfolgt ab dem vierten die fachliche Spezialisierung. Auf dem Lehrplan stehen:

    • Computer Architecture
    • System-Integration
    • System-Verifikation

    Das fünfte Semester ist als Praxis- oder Auslandssemester vorgesehen. Hier könnt Ihr schon früh in echten Projekten mitarbeiten und die Aufgaben erleben, an denen Ihr als zukünftige Ingenieurinnen und Ingenieuren mitarbeiten werdet.

    Nach dem Abschluss zum "Bachelor of Engineering" kannst Du Deinen wissenschaftlichen Werdegang mit einem Master weiterführen oder Du gehst als Embedded Systems Engineer in ein Unternehmen zum Beispiel im Maschinenbau, in der Elektrogeräteherstellung, in der Medizintechnik, Automotive- oder Luftfahrtindustrie, Kommunikations- oder Energiebranche.

HSHL Intelligent Systems Design - der Film

Studiengangsleiter Prof. Dr. René Krenz-Baath erklärt gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen, welche spannenden Projekte es im Bachelorstudiengang "Intelligent Systems Design" an der Hochschule Hamm-Lipppstadt gibt: von der Simulation ganzer Systeme, Gebäude oder Körper über die Programmierung und den Einsatz von Apps bis hin zur Vernetzung von Computern zu eingebundenen Systemen etwa bei Haushaltsgeräten, Fahrzeugen oder in der Industrie.

Wo liegt Deine Zukunft?

Nach einem erfolgreichen Abschluss als "Bachelor of Engineering" kannst Du mit einem Masterstudium die wissenschaftliche Karriere fortführen, oder Du gehst in die Praxis und arbeitest als Ingenieurin oder Ingenieur in einem Unternehmen. Eine weitere Option ist: Du machst Dich selbstständig in Bereichen wie Softwareentwicklung, Mobile Computing oder als Embedded Systems Engineer.

In der Industrie sind solche Fachleute in Branchen wie Kommunikation, Elektrotechnik und Elektronik, Industrie und Consumer Electronics, Maschinen- und Anlagenbau, Automobil- und Luftfahrtindustrie, Fertigungs- und Automatisierungstechnik, Robotik, Mikrosystem- und Feinwerktechnik, Medizintechnik oder Computer Security gesucht.

Ob eigenes Unternehmen oder global agierende Industrieingenieurin oder -ingenieur, für Deine berufliche Laufbahn werden Dir viele Türen offenstehen.

HSHL RapTab - Intelligent Systems Design

Eine Projektarbeit der Studierenden Annika Kreischer, Julien Hupez und Gülseren Demir im Bachelorstudiengang Intelligent Systems Design (ISD) 4. Semester an der Hochschule Hamm-Lippstadt - realisiert im Sommersemester 2015. RapTab ist die Abkürzung für "Raspberry Pi Touch Table".

Das Projekt ist ein reines Embedded Projekt und wurde in der Vertiefungsrichtung Embedded Systems im ISD-Studiengang entwickelt.

 

Kleines Studierenden-ABC

  • Module

    Ein Bachelorstudium setzt sich aus verschiedenen Themen-Bausteinen, den sogenannten Modulen, zusammen. Ein Modul vereint eine oder mehrere Lehrveranstaltungen aus einem gemeinsamen Kompetenzfeld. Im Studiengang "Intelligent Systems Design" wirst Du im ersten Semester zum Beispiel Seminare, Übungen oder Vorlesungen in den Modulen Informatik, Mathematisch-technische Grundlagen, Naturwissenschaftliche Grundlagen und Corporate Management sowie  Steuerungskompetenzen besuchen.

    Am Ende eines Semesters stellst Du Deine Leistungen durch mündliche oder schriftliche Prüfungen oder einer Mischung aus beiden unter Beweis und bekommst dafür Noten. Bei bestandener Prüfung werden Dir dann Credit Points gutgeschrieben.

  • Credit Points

    Jedes Modul ist mit Credit Points versehen, die es im Laufe des Studiums zu erreichen gilt. Ein Credit Point steht für einen Zeitaufwand von 30 Stunden, der sich aus Anwesenheit bei Lehrveranstaltungen, Praxiszeiten und Lernphasen für Prüfungsvorbereitungen zusammensetzt. In den sieben Semestern Regelstudienzeit bis zu Deinem Bachelor wirst Du insgesamt 210 Credit Points erwerben, die sich gleichmäßig über den gesamten Zeitraum verteilen. Unter Regelstudienzeit versteht man im Übrigen die Semesterzahl, die bei einem zügigen und intensiven Studium bis zum Abschluss benötigt wird.

  • Semesterwochenstunden

    Für die Lehrveranstaltungen gilt die Zeiteinheit "Semesterwochenstunden" – oder anders gesagt: eine akademische Stunde von 45 Minuten Dauer. Pro Woche, lässt sich sagen, wirst Du etwa 25 Semesterwochenstunden in Lehrveranstaltungen verbringen, etwas mehr als diese Zeit solltest Du für eigene Recherchen, Nacharbeiten, Vorbereitungen und Lernen für Klausuren einplanen. Wann Du lernst, ist Dir selbst überlassen, sodass Du genügend Freizeit finden wirst, um Deinen Hobbies nachzugehen. Zum Abschluss Deines Studiums wirst Du Deine Bachelorarbeit verfassen und Prüfungen ablegen. Und am Ende mit Stolz die Verleihung des ersten akademischen Grades, den "Bachelor of Engineering", entgegennehmen.

  • Abschluss zum Bachelor

    Zum Abschluss Deines Studiums wirst Du Deine Bachelorarbeit verfassen und Prüfungen ablegen. Und am Ende mit Stolz die Verleihung des ersten akademischen Grades, den "Bachelor of Engineering", entgegennehmen.

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